Fr, 15:35 Uhr
24.11.2000
BSE - eine Gefahr für Verbaucher auch im Landkreis Nordhausen?
Sundhausen/Nordhausen (nnz). Hohe Wellen schlägt derzeit wieder die Diskussion um die Rinderseuche BSE. Die Verbraucher sind verunsichert, die Berichterstattung in einigen Medien zu dieser Problematik trägt nicht dazu bei, die Angst vor dem Verzehr von Rindfleisch zu nehmen. Leidtragende der oft oberflächlichen Darstellungsweise sind die Landwirte der Region, die trotz Einsatz betriebseigener Futtermittel sowie kontrollierter Aufzucht und Mast ihrer Tiere in Mißkredit kommen. Zur Verfahrensweise im Scheunenhof Sundhausen nahmen Lothar Wagner, Geschäftsführer der Hofschlachterei, und Hans-Dieter Kurze, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Friedrichsthal Stellung.
"Im Scheunenhof Sundhausen ist BSE kein Thema. Die Kunden können bedenkenlos Rindfleisch und dessen Prodkte verzehren", versicherte Wagner, daß "bei uns werden nur Rinder aus der eigenen Produktion geschlachtet und verarbeitet, d.h. die ausschließlich in Friedrichsthal geboren, aufgezogen und gemästet wurden. Das wird durch das Staatliche Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt anhand der Kennzeichnung der Tiere scharf kontrolliert. Die Rinder sind nicht älter als 18 Monate, wenn sie geschlachtet werden. Eine Erkrankung an BSE ist damit ausgeschlossen. Es erfolgt grundsätzlich kein Zukauf von Fleischteilen für die Produktion."
Hans-Dieter Kurze versichert, daß seine Tiere artgerecht gehalten werden und daß bei der Fütterung bisher noch nie Tierkörpermehl zum Einsatz gekommen ist und auch künftig nicht eingesetzt wird. Der Kontrollverband "Erzeugergemeinschaft Thüringenfleisch" führt in seinem Betrieb unregelmäßig und unangekündigt Kontrollen durch. Zwei unabhängige Labors, u.a. das Institut für Agrar- und Umweltanalytik Jena, haben mehrfach den Futtereinsatz untersucht und geprüft, ohne jegliche Beanstandungen. Wöchentlich durchgeführte Kontrollen des Hoftierarztes zeigten im Bestand keine Symtome für Störungen im zentralen Nervensystem und damit auch keine für BSE.
Auch für die Herkunft der Lämmer versicherte Lothar Wagner, daß nur Tiere aus der Wippertaler Agrar GmbH Wolkramshausen geschlachtet werden. Diese werden ausschließlich mit betriebseigenen Futtermitteln gefüttert. Die Tiere sind bei der Schlachtung nicht älter als sechs Monate, und damit zu jung, um überhaupt BSE zu übertragen.
Das Schweinefleisch im Scheunenhof Sundhausen kommt aus der Agrarproduktion "Goldene Aue" GmbH & CoKG Görsbach und dem Landwirtschaftsbetrieb Lothar Wagner & Söhne Mörbach. Beide Betriebe garantieren kontrollierte Aufzucht, Fütterung und Haltung nach den Zertifizierungsvorschriften des Thüringer Schweinezuchtverbandes. Der Vorteil der Direktvermarktung im Scheunenhof liegt in der nachvollziehbaren und kontrollierbaren Aufzucht und Herkunft der Tiere, und bietet damit dem Verbraucher Sicherheit und Schutz.
Autor: rh"Im Scheunenhof Sundhausen ist BSE kein Thema. Die Kunden können bedenkenlos Rindfleisch und dessen Prodkte verzehren", versicherte Wagner, daß "bei uns werden nur Rinder aus der eigenen Produktion geschlachtet und verarbeitet, d.h. die ausschließlich in Friedrichsthal geboren, aufgezogen und gemästet wurden. Das wird durch das Staatliche Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt anhand der Kennzeichnung der Tiere scharf kontrolliert. Die Rinder sind nicht älter als 18 Monate, wenn sie geschlachtet werden. Eine Erkrankung an BSE ist damit ausgeschlossen. Es erfolgt grundsätzlich kein Zukauf von Fleischteilen für die Produktion."
Hans-Dieter Kurze versichert, daß seine Tiere artgerecht gehalten werden und daß bei der Fütterung bisher noch nie Tierkörpermehl zum Einsatz gekommen ist und auch künftig nicht eingesetzt wird. Der Kontrollverband "Erzeugergemeinschaft Thüringenfleisch" führt in seinem Betrieb unregelmäßig und unangekündigt Kontrollen durch. Zwei unabhängige Labors, u.a. das Institut für Agrar- und Umweltanalytik Jena, haben mehrfach den Futtereinsatz untersucht und geprüft, ohne jegliche Beanstandungen. Wöchentlich durchgeführte Kontrollen des Hoftierarztes zeigten im Bestand keine Symtome für Störungen im zentralen Nervensystem und damit auch keine für BSE.
Auch für die Herkunft der Lämmer versicherte Lothar Wagner, daß nur Tiere aus der Wippertaler Agrar GmbH Wolkramshausen geschlachtet werden. Diese werden ausschließlich mit betriebseigenen Futtermitteln gefüttert. Die Tiere sind bei der Schlachtung nicht älter als sechs Monate, und damit zu jung, um überhaupt BSE zu übertragen.
Das Schweinefleisch im Scheunenhof Sundhausen kommt aus der Agrarproduktion "Goldene Aue" GmbH & CoKG Görsbach und dem Landwirtschaftsbetrieb Lothar Wagner & Söhne Mörbach. Beide Betriebe garantieren kontrollierte Aufzucht, Fütterung und Haltung nach den Zertifizierungsvorschriften des Thüringer Schweinezuchtverbandes. Der Vorteil der Direktvermarktung im Scheunenhof liegt in der nachvollziehbaren und kontrollierbaren Aufzucht und Herkunft der Tiere, und bietet damit dem Verbraucher Sicherheit und Schutz.

