eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Do, 15:03 Uhr
27.03.2008

Rückbau geht weiter – Ende in Sicht

In der kommenden Woche wird die Wohnungsbaugenossenschaft eG Südharz (WBG) mit dem Rückbau von Wohnungen in Nordhausen-Ost fortfahren. Die Zähne der Bagger werden sich dann in den Wohnblock...


... in der Johannes –Thal -Straße 2 bis 5 „fressen“. In den nächsten vier Wochen werden die 48 Wohnungen dann zurückgebaut sein. Die Fläche wird begradigt und anschließend begrünt. In dieser Woche waren die beauftragten Firmen mit den vorbereitenden Arbeiten beschäftigt. Dazu gehören das Abklemmen der Versorgungsleitungen sowie das Entkernen des Wohnblocks.

„Dieser Rückbau dient der weiteren Stabilisierung des Wohnungsmarktes in Nordhausen allgemein und im Stadtteil Ost im Besonderen. „Wir als Wohnungsbaugenossenschaft folgen damit den Vorgaben der Stadtentwicklungskonzeption, die durch den Stadtrat beschlossen wurde“, erläutert WBG -Vorstandsvorsitzender Hans-Werner Grimm.

Der Rückbau von Wohnungen nähert sich mit dem Vorhaben in der Thal-Straße aus Sicht der WBG langsam aber sicher dem Ende. Das vorläufig letzte Vorhaben wird der Abriß des Wohnblocks in der Bahnhofstraße 40/41 sein. Die Mieter sind auch hier bereits informiert. Sobald die Wohnungen leergezogen sind, kann aus Sicht des WBG - Vorstands mit dem Rückbau begonnen werden.

Dann wird die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz seit 2002 insgesamt 615 Wohnungen in Nordhausen zurückgebaut haben.

"Das ist einer der vorerst letzten großen Rückbauten im Rahmen des Stadtumbauprogrammes Ost“, kommentierte jetzt Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) die Mitteilung der WBG. Die beiden größten Wohnungsgesellschaften der Stadt, WBG und Städtische Wohnungsbaugesellschaften hätten inzwischen weitgehend die Stadtumbauprogramm vorgesehene Abrissquote erfüllt.

„Und mit einem Leerstand von nur 2,9 % bei der WBG und lediglich 5,6 % bei der SWG steht unsere Stadt im thüringenweiten Vergleich sehr gut da. Das hatte uns auch Thüringens Bauminister Andreas Trautvetter bei seinem Arbeitsbesuch bescheinigt“, so die Oberbürgermeisterin.

Bedauerlich sei, dass für die ehemalige Gaststätte „La vie“, die sich unmittelbar neben dem Abriss-Gebäude befinde, bislang keine Lösung gefunden sei. „Unser Ziel als Stadtverwaltung ist klar: Abriss dieses Schandflecks“, sagte Frau Rinke. Diese Möglichkeit hätte sich jetzt auch für den Privateigentümer geboten – so gar äußerst günstig –, da im Zuge des Abrisses der Blöcke auch die Gaststätten-Ruine hätte fallen können.

„Allerdings ist der Besitzer aus den neuen Bundesländern mit unbekanntem Aufenthaltsort verzogen – wir sind derzeit daran, den aktuellen Wohnsitz zu ermitteln“, sagte Frau Rinke. Ohne seine Zustimmung habe die Stadt keinen Zugriff auf diese Immobile.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)