Do, 17:30 Uhr
06.06.2002
Peter Stangel: Auf Wiedersehen!
Nordhausen (nnz). In diesen Tagen nimmt Generalmusikdirektor Peter Stangel Abschied vom Loh-Orchester und vom Nordhäuser Theater. Stangel schrieb der nnz einen Brief an sein Publikum. Wir veröffentlichen ihn im nnz-Forum.
Sehr geehrte Opern-, Konzert- und Musikliebhaber!
Da der Verwaltungsdirektor gestern mein Abschiedskonzert in Nordhausen ersatzlos gestrichen hat, gibt es nun keine Möglichkeit mehr, uns nach drei Jahren gemeinsamen Musikmachens und -erlebens angemessen voneinander zu verabschieden. Ich bedaure das sehr und möchte Ihnen also auf diesem Weg, soweit das möglich ist, Lebewohl sagen.
Ich danke Ihnen für Ihre Treue, die insbesondere das Konzert trotz der nicht immer leichten Kost zu einer Erfolgssparte gemacht hat. Bruckner, Verdi, Wagner, Mozart, Beethoven, Nyman - ob im Theater oder in der Blasiikirche, es gab viele Höhepunkte in diesen drei Jahren. Für Ihre Arbeit danke ich an dieser Stelle allen Mitarbeitern im Orchester und am Haus, vor und hinter den Kulissen.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum!
Ich habe gern für Sie Musik gemacht und mir mit Dr. Larsen neue, spannende Programme ausgedacht und ich werde diese Zeit - von gewissen allgemein bekannten Misshelligkeiten abgesehen - als musikalisch reiche Ernte in gute Erinnerung behalten. Ich wünsche Ihnen, dem Loh-Orchester und dem Theater Nordhausen für die Zukunft viel Glück. Sie werden es brauchen.
Auf Wiedersehen!
P.S. Wer mag und Zeit hat, ist herzlich nach Sondershausen eingeladen: Am Sonntag, dem 9.6. findet dort im Haus der Kunst um 19.30 Uhr das Abschiedskonzert statt - jedenfalls bis jetzt noch.
Ihr Peter Stangel, Generalmusikdirektor
Autor: nnzSehr geehrte Opern-, Konzert- und Musikliebhaber!
Da der Verwaltungsdirektor gestern mein Abschiedskonzert in Nordhausen ersatzlos gestrichen hat, gibt es nun keine Möglichkeit mehr, uns nach drei Jahren gemeinsamen Musikmachens und -erlebens angemessen voneinander zu verabschieden. Ich bedaure das sehr und möchte Ihnen also auf diesem Weg, soweit das möglich ist, Lebewohl sagen.
Ich danke Ihnen für Ihre Treue, die insbesondere das Konzert trotz der nicht immer leichten Kost zu einer Erfolgssparte gemacht hat. Bruckner, Verdi, Wagner, Mozart, Beethoven, Nyman - ob im Theater oder in der Blasiikirche, es gab viele Höhepunkte in diesen drei Jahren. Für Ihre Arbeit danke ich an dieser Stelle allen Mitarbeitern im Orchester und am Haus, vor und hinter den Kulissen.
Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum!
Ich habe gern für Sie Musik gemacht und mir mit Dr. Larsen neue, spannende Programme ausgedacht und ich werde diese Zeit - von gewissen allgemein bekannten Misshelligkeiten abgesehen - als musikalisch reiche Ernte in gute Erinnerung behalten. Ich wünsche Ihnen, dem Loh-Orchester und dem Theater Nordhausen für die Zukunft viel Glück. Sie werden es brauchen.
Auf Wiedersehen!
P.S. Wer mag und Zeit hat, ist herzlich nach Sondershausen eingeladen: Am Sonntag, dem 9.6. findet dort im Haus der Kunst um 19.30 Uhr das Abschiedskonzert statt - jedenfalls bis jetzt noch.
Ihr Peter Stangel, Generalmusikdirektor
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |


