Do, 11:20 Uhr
14.08.2008
Kleinkind mißhandelt
Ein 26jähriger Mann aus Nordthüringen muß sich am Montag kommender Woche vor dem Amtsgericht in Nordhausen verantworten. Was die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten vorwirft, ist für Otto-Normal-Verbraucher unfaßbar. Hier die Details aus der Anklageschrift.
Juristisch gesehen, ist der Mann werden gefährlicher Körperverletzung sowie Mißhandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. Die Schutzbefohlene war die Tochter seiner Lebensgefährtin, die im August 2002 geboren wurde. Der Leidensweg des Mädchens begann im Alter von 18 Monaten. Da soll der Mann dem Kind Bier eingeflößt und in den eingemachten Windeln liegen gelassen haben. Dadurch soll sich das Kind eine ausgeprägte Windeldermatitis zugezogen haben.
Das allerdings war erst der Beginn einer Tortur für das Kind. Der 26jährige soll das Mädchen die Treppe hinuntergestoßen oder mit dem Kopf gegen eine Tür gestoßen haben. In mehreren Fällen soll er brennende Zigaretten auf dem Körper des Kindes ausgedrückt haben. Im April 2005 hatte er schließlich die kleinen Hände auf eine heiße Herdplatte gedrückt. Die Zahl der Verletzungen des Kindes ist lang. Mediziner attestierten Brandwunden, Hämatome im Gesicht, einen Nasenbeinfraktur, Prellungen, Beulen und Striemen am gesamten Körper.
Die Taten sollen sich in mehreren Orten im Kyffhäuserkreis ereignet haben. Der Angeklagte ist bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, in den Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft hatte er die Vorwürfe bislang bestritten.
Autor: nnz/knJuristisch gesehen, ist der Mann werden gefährlicher Körperverletzung sowie Mißhandlung von Schutzbefohlenen angeklagt. Die Schutzbefohlene war die Tochter seiner Lebensgefährtin, die im August 2002 geboren wurde. Der Leidensweg des Mädchens begann im Alter von 18 Monaten. Da soll der Mann dem Kind Bier eingeflößt und in den eingemachten Windeln liegen gelassen haben. Dadurch soll sich das Kind eine ausgeprägte Windeldermatitis zugezogen haben.
Das allerdings war erst der Beginn einer Tortur für das Kind. Der 26jährige soll das Mädchen die Treppe hinuntergestoßen oder mit dem Kopf gegen eine Tür gestoßen haben. In mehreren Fällen soll er brennende Zigaretten auf dem Körper des Kindes ausgedrückt haben. Im April 2005 hatte er schließlich die kleinen Hände auf eine heiße Herdplatte gedrückt. Die Zahl der Verletzungen des Kindes ist lang. Mediziner attestierten Brandwunden, Hämatome im Gesicht, einen Nasenbeinfraktur, Prellungen, Beulen und Striemen am gesamten Körper.
Die Taten sollen sich in mehreren Orten im Kyffhäuserkreis ereignet haben. Der Angeklagte ist bereits strafrechtlich in Erscheinung getreten, in den Vernehmungen durch die Staatsanwaltschaft hatte er die Vorwürfe bislang bestritten.

