Do, 14:20 Uhr
20.06.2002
Kommen nun die Arbeitsplätze?
Nordhausen (nnz). Der Entwurf des Bebauungsplanes zum Industriegebiet Goldene Aue liegt aus. nnz hat bereits gestern darüber berichtet, heute nun wurden erste Reaktionen gesammelt.
Das ist ein Riesen-Schritt hin zur Schaffung von industriellen Arbeitsplätzen, die wir hier so dringend brauchen, sagte Nordhausens Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse mit Blick auf die am 1. Juli beginnende Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes für das Gelände des geplanten Industriegebietes Goldene Aue. Die Auslegung des Entwurfes hatten die Mitglieds-Gemeinden des Planungsverbandes Industriegebiet Goldene Aue gestern verabschiedet. Der Entwurf liegt im Bauamt im Heringer Rathaus und im Nordhäuser Rathaus beim Stadtplanungsamt aus.
Mit der Auslegung bekommen die sogenannten Träger öffentlicher Belange (wie zum Beispiel die untere Naturschutzbehörde) und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben - wie bereits bei der Auslegung des Vorentwurfes im Jahr 2000 geschehen. Viele der damals zum Vorentwurf gemachten Vorschläge sind in den jetzigen Entwurf eingeflossen: Zum Beispiel wurde die Höhe der zu bauenden Gebäude von 40 auf 20 Meter reduziert, zusätzliche Grünflächen sind vorgesehen, der Lärmschutz wurde verschärft, eine fünf Meter hohe und 600 Meter lange begrünte Schall- und Sichtschutzwand Richtung Urbach sind jetzt ebenso Teil des Bebauungsplans-Entwurfes, wie die Ausweisung von zusätzlichen Grünflächen am Krummbach. Mit diesen Änderungen haben wir vielen Bedenken der Bürger Rechnung getragen, sagte Beyse.
Ebenfalls Teil des Entwurfes des Bebauungsplanes sind Fachgutachten: zum Beispiel zu den klimatischen Auswirkungen des Industriegebietes oder zu den Varianten der Verkehrsanbindung des Industriegebiets an das Straßennetz - und die Umweltverträglichkeitsprüfung. Bei dieser Prüfung haben Experten 11 Alternativ-Standorte auf ihre Eignung als Industriegebiet-Standort untersucht. Kriterium bei dieser Untersuchung waren auch Hinweise der Bürger. Ein Teil der Kriterien - zum Beispiel die Lage in einem Überschwemmungsgebiet, zu geringer Abstand zu Wohngebieten, zu große Höhenunterschiede - machten Alternativstandorte hinfällig. Für den Standort Goldene Aue gab es keine Ausschluss-Kriterien. Mit der Auslegung des Plan-Entwurfes haben wir einen großen Teil des Weges im Planungsprozess zurückgelegt, freute sich Beyse.
Gibt es keine wesentlichen Änderungswünsche zum Entwurf, beschließt der Planungsverband den Bebauungsplan als Satzung, danach muss die Rechtsaufsicht zustimmen. Beyse: Und dann haben wir Baurecht und können die Flächen endlich den Investoren anbieten.
Autor: nnzDas ist ein Riesen-Schritt hin zur Schaffung von industriellen Arbeitsplätzen, die wir hier so dringend brauchen, sagte Nordhausens Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse mit Blick auf die am 1. Juli beginnende Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfes für das Gelände des geplanten Industriegebietes Goldene Aue. Die Auslegung des Entwurfes hatten die Mitglieds-Gemeinden des Planungsverbandes Industriegebiet Goldene Aue gestern verabschiedet. Der Entwurf liegt im Bauamt im Heringer Rathaus und im Nordhäuser Rathaus beim Stadtplanungsamt aus.
Mit der Auslegung bekommen die sogenannten Träger öffentlicher Belange (wie zum Beispiel die untere Naturschutzbehörde) und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen abzugeben - wie bereits bei der Auslegung des Vorentwurfes im Jahr 2000 geschehen. Viele der damals zum Vorentwurf gemachten Vorschläge sind in den jetzigen Entwurf eingeflossen: Zum Beispiel wurde die Höhe der zu bauenden Gebäude von 40 auf 20 Meter reduziert, zusätzliche Grünflächen sind vorgesehen, der Lärmschutz wurde verschärft, eine fünf Meter hohe und 600 Meter lange begrünte Schall- und Sichtschutzwand Richtung Urbach sind jetzt ebenso Teil des Bebauungsplans-Entwurfes, wie die Ausweisung von zusätzlichen Grünflächen am Krummbach. Mit diesen Änderungen haben wir vielen Bedenken der Bürger Rechnung getragen, sagte Beyse.
Ebenfalls Teil des Entwurfes des Bebauungsplanes sind Fachgutachten: zum Beispiel zu den klimatischen Auswirkungen des Industriegebietes oder zu den Varianten der Verkehrsanbindung des Industriegebiets an das Straßennetz - und die Umweltverträglichkeitsprüfung. Bei dieser Prüfung haben Experten 11 Alternativ-Standorte auf ihre Eignung als Industriegebiet-Standort untersucht. Kriterium bei dieser Untersuchung waren auch Hinweise der Bürger. Ein Teil der Kriterien - zum Beispiel die Lage in einem Überschwemmungsgebiet, zu geringer Abstand zu Wohngebieten, zu große Höhenunterschiede - machten Alternativstandorte hinfällig. Für den Standort Goldene Aue gab es keine Ausschluss-Kriterien. Mit der Auslegung des Plan-Entwurfes haben wir einen großen Teil des Weges im Planungsprozess zurückgelegt, freute sich Beyse.
Gibt es keine wesentlichen Änderungswünsche zum Entwurf, beschließt der Planungsverband den Bebauungsplan als Satzung, danach muss die Rechtsaufsicht zustimmen. Beyse: Und dann haben wir Baurecht und können die Flächen endlich den Investoren anbieten.


