Fr, 16:34 Uhr
07.06.2002
Das Spektakel ist eröffnet
Nordhausen (nnz). In Nordhausen ist das diesjährige Rolandsfest eröffnet worden. Parallel dazu gab es die Einweihung eines Brunnens.
In diesem Jahr war nicht nur das Wetter anders als sonst. Viele Menschen drängelten sich trotz einiger unfreundlicher Regenschauer um das viel zu kleine Areal des Meerpferdchenbrunnes. Den Brunnen hatte federführend der Lions-Club mit vielen anderen Partner restaurieren lassen. Kosten: Rund 40.000 Euro. Der Brunnen sprudelte zwar schon einige Tage, in der Nacht wurde er noch einmal gewaschen. Einige Witzbolde hatten Spülmittel hinein geschüttet.
Der Brunneneinweihung selbst ging ein theatralisches Spektakel von Mitgliedern des Jugendtheaters voraus. Für viele Zuschauer zu lang, der Regen setzte ihnen ein Übriges zu. Einige gingen bereits wieder nach Hause, für die hinteren Reihen gab es nichts zu sehen, nur Wasser von oben. Die Bühne zur Übergabe des Rathausschlüssels an die Rolandgruppe war in diesem Jahr eher klein geraten. Zelebriert wurde das Ritual trotzdem. So bedankte sich der Chef des Festkomitees zum 1075. Geburtstag der Rolandstadt, Dr. Manfred Schröter, für das Bürgerengagement in Vorbereitung auf den Geburtstag. Bisher habe es eine sehr große Resonanz auf die angebotenen Veranstaltungen gegeben, er hoffe, dass der Regen sich bald verziehen möge.
Die Rolandgruppe, die jetzt für drei Tage die Schlüsselgewalt über die Stadt besitzt, nahm in bekannter Weise die kleinen und großen Unzulänglichkeiten aufs Korn. Die Baustellen, die vielen neuen steinernen Plätze wurden angesprochen. Der Roland und Zwanziger sprachen von Klaanschen Suppentöpfen auf dem Petersberg und notwenigen Alternativen zum bisherigen Designergrau der Plätze. Man hörte vom Roland, der Hexe, Prof. Zwanziger und dem Ollen Ewerschberg aber auch nachdenkliche Worte: Hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung wurden angesprochen. Und schließlich: Man solle die Bauarbeiten zur Landesgartenschau erst dann beurteilen, wenn sie als Gesamtheit sichtbar seien.
Jetzt also geht es los, das 34. Rolandsfest. Die Nordhäuser und ihre Gäste können sich auf drei unterhaltsame und abwechslungsreiche Tage freuen. Für jeden Geschmack wird etwas dabei sein, nur mit dem Regen, das sollte sich Petrus noch einmal durch seinen Wetter-Kopf gehen lassen.
Autor: nnzIn diesem Jahr war nicht nur das Wetter anders als sonst. Viele Menschen drängelten sich trotz einiger unfreundlicher Regenschauer um das viel zu kleine Areal des Meerpferdchenbrunnes. Den Brunnen hatte federführend der Lions-Club mit vielen anderen Partner restaurieren lassen. Kosten: Rund 40.000 Euro. Der Brunnen sprudelte zwar schon einige Tage, in der Nacht wurde er noch einmal gewaschen. Einige Witzbolde hatten Spülmittel hinein geschüttet.
Der Brunneneinweihung selbst ging ein theatralisches Spektakel von Mitgliedern des Jugendtheaters voraus. Für viele Zuschauer zu lang, der Regen setzte ihnen ein Übriges zu. Einige gingen bereits wieder nach Hause, für die hinteren Reihen gab es nichts zu sehen, nur Wasser von oben. Die Bühne zur Übergabe des Rathausschlüssels an die Rolandgruppe war in diesem Jahr eher klein geraten. Zelebriert wurde das Ritual trotzdem. So bedankte sich der Chef des Festkomitees zum 1075. Geburtstag der Rolandstadt, Dr. Manfred Schröter, für das Bürgerengagement in Vorbereitung auf den Geburtstag. Bisher habe es eine sehr große Resonanz auf die angebotenen Veranstaltungen gegeben, er hoffe, dass der Regen sich bald verziehen möge.
Die Rolandgruppe, die jetzt für drei Tage die Schlüsselgewalt über die Stadt besitzt, nahm in bekannter Weise die kleinen und großen Unzulänglichkeiten aufs Korn. Die Baustellen, die vielen neuen steinernen Plätze wurden angesprochen. Der Roland und Zwanziger sprachen von Klaanschen Suppentöpfen auf dem Petersberg und notwenigen Alternativen zum bisherigen Designergrau der Plätze. Man hörte vom Roland, der Hexe, Prof. Zwanziger und dem Ollen Ewerschberg aber auch nachdenkliche Worte: Hohe Arbeitslosigkeit, Abwanderung wurden angesprochen. Und schließlich: Man solle die Bauarbeiten zur Landesgartenschau erst dann beurteilen, wenn sie als Gesamtheit sichtbar seien.
Jetzt also geht es los, das 34. Rolandsfest. Die Nordhäuser und ihre Gäste können sich auf drei unterhaltsame und abwechslungsreiche Tage freuen. Für jeden Geschmack wird etwas dabei sein, nur mit dem Regen, das sollte sich Petrus noch einmal durch seinen Wetter-Kopf gehen lassen.

