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Mi, 12:24 Uhr
22.05.2002

Unterschiedliche Umsatzentwicklung

Nordhausen (nnz). Trotz Euro-Umstellung und der „Anpassung“ der Preise für Speisen und Getränke soll es den Gastronomen des Freistaates nicht schlecht gehen. Das belegen die Thüringer Statistiker.


Die Unternehmen des Thüringer Gastgewerbes setzten in den ersten drei Monaten dieses Jahres nominal - also in jeweiligen Preisen - 1,3 Prozent weniger Waren um als von Januar bis März 2001. Real - also preisbereinigt - betrug der Rückgang 4,9 Prozent. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik verlief die Entwicklung in den einzelnen Branchen unterschiedlich.

Das Gaststättengewerbe setzte von Januar bis März 2002 nominal 5,1 Prozent mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dass diese Entwicklung hauptsächlich auf ein höheres Preisniveau zurückzuführen ist, belegt die Umsatzentwicklung unter Ausschaltung der Preisveränderungen. Diese lag mit 1,1 Prozent wesentlich niedriger als der nominale Umsatzanstieg mit 5,1 Prozent.

Abermals rückläufige Gäste- und Übernachtungszahlen im Thüringentourismus brachten für das Beherbergungsgewerbe Umsatzverluste von nominal 4,5 Prozent. Preisbereinigt betrugen die Umsatzeinbußen sogar 7,8 Prozent. Den größten Umsatzeinbruch aller drei Einzelbereiche gab es im Bereich Kantinen und Caterer mit nominal minus 18,8 Prozent bzw. mit real minus 21,5 Prozent. Sein Anteil am Gesamtumsatz des Thüringer Gastgewerbes ging dadurch von 13,7 Prozent im ersten Vierteljahr 2001 auf gegenwärtig 11 Prozent zurück. Im Durchschnitt der ersten drei Monate dieses Jahres sank die Zahl der Beschäftigten im Thüringer Gastgewerbe um 3,5 Prozent.
Autor: nnz

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