Mi, 10:05 Uhr
30.07.2008
nnz-Camp-Blog: Der 2. Tag
Die Kinder und Jugendlichen des Kinder-Kirchen-Ladens verbringen interessante Tage im Handwerkercamp in Hoheneiche, in der Nähe von Saalfeld. In der nnz schreiben sie ihr Camp-Tagebuch. Heute: Der Montag.
Die Ankündigung der Wasserolympiade zum Frühstück löste wahre Heiterkeit aus. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne knallte und es lagen 700 Wasserbomben, prall gefüllt, in den Eimern. Optimale Voraussetzungen für eine Wasserschlacht.
Als es nach der Mittagsruhe los ging, hatten die meisten der Kinder schon ihre Badesachen an, die die es nicht hatten, bereuten es später. Die Mitarbeiter bündelten ihre kreativen Energien, um einen anspruchsvollen Parkur zu erstellen. So wurden acht Stationen aus dem Boden gestampft. Bei jeder Station kämpften zwei Gruppen gegeneinander. um eine bestimmte Menge Wasser, das als Belohnung für eine geschaffte Aufgabe gab es Wasser, dies wurde im mitgeführten Kanister gesammelt. Am Ende sollte das Team mit dem meisten Wasser gewinnen.
Und so begann es. Hier waren zwei Teams mit Tauziehen auf einer fitgetränkten Plane beschäftigt, dort wurden Gummibärchen mit dem Mund aus dem Wasser gefischt, auf der unter Wasser gesetzten Hüpfburg versuchten Kinder Wasserbomben zu fangen, Wasserbomben übers Netz fangen, Schwamm werfen u.s.w. Das Ganze wurde selbstverständlich eine nasse Angelegenheit und das indirekte Ziel der Betreuer, nämlich das JEDER nass wird, erfüllte sich zu 100%. Als alle Stationen durchlaufen waren, wurden sämtliche übrigen Wasserbomben zum Abschuss freigegeben. Eine weitere halbe Stunde wurde eifrig geworfen, gespritzt und getunkt. Als dann endlich das Wasser abgedreht wurde, sah die Wiese aus wie ein Schlachtfeld. Überall lagen Reste von den Wasserbomben, Kanistern, Eimern und Schwämmen herum.
Beim Abendbrot waren alle in Höchststimmung und dass die Kanister, die eigentlich einen Sieger bestimmen sollten, genau so leer waren wie jedes andere Gefäß störte niemanden mehr. Abends saßen die Kinder noch lange beim Lagerfeuer und manche schliefen dann unter freien Himmel ermattet ein.
Die Wasserolympiade wird sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und war der unbestrittene Höhepunkt des Tages. Vormittags wurde wie immer eindrucksvoll Theater gespielt, danach wieder eine Geschichte Tolstois in den Gruppen vorgelesen. Die Geschichte von Martin der Schuster, wohl eine der bekannteren, kam sehr gut an und regte zu Diskussionen an. Auch zum Mittag gab es wieder ein Theaterstück und so langsam vertiefen sich die Kinder richtig in das Leben Tolstois. Am Ende dieser Woche soll dann diese Zusammenfassung seines Lebens abgeschlossen sein und möglichst hängenbleiben.
Moritz Krieger
Autor: nnzNasse Angelegenheit
Die Ankündigung der Wasserolympiade zum Frühstück löste wahre Heiterkeit aus. Der Himmel war wolkenlos, die Sonne knallte und es lagen 700 Wasserbomben, prall gefüllt, in den Eimern. Optimale Voraussetzungen für eine Wasserschlacht.
Als es nach der Mittagsruhe los ging, hatten die meisten der Kinder schon ihre Badesachen an, die die es nicht hatten, bereuten es später. Die Mitarbeiter bündelten ihre kreativen Energien, um einen anspruchsvollen Parkur zu erstellen. So wurden acht Stationen aus dem Boden gestampft. Bei jeder Station kämpften zwei Gruppen gegeneinander. um eine bestimmte Menge Wasser, das als Belohnung für eine geschaffte Aufgabe gab es Wasser, dies wurde im mitgeführten Kanister gesammelt. Am Ende sollte das Team mit dem meisten Wasser gewinnen.
Und so begann es. Hier waren zwei Teams mit Tauziehen auf einer fitgetränkten Plane beschäftigt, dort wurden Gummibärchen mit dem Mund aus dem Wasser gefischt, auf der unter Wasser gesetzten Hüpfburg versuchten Kinder Wasserbomben zu fangen, Wasserbomben übers Netz fangen, Schwamm werfen u.s.w. Das Ganze wurde selbstverständlich eine nasse Angelegenheit und das indirekte Ziel der Betreuer, nämlich das JEDER nass wird, erfüllte sich zu 100%. Als alle Stationen durchlaufen waren, wurden sämtliche übrigen Wasserbomben zum Abschuss freigegeben. Eine weitere halbe Stunde wurde eifrig geworfen, gespritzt und getunkt. Als dann endlich das Wasser abgedreht wurde, sah die Wiese aus wie ein Schlachtfeld. Überall lagen Reste von den Wasserbomben, Kanistern, Eimern und Schwämmen herum.
Beim Abendbrot waren alle in Höchststimmung und dass die Kanister, die eigentlich einen Sieger bestimmen sollten, genau so leer waren wie jedes andere Gefäß störte niemanden mehr. Abends saßen die Kinder noch lange beim Lagerfeuer und manche schliefen dann unter freien Himmel ermattet ein.
Die Wasserolympiade wird sicherlich noch lange im Gedächtnis bleiben und war der unbestrittene Höhepunkt des Tages. Vormittags wurde wie immer eindrucksvoll Theater gespielt, danach wieder eine Geschichte Tolstois in den Gruppen vorgelesen. Die Geschichte von Martin der Schuster, wohl eine der bekannteren, kam sehr gut an und regte zu Diskussionen an. Auch zum Mittag gab es wieder ein Theaterstück und so langsam vertiefen sich die Kinder richtig in das Leben Tolstois. Am Ende dieser Woche soll dann diese Zusammenfassung seines Lebens abgeschlossen sein und möglichst hängenbleiben.
Moritz Krieger






























