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Di, 08:14 Uhr
29.07.2008

Zwei unterschiedliche Abende

Mit zwei unterschiedlichen Klavierabenden im Haus der Kunst in Sondershausen und im Theater Nordhausen startet die neue Konzertsaison der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH am 13. und 14. September. Zu Gast ist ein Pianist aus Dresden...


Auf dem Programm stehen jeweils Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven. Doch im Unterschied zu den Sinfoniekonzerten werden an den beiden Abenden nicht dieselben Sonaten zu hören sein. Beethoven-Freunde sollten also beide Klavierabende besuchen – Wiederholungen im Programm wird es nicht geben.

Der Gast am Konzertflügel ist kein Unbekannter, denn seit Jahrzehnten begeistert er das Konzertpublikum in Sondershausen und Nordhausen – der in Dresden geborene Pianist Peter Rösel. Schon während seines Studiums am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium war er erster Preisträger internationaler Wettbewerbe und ist heute ein weltweit gefragter Pianist.

Derzeit widmet sich Peter Rösel einem ganz besonderen Projekt: Im Rahmen eines sich über mehrere Jahre erstreckenden Zyklus wird er alle 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens spielen. Am Beginn dieses Zyklus stehen die beiden Abende in Sondershausen und Nordhausen, nur eine Woche später gastiert er mit den gleichen Programmen in der Kioi Hall Tokios. Die 32 Sonaten Beethovens umspannen einen Schaffenszeitraum von fast dreißig Jahren. Sie bergen eine schier unendliche Ausdrucksfülle und beeindrucken nicht zuletzt durch ihre mitunter atemberaubende Virtuosität. Die zwei Klavierabende mit Peter Rösel, die Sonaten aus allen Schaffensphasen umspannen, lassen daher ein spannendes Hörerlebnis erwarten.

Am Samstag, 13. September, im Haus der Kunst in Sondershausen startet er mit drei Stücken: Neben zwei Sonaten aus der so genannten mittleren Periode (G-Dur op. 49,2 und d-Moll op. 31,2, „Der Sturm“) wird er die große „Hammerklavier“-Sonate spielen, die nicht nur harmonisch Neuland betritt. Am folgenden Sonntag, 14. September, im Theater Nordhausen wird die berühmte „Appassionata“ f-Moll op. 57 zu hören sein. Darüber hinaus darf sich das Publikum auf die zwei frühen Sonaten E-Dur op. 14,1 und F-Dur, op. 10,2 sowie auf die späte Sonate E-Dur op. 109 freuen.

Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: nnz

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