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Di, 12:15 Uhr
22.07.2008

Werther hat viel vor

Die Jüngsten in der Einheitsgemeinde Werther sollen künftig noch besser betreut werden. Mit neuen Konzepten, neue Ideen und: in einem (fast) neuen Gebäude. Einzelheiten wie immer in Ihrer nnz.


In der Gemeinde Werther werden die Jüngsten in zwei Kindertagesstätten betreut. In Großwechsungen konnte die Einrichtung mit Unterstützung von Mitteln aus dem Programm der Dorferneuerung saniert und erweitert werden. 64 Kinder können in der Kita betreut werden. In der Einrichtung ist darüber hinaus die Betreuung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr möglich, die „Krippengruppe“ verfügt über acht Plätze.

Die zweite Einrichtung zur Kinderbetreuung befindet sich im so genannten Schloß im Ortsteil Kleinwerther. Auch diese Einrichtung ist ausgelastet und soll dennoch erweitert werden. Ähnlich wie im Ortsteil Großwechsungen gibt es Überlegungen, eine Krippenbetreuung zu etablieren. Mehr noch: Es könnte durchaus ein Angebot zur Betreuung ab dem vollendeten sechsten Lebensmonat geben.

Doch dazu hätte die bestehende Einrichtung erweitert werden müssen. Die Folge: Während der Zeit des Umbaus (rund zwei Jahre) hätten Kinder, Betreuerinnen und Mobiliar mehrmals in die nicht mehr genutzte Schule nach Großwerther ziehen müssen. Danach wieder zurück. Die Alternative war der Ausbau der ehemaligen Schule zu einer modernen Kindereinrichtung, die den heutigen und zukünftigen Anforderungen an eine optimale Betreuung der Kleinsten Rechnung trägt.

Und so hatte im Oktober vergangenen Jahres der Gemeinderat von Werther beschlossen, die ehemalige Schule in der Dorfstraße zu einem modernen Kindergarten mit Krippenteil umzubauen. Die Kosten für den Um- und Ausbau der ehemaligen Schule werden derzeit mit rund 900.000 Euro veranschlagt, in etwa die Summe, die auch ein Umbau der bestehenden Einrichtung gekostet hätte.

In der Dorfstraße jedoch gibt es keine Auflagen des Denkmalschutzes, hier kann eine bestehende Turnhalle in das bewegungsfreundliche Betreuungskonzept integriert werden und es wird möglich sein, die Schlafräume von den Spielräumen zu trennen. „Mit diesem insgesamt attraktiven Angebot der Betreuung im Krippen- und im Kindergartenalter wollen wir natürlich viele junge Eltern in die Lage versetzen, ihre Kinder in unserer Gemeinde betreuen zu lassen. Vielleicht können wir auch jene überzeugen, die bisher die Angebote der Früherziehung in Nordhausen nutzten“, so Bürgermeister Klaus Hummitzsch mit Blick auf die Geburtenzahlen. Mit dem Umbau in der Dorfstraße soll im nächsten Jahr begonnen werden, im Jahr 2011 wird die Nutzung des neuen Domizils dann möglich sein.

Trotz absolut rückgängiger Einwohnerzahlen auch in der Gemeinde Werther, konnte im vergangenen Jahr der Trend umgekehrt werden. Den 26 Sterbefällen standen 34 Geburten gegenüber. Der insgesamt immer noch negative Saldo ergibt sich aus dem negativen Verhältnis von Zuzügen und Wegzügen nach und von Werther. In den vergangenen zehn Jahren hat die Einheitsgemeinde insgesamt rund 100 Einwohner verloren.
Autor: nnz

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