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Fr, 10:11 Uhr
06.06.2008

Auf dem Weg nach ganz oben

Ohne strittige Debatte – in drei Minuten - hat der Nordhäuser Stadtrat die neue Nachtragshaushaltssatzung verabschiedet und somit Mehrausgaben von über 3 Millionen Euro bewilligt (nnz berichtete bereits). Möglich wurde dies vor allem dadurch, da die Rolandstadt immer deutlicher vom wirtschaftlichen Aufschwung profitiert. Hier einige Zahlen...

Übersicht (Foto: psv) Übersicht (Foto: psv)

Die IHK-Erfurt hatte beispielsweise in dieser Woche darauf hingewiesen, dass die Industrieproduktion im I. Quartal 2008 im Landkreis Nordhausen mit 51 Prozent Steigerung den höchsten Anstieg in Thüringen zu verzeichnen hatte und somit der Wert von 115 Millionen Euro Umsatz im Vorjahresquartal auf nun 174 Millionen Euro angestiegen ist. „Die Steigerung ist beachtlich und macht Hoffnung für die Zukunft“, meinte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) zu den Fakten.

Jendricke erklärte zugleich, dass der positive Trend des Vorjahres bei den Gewerbeanmeldungen in der Stadt offenbar auch in diesem Jahr anhalte. Bis Ende Mai verzeichnete die Nordhäuser Gewerbebehörde einen positiven Saldo zwischen An- und Abmeldungen von 38 Gewerbeanmeldungen, im letzten Jahr war es bis zu diesem Zeitpunkt ein Plus von 24. In den Anmeldungen findet man natürlich meist kleinere Ein-Mann-Unternehmen, allerdings war mit rund 50 Arbeitsplätzen auch die Industrieansiedlung der Verpackungsfirma `Freund` dabei. „Für die Stadt sind die kleineren Firmen genauso wichtig, wie die großen. Gerade wenn die Konjunktur mal nicht mehr so gut laufen sollte, können wir froh sein, wenn die verschiedenen kleineren Firmen den Arbeitsmarkt stabilisieren“, stellte der Bürgermeister klar.

Auch im wichtigen Vergleich der Steuereinnahmekraft des Jahres 2007 konnte die Rolandstadt in dieser Woche erneut punkten. Das statistische Landesamt bestätigte der Stadt mit 445 Euro je Einwohner (Jahr 2006: 401 Euro) den besten Wert im gesamten Landkreis und auch der Landesvergleich kann sich sehen lassen.

Nordhausen liegt mit seinen 445 Euro immerhin nach Jena (528), Erfurt (523), Gotha (520) und Eisenach (459) auf dem fünften Platz der zehn größten Thüringer Städte. Das man sich somit noch vor den kreisfreien Städten Gera (382), Weimar (414) und Suhl (416) einordnen kann, ist schon beachtlich. Am Ende der Liste findet man Mühlhausen (373) und Altenburg mit 318 Euro.
Autor: nnz

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