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Mi, 11:12 Uhr
26.03.2008

Herausforderung in Thailand

Lars Prokosch steht am Sonntag vor seiner bisher größten beruflichen Herausforderung. Der 31jährige Bauingenieur der Schachtbau Nordhausen GmbH fliegt nach Thailand. Er hat einen wichtigen Auftrag in der Tasche. Die nnz mit Einzelheiten...

Prokosch, Hagenfeld (Foto: SBN) Prokosch, Hagenfeld (Foto: SBN)
Prokosch (rechts) im Gespräch mit Geschäftsbereichsleiter Bernd Hagenfeld

Dort soll Prokosch im Auftrag des Nordhäuser Unternehmens den Markt für den Geschäftsbereich Rekonstruktion erkunden. Sein Auftrag ist sehr verantwortungsvoll, weil wichtiger Teil der künftigen strategischen Ausrichtung des Nordhäuser Traditionsunternehmens auf dem internationalen Markt.

Nach den Jahren des dynamischen Wachstums in einigen südostasiatischen Ländern gibt es vor allem bei Brücken und Hochstraßen die ersten Verschleißerscheinungen. Da macht sich eine Rekonstruktion erforderlich und hier ist der traditionelle Geschäftsbereich der Schachtbau Nordhausen GmbH der prädestinierte Partner, der nicht nur über die langjährigen Erfahrungen, sondern auch über das hoch ausgebildete Personal verfügt.

Die Qualität der Arbeit der über 30 Mitarbeiter um Geschäftsbereichsleiter Bernd Hagenfeld ist vor allem im Inland anerkannt. Die Referenzliste ist lang und voll gespickt mit technologischen und technischen Anforderungen, die von den Schachtbauern gemeistert wurden. Ob nun bei der Rekonstruktion von Brücken oder Talsperren bis hin zur Sanierung von Uferbefestigungen – für die Schachtbauer ist keine Herausforderung zu groß. Die Qualität ihrer Arbeit wird geschätzt, sie speist sich auch aus dem vorhandenen Netzwerk im Unternehmen und sorgt somit für das erforderliche Maß an Flexibilität, das der heutige Markt verlangt.

Im Bereich der Rekonstruktion von Stahlbauwerken wird die einzigartige Schweißkompetenz der Mitarbeiter eingebracht. Nicht ohne Stolz verkündet Bernd Hagenfeld: „Bei Schachtbau schweißen die Besten der Branche. Sollte es notwenig sein, dann können wir auch auf Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen zurückgreifen, die ebenso ihr Handwerk verstehen.“

Ob am Flughafen Frankfurt am Main oder an der Bleilochtalsperre in Thüringen, ob an der Haseltalbrücke im Zuge der A 3 oder zukünftig in Südostasien – an der Fachkompetenz der Schachtbau-Mitarbeiter kommt ein Auftraggeber so schnell nicht vorbei. Als „klein, aber fein“ beschreiben die Schachtbauer diesen Geschäftsbereich, trägt er lediglich fünf Prozent zum Gesamtumsatz des Unternehmens bei.

Der Bereich von Bernd Hagenfeld muß mit Bedingungen zurecht kommen, die gegeben sind. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Mitunter sind es die schwierigsten Arbeitsbedingungen bei Fachwerkbrücken oder in den Betonbrücken selbst. Jeder Auftrag ist neu. Sicher – da gibt es Erfahrungen, die Herausforderung allerdings muß vor Ort angenommen und bestanden werden.

Auch Lars Prokosch aus Ilfeld wird seine Herausforderung annehmen. Von der Erfüllung seiner Aufgabe wird mitentscheidend abhängen, wie und in welcher Intensität die internationale Ausrichtung des Geschäftsbereiches Rekonstruktion der Schachtbau Nordhausen GmbH in Südostasien vonstatten gehen wird.
Autor: nnz

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