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Di, 12:12 Uhr
22.07.2008

Die Sorgen der Bauern

Das Wetter der zurückliegenden Tage hatte nicht nur so manch Veranstaltern von Dorf-, Heimat- oder Vereinsfesten einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht. Auch die Bauern im Landkreis Nordhausen blickten sorgenvoll in Richtung Himmel. Die nnz sprach mit Ralph Mackerodt...


Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes geht davon aus, das mittlerweile rund 90 Prozent der Wintergerste gedroschen sind. Was jetzt noch auf den Feldern stehe, das leide extrem unter den Niederschlägen, aber auch durch den zum Teil heftigen Wind. Das führe zu so genannten Knick-Ähren und damit zu Ernteausfällen. Mehrkosten hatten die Bauer bereits in den vergangenen Tagen. Aufgrund der überdurchschnittlichen Feuchte des Getreides von 16 Prozent (normal sind 14,5 Prozent) musste mehr getrocknet werden.

Noch kritischer sieht es laut Mackerodt beim Raps aus. Der sei reif, doch würden ihm gerade in dieser Phase Wind und Regen sehr stark zusetzen. Die bereits nach unten geschraubte Prognose (zu trockenes Frühjahr) werde durch die jetzige Witterung weiter belastet. Hier rechnet der Chef des Kreisbauernverbandes mit weiteren Ausfällen von bis zu 15 Prozent.

Wenn Ralph Mackerodt einen Wunsch freihätte: „Acht bis zehn Tage schönes Wetter, damit der Raps einigermaßen optimal geerntet werden kann.“ Der Weizen würde bis jetzt noch gut aussehen und habe durchaus von den nassen Junitagen profitiert. Hier rechnet der Landwirt mit einer normalen Ernte, die jedoch vom Ergebnis her unter dem Niveau des vergangenen Jahres liegen werde.
Autor: nnz

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