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Mo, 16:53 Uhr
07.04.2008

Die Nummer 1 in Nordthüringen

Am Freitag wurde in Neustadt der Grundstein für das erste stationäre Hospiz in Nordthüringen gelegt. Es soll ein Ort der Geborgenheit werden und einen Raum geben auf dem letzten Weg. Deshalb trägt das Christliche Hospiz auch den Namen "Haus Geborgenheit".

Grundstein gelegt (Foto: nnz) Grundstein gelegt (Foto: nnz)

Ende des Jahres soll das Haus fertiggestellt sein - mit 12 Einzelzimmern. Hospize haben eine lange Tradition. Bereits im Mittelalter fanden Pilger und Reisende, aber auch Alte und Kranke Unterkunft, Schutz und Zuspruch in Herbergen, welche von Mönchen und Nonnen geleitet wurden und nach dem Ideal der christlichen Nächstenliebe strebten.

Sterben und Tod gehören aber in unserer Gesellschaft nicht mehr zum Alltag und deshalb mutet nun die Hospizbewegung neu an. Derzeit gibt es in Thüringen zwei stationäre Hospize (Bad Berka, Meiningen), vier Palliativstationen und 28 ambulante Hospize und Hospizvereine.

Bei der Grundsteinlegung in Neustadt verfolgten mehr als 100 anwesende Gäste wie der Direktor des Deutschen Gemeinschafts-Diakonieverbandes gemeinsam mit den beiden zukünftigen Mitarbeiterinnen des Hospizes und Mitgliedern im Förderverein, Sybille Freyberg und Steffi Gerlach, die Kupferschatulle mit Euro-Münzen und der aktuellen Ausgabe einer Tageszeitung in den Grundstein einmauerten.

Für Juni 2008 ist bereits das Richtfest geplant. Anlässlich der Grundsteinlegung findet am 19. April 2008 um 14 Uhr ein Konzert der Göttinger Jazz – Band „Swinging Amatörs“ auf dem Gelände des evangelischen Fachkrankenhauses in Neustadt statt.
Autor: nnz

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