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Fr, 11:03 Uhr
11.04.2008

Christdemokratische Unterstützung

Auf der jüngsten Vorstandssitzung der CDU Nordhausen wurde neben der Vorbereitung eines Familienwandertages im Juni auch der aktuelle Vorschlag der CDU Stadtratsfraktion diskutiert, Kindern in Nordhäuser Grund-und Regelschulen ein kostenloses Mittagessen anzubieten. Gibt es eine Unterstützung für die Fraktionäre?


Wir wollen die Frage mal andersherum stellen: Was wäre denn gewesen, wenn es keine Unterstützung gegeben hätte? Das wäre doch mal eine Nachricht! Für die Journalisten und für politikinteressierte Menschen im Landkreis und in der Stadt zum Beispiel. So aber wird das Normale bekanntgegeben:

„Der Vorstand unterstützt diesen Antrag ausdrücklich“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Neben größerer Bau –und Modernisierungsvorhaben, wie dem Bau der Stadtbibliothek, sollte die Stadt nicht nur in Stein und Beton investieren, sondern auch darauf achten, die Entwicklung unserer Kinder zu fördern,“ führte der Vorsitzende Norbert Klodt zum Thema aus. Nur zum Begreifen: Norbert Klodt ist „zufällig“ auch Vorsitzender der Fraktion, die ausdrücklich unterstützt wird.

Noch mal zurück. Was wäre das für ein „Fest“ gewesen zu erfahren, daß die eine politische Hälfte des Norbert Klodt einen Antrag im Stadtrat einbringt, die andere dieses Papier aber nicht unterstützt? Einer Antwort bedarf es nicht.

Zurück zur politischen Normalität: Natürlich sei man sich der finanziellen Belastung für die Stadt bewußt. Die gerade verkündeten Steuermehreinnahmen und die freien Mittel für die später wirksame Tariferhöhung im öffentlichen Dienst stellen eine solide Grundlage für die Finanzierung dar. Es dürfe nicht sein, dass gesunde Ernährung und erfolgreiches Lernen vom Geldbeutel der Eltern abhängig sind, ist man sich im Vorstand derart einig, daß Außenstehende denken könnten, alle zusammen hätten den am Mittwoch eingebrachten Antrag geschrieben.
Autor: nnz

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