Mi, 19:52 Uhr
22.11.2000
Aus Haidberg-Klinik soll "Gesundheits- und Begegnungszentrum" werden
Nordhausen/Sülzhayn (nnz). Eine Investorengruppe aus Bremen hat heute ein neues Betreiberkonzept für die leerstehende Klinik am Haidberg in Sülzhayn präsentiert. Nach den Vorstellungen der "Senior Service und Consult GmbH" soll das Haus saniert und dann neu eröffnet werden.
Im Mittelpunkt des künftigen Betreiberkonzeptes stehen ältere und behinderte Menschen, die mitten im Südharz ein immer noch aktives und zufriedenes Leben führen können. Deshalb wird auch der Name Klinik verschwinden, der jetzige Arbeitstitel lautet "Gesundheits- und Begegnungszentrum". Eine Rund-um-Betreuung wird ebenso angeboten wie die Etablierung verschiedener Beratungsstellen. Nach Angaben der beiden Vertreter der Investoren sollen in den kommenden drei Jahren bis zu 220 Arbeitsplätze entstehen. Diese Arbeitsplätze sollen vor allem im Dienstleistungsbereich angesiedelt werden, die eigentliche Verwaltung soll sehr klein gehalten werden.
Die Investorengruppe stellte sich heute sowohl im Landratsamt, als auch im "Haus des Gastes" in Sülzhayn vor. Nach Einschätzung einiger Zuhörer stieß das Konzept insgesamt nicht auf Ablehnung. Es könnte sich, so erfuhr die nnz, in die geplante Kurortentwicklung einbinden. Das vor allem sei aus Sicht des Ortes immens wichtig. Aus diesem Grund standen die Sülzhayner auch der Glenn-Mills-Stiftung ablehnend gegenüber.
Nach nnz-Informationen soll bereits im kommenden Jahr mit dem Umbau des Gebäudes begonnen werden, erste Gespräche mit dem Immobilien-Fonds seien bereits geführt worden. Der wiederum steht unter Zeitdruck, denn im kommenden Jahr laufen die Steuervergünstigungen der Anleger aus, und bei einer Nichtvermietung könnte den Fondsmanagern viel Ärger ins Haus stehen.
Autor: psgIm Mittelpunkt des künftigen Betreiberkonzeptes stehen ältere und behinderte Menschen, die mitten im Südharz ein immer noch aktives und zufriedenes Leben führen können. Deshalb wird auch der Name Klinik verschwinden, der jetzige Arbeitstitel lautet "Gesundheits- und Begegnungszentrum". Eine Rund-um-Betreuung wird ebenso angeboten wie die Etablierung verschiedener Beratungsstellen. Nach Angaben der beiden Vertreter der Investoren sollen in den kommenden drei Jahren bis zu 220 Arbeitsplätze entstehen. Diese Arbeitsplätze sollen vor allem im Dienstleistungsbereich angesiedelt werden, die eigentliche Verwaltung soll sehr klein gehalten werden.
Die Investorengruppe stellte sich heute sowohl im Landratsamt, als auch im "Haus des Gastes" in Sülzhayn vor. Nach Einschätzung einiger Zuhörer stieß das Konzept insgesamt nicht auf Ablehnung. Es könnte sich, so erfuhr die nnz, in die geplante Kurortentwicklung einbinden. Das vor allem sei aus Sicht des Ortes immens wichtig. Aus diesem Grund standen die Sülzhayner auch der Glenn-Mills-Stiftung ablehnend gegenüber.
Nach nnz-Informationen soll bereits im kommenden Jahr mit dem Umbau des Gebäudes begonnen werden, erste Gespräche mit dem Immobilien-Fonds seien bereits geführt worden. Der wiederum steht unter Zeitdruck, denn im kommenden Jahr laufen die Steuervergünstigungen der Anleger aus, und bei einer Nichtvermietung könnte den Fondsmanagern viel Ärger ins Haus stehen.

