Do, 13:15 Uhr
10.04.2008
Stephan Knolle in Höchstform
Mit dem TSV Motor Gispersleben hatte die Zweite des NSV den aktuellen Spitzenreiter der Handball Landesklasse und Topfavoriten um den Aufstieg in der Ballspielhalle zu Gast.
Gleiche Vorzeichen wie in der Hinrunde, der NSV in dieser Spielserie um Stabilität bei den jungen Wilden bemüht und auf der anderen Seite der Überflieger Gispersleben. Die Gäste aus der Landeshauptstadt bestimmt über die gesamte Spielserie das Geschehen der Landesklasse. Sie benötigten nur noch einen Punkt zum Aufstieg und der sollte beim NSV entführt werden. Diese wiederum brachten dem Primus die einzige Niederlage der Hinrunde bei, die Vorzeichen standen somit für ein gutes Spiel nicht schlecht.
In den Anfangsminuten legten die Gäste auch los wie die Feuerwehr, doch die schnelle 5:2 von TSV erwies sich als Strohfeuer. Danach kam die Zeit vom NSV Torhüter Christian Knolle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich und verdiente sich bis zum Ende der Begegnung Bestnoten. Er allein zeigte seinen Vorderleuten den richten Weg ins Spiel zurück. Nachdem die Rand-Erfurter ihr Pulver gegen den Nordhäuser Keeper verschossen hatten, entwickelte sich ein Kampf um jeden Ball und Angriff.
Die Südharzer wirkten dabei bis zur 10. Spielminute zu passiv. Erst der Konterangriff von Normen Bischoff, der zum 5:6 Anschlusstreffer führte, gab ihnen das nötige Selbstvertrauen. Der nochmalige 2 Tore Vorsprung war auf dem Weg zum Ausgleich beim 8:8 von Spielertrainer Roy Grob da nur Makulatur. Im Weiteren entwickelte sich ein harter aber fairer Kampf, bei dem die Schiedsrichter aus Nordhausen und Görmar in keinster Weise das Niveau beider Mannschaften erreichten.
Nach wiederholtem Ausgleich (10:10), gelang dem 19 jährigen Rückraumspieler Christian Müller in der 27 Spielminute die erstmalige Führung für den NSV (11:10). Das die Begegnung hart umkämpft war zeigt der weitere Verlauf bis zur Halbzeit. Die Gäste rannten gegen den NSV Keeper an und vergaben die besten Möglichkeiten. Der NSV tat es ihnen im Gegenzug gleich, denn auch der TSV hatte mit Sebastian Vogt einen starken Torhüter aufgeboten. So wurden beim 11:10 für den NSV die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann mit dem Ausgleich und der erneuten Führung durch Tim Alperstedt zum 12:11 (35.Spielminute!!). Eine Zeitstrafe gegen Uwe Böttcher konnte der NSV Abwehrverband dann gut weckstecken, ehe in der 39.Spielminute ein herber Rückschlag drohte. Die Gäste nutzten eine Verschnaufpause des NSV zur 13:12 Führung. Mit dem Ausgleich vom Strafpunkt durch Martin Pooch in der 41.Spielminute brach die stärkste Phase der Südharzer an. Die Gäste jetzt mit dem Rücken zur Wand kassierten den 13:15 Rückstand. Doch sie wären nicht der Spitzenreiter, wenn sie nicht auch solche Situationen meistern könnten. Und sie meisterten diese mit Bravur und dem Ausgleich in Spielminute 45.
Danach tobte ein offener Schlagabtausch bei dem beide Torhüter wiederum im Mittelpunkt standen. Leider standen die Unparteiischen auch zu oft im Mittelpunkt. Mit fragwürdigen Entscheidungen stoppten sie den Spielfluss auf beiden Seiten unabsichtlich. Sie konnten es an diesem Tag einfach nicht besser. Trotzdem oder gerade deswegen gewann das Spiel an Spannung und Dramatik bis in die Schlussminute.
In der 59. Spielminute erzielte der NSV den wiederholten Ausgleich (22:22). Die Gäste im Angriff auf Zeit spielend, nahmen nach 59:30 Spielminuten ihre Auszeit. Nach Wiederanpfiff dauerte es weitere 19 Sekunden und es schlug in Tor vom NSV ein. Die restliche Zeit reichte nicht mehr, um aus dem 22:23 ein Unentschieden zu erzielen.
Mit der besten Saisonleistung gegen den besten der Liga und am Ende stand der NSV mit leeren Händen da. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen aber was ist im Sport schon gerecht.
