Fr, 10:16 Uhr
08.08.2008
32 Tote pro Tag
Herz-Kreislauferkrankungen sind auch weiterhin in Thüringen die häufigste Todesursache. Den Beweis liefern diesmal nicht die Mediziner, sondern die Statistiker...
Im Jahr 2007 starben in Thüringen 25 812 Menschen, davon 12 330 Männer (48 Prozent) und 13 482 Frauen (52 Prozent). Das waren 213 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Sterbealter betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 75,7 Jahre (2006: 75,3 Jahre). Die Männer verstarben im Durchschnitt mit 71,2 Jahren, die Frauen mit 79,7 Jahren (2006: 70,7 bzw. 79,5 Jahre).
Die Herz-Kreislauferkrankungen stehen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen. In 11 512 Fällen bzw. 44,6 Prozent aller Todesfälle war eine Krankheit des Kreislaufsystems Ursache für den Tod. Damit erlagen täglich im Durchschnitt 31,5 Einwohner Thüringens dieser Todesursache. Frauen waren von dieser Todesursache viel häufiger betroffen als Männer. Ihr Anteil lag bei 49,9 Prozent, der der Männer bei 38,8 Prozent.
Infolge von Kreislauferkrankungen starben besonders ältere Menschen. 9 684 Personen bzw. 84,1 Prozent waren über 70 Jahre. Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 80,0 Jahre. Auch hier war ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern zu verzeichnen. Während die Männer an einer der Kreislauferkrankungen im Durchschnitt im Alter von 75,1 Jahren starben, erreichten die Frauen mit derselben Todesursache durchschnittlich 83,4 Jahre.
Die zweithäufigste Todesursache war nach wie vor mit 6 527 Fällen bzw. einem Anteil von 25,3 Prozent aller Todesfälle des vergangenen Jahres eine Neubildung, darunter erlagen 6 381 Thüringer, 24,7 Prozent aller Gestorbenen, einem bösartigen Tumorleiden. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil der an Neubildungen Gestorbenen an den Sterbefällen insgesamt 25,4 Prozent, der an bösartigen Neubildungen 24,8 Prozent. Von den Personen, die einer Neubildung erlagen, waren 5 510 Personen bzw. 84,4 Prozent 60 Jahre und älter. Das mittlere Sterbealter betrug im Durchschnitt 71,6 Jahre, das der Männer 70,0 Jahre und das der Frauen 73,4 Jahre.
An dritter Stelle der Todesursachen standen im Jahr 2007 mit 1 569 Fällen bzw. 6, Prozent Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten. Das mittlere Sterbealter betrug 78,3 Jahre. Mit 72,9 Jahren verstarben die Männer durchschnittlich 8,7 Jahre eher als die Frauen (81,6 Jahre).
In weiteren 1 088 Fällen bzw. 4,2 Prozent führten Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (nichtnatürlicher Tod) im Jahr 2007 zum Tode. Im Jahr 2006 betrug der Anteil 4,7 Prozent. Frauen waren bei den nichtnatürlichen Todesursachen nur halb so oft betroffen wie Männer. Bei ihnen betrug der Anteil an allen Todesursachen 2,9 Prozent, gegenüber 5,7 Prozent bei den Männern. Das mittlere Sterbealter betrug 61,2 Jahre, das der Männer sogar nur 56,0 Jahre und das der Frauen 70,5 Jahre.
Autor: nnz/knIm Jahr 2007 starben in Thüringen 25 812 Menschen, davon 12 330 Männer (48 Prozent) und 13 482 Frauen (52 Prozent). Das waren 213 Personen bzw. 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das durchschnittliche Sterbealter betrug nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 75,7 Jahre (2006: 75,3 Jahre). Die Männer verstarben im Durchschnitt mit 71,2 Jahren, die Frauen mit 79,7 Jahren (2006: 70,7 bzw. 79,5 Jahre).
Die Herz-Kreislauferkrankungen stehen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen. In 11 512 Fällen bzw. 44,6 Prozent aller Todesfälle war eine Krankheit des Kreislaufsystems Ursache für den Tod. Damit erlagen täglich im Durchschnitt 31,5 Einwohner Thüringens dieser Todesursache. Frauen waren von dieser Todesursache viel häufiger betroffen als Männer. Ihr Anteil lag bei 49,9 Prozent, der der Männer bei 38,8 Prozent.
Infolge von Kreislauferkrankungen starben besonders ältere Menschen. 9 684 Personen bzw. 84,1 Prozent waren über 70 Jahre. Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 80,0 Jahre. Auch hier war ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern zu verzeichnen. Während die Männer an einer der Kreislauferkrankungen im Durchschnitt im Alter von 75,1 Jahren starben, erreichten die Frauen mit derselben Todesursache durchschnittlich 83,4 Jahre.
Die zweithäufigste Todesursache war nach wie vor mit 6 527 Fällen bzw. einem Anteil von 25,3 Prozent aller Todesfälle des vergangenen Jahres eine Neubildung, darunter erlagen 6 381 Thüringer, 24,7 Prozent aller Gestorbenen, einem bösartigen Tumorleiden. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil der an Neubildungen Gestorbenen an den Sterbefällen insgesamt 25,4 Prozent, der an bösartigen Neubildungen 24,8 Prozent. Von den Personen, die einer Neubildung erlagen, waren 5 510 Personen bzw. 84,4 Prozent 60 Jahre und älter. Das mittlere Sterbealter betrug im Durchschnitt 71,6 Jahre, das der Männer 70,0 Jahre und das der Frauen 73,4 Jahre.
An dritter Stelle der Todesursachen standen im Jahr 2007 mit 1 569 Fällen bzw. 6, Prozent Endokrine, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten. Das mittlere Sterbealter betrug 78,3 Jahre. Mit 72,9 Jahren verstarben die Männer durchschnittlich 8,7 Jahre eher als die Frauen (81,6 Jahre).
In weiteren 1 088 Fällen bzw. 4,2 Prozent führten Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (nichtnatürlicher Tod) im Jahr 2007 zum Tode. Im Jahr 2006 betrug der Anteil 4,7 Prozent. Frauen waren bei den nichtnatürlichen Todesursachen nur halb so oft betroffen wie Männer. Bei ihnen betrug der Anteil an allen Todesursachen 2,9 Prozent, gegenüber 5,7 Prozent bei den Männern. Das mittlere Sterbealter betrug 61,2 Jahre, das der Männer sogar nur 56,0 Jahre und das der Frauen 70,5 Jahre.