Kay Näther/ Christian Knolle/ Frank Bogdahn 1/ Normen Bischoff 5/ Christian Müller 4/ Uwe Böttcher 4/ Roy Grob 1/ Tim Alperstedt 4/ Thomas Wolf/ Peter Riemekasten 2/ Dirk Seifert/ Martin Pooch 1
Autor: nnzGleiche Vorzeichen wie in der Hinrunde, der NSV in dieser Spielserie um Stabilität bei den jungen Wilden bemüht und auf der anderen Seite der Überflieger Gispersleben. Die Gäste aus der Landeshauptstadt bestimmt über die gesamte Spielserie das Geschehen der Landesklasse. Sie benötigten nur noch einen Punkt zum Aufstieg und der sollte beim NSV entführt werden. Diese wiederum brachten dem Primus die einzige Niederlage der Hinrunde bei, die Vorzeichen standen somit für ein gutes Spiel nicht schlecht.
In den Anfangsminuten legten die Gäste auch los wie die Feuerwehr, doch die schnelle 5:2 von TSV erwies sich als Strohfeuer. Danach kam die Zeit vom NSV Torhüter Christian Knolle. Nach anfänglichen Schwierigkeiten steigerte er sich und verdiente sich bis zum Ende der Begegnung Bestnoten. Er allein zeigte seinen Vorderleuten den richten Weg ins Spiel zurück. Nachdem die Rand-Erfurter ihr Pulver gegen den Nordhäuser Keeper verschossen hatten, entwickelte sich ein Kampf um jeden Ball und Angriff.
Die Südharzer wirkten dabei bis zur 10. Spielminute zu passiv. Erst der Konterangriff von Normen Bischoff, der zum 5:6 Anschlusstreffer führte, gab ihnen das nötige Selbstvertrauen. Der nochmalige 2 Tore Vorsprung war auf dem Weg zum Ausgleich beim 8:8 von Spielertrainer Roy Grob da nur Makulatur. Im Weiteren entwickelte sich ein harter aber fairer Kampf, bei dem die Schiedsrichter aus Nordhausen und Görmar in keinster Weise das Niveau beider Mannschaften erreichten.
Nach wiederholtem Ausgleich (10:10), gelang dem 19 jährigen Rückraumspieler Christian Müller in der 27 Spielminute die erstmalige Führung für den NSV (11:10). Das die Begegnung hart umkämpft war zeigt der weitere Verlauf bis zur Halbzeit. Die Gäste rannten gegen den NSV Keeper an und vergaben die besten Möglichkeiten. Der NSV tat es ihnen im Gegenzug gleich, denn auch der TSV hatte mit Sebastian Vogt einen starken Torhüter aufgeboten. So wurden beim 11:10 für den NSV die Seiten gewechselt.
Die zweite Hälfte begann mit dem Ausgleich und der erneuten Führung durch Tim Alperstedt zum 12:11 (35.Spielminute!!). Eine Zeitstrafe gegen Uwe Böttcher konnte der NSV Abwehrverband dann gut weckstecken, ehe in der 39.Spielminute ein herber Rückschlag drohte. Die Gäste nutzten eine Verschnaufpause des NSV zur 13:12 Führung. Mit dem Ausgleich vom Strafpunkt durch Martin Pooch in der 41.Spielminute brach die stärkste Phase der Südharzer an. Die Gäste jetzt mit dem Rücken zur Wand kassierten den 13:15 Rückstand. Doch sie wären nicht der Spitzenreiter, wenn sie nicht auch solche Situationen meistern könnten. Und sie meisterten diese mit Bravur und dem Ausgleich in Spielminute 45.
Danach tobte ein offener Schlagabtausch bei dem beide Torhüter wiederum im Mittelpunkt standen. Leider standen die Unparteiischen auch zu oft im Mittelpunkt. Mit fragwürdigen Entscheidungen stoppten sie den Spielfluss auf beiden Seiten unabsichtlich. Sie konnten es an diesem Tag einfach nicht besser. Trotzdem oder gerade deswegen gewann das Spiel an Spannung und Dramatik bis in die Schlussminute.
In der 59. Spielminute erzielte der NSV den wiederholten Ausgleich (22:22). Die Gäste im Angriff auf Zeit spielend, nahmen nach 59:30 Spielminuten ihre Auszeit. Nach Wiederanpfiff dauerte es weitere 19 Sekunden und es schlug in Tor vom NSV ein. Die restliche Zeit reichte nicht mehr, um aus dem 22:23 ein Unentschieden zu erzielen.
Mit der besten Saisonleistung gegen den besten der Liga und am Ende stand der NSV mit leeren Händen da. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen aber was ist im Sport schon gerecht.
Kay Näther/ Christian Knolle/ Frank Bogdahn 1/ Normen Bischoff 5/ Christian Müller 4/ Uwe Böttcher 4/ Roy Grob 1/ Tim Alperstedt 4/ Thomas Wolf/ Peter Riemekasten 2/ Dirk Seifert/ Martin Pooch 1


