Mi, 23:14 Uhr
08.05.2002
Wirtschaftsförderung leicht gemacht
Nordhausen (nnz). Viele Fragen sind seitens der Nordhäuser Gewerbetreibenden offen. Darf ich den Fußgängerbereich oder die Straße vor dem Lokal nutzen oder nicht. Eine klare Aussage gab es heute ebenfalls von den Stadträten. nnz informiert Sie darüber.
Als sogenannter Tagesordnungspunkt 8.9 stand am Abend zur Debatte die Abstimmung über die 1. Satzung zur Änderung der zweiten Fassung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen im Gebiet der Stadt Nordhausen. Was ziemlich bürokratisch in der Ausdrucksweise und hinsichtlich des Ziels dieser Abstimmung kompliziert klingt, zeigte sich allerdings im Anschluss bezüglich des Ergebnisses recht einfach und eben nicht bürokratisch.
Wo anderenorts weder die Belange der Gewerbetreibenden eine Rolle spielen, noch die Interessen des Mittelstandes berücksichtigt werden, hier in Nordhausen scheint dies völlig unproblematisch. Ergebnis der Abstimmung ist nun, dass alle Gewerbetreibenden vor allem aber Gastwirte in der Altstadt Stühle, Tische, Plakat- oder Blumenkästen kostenlos aufstellen dürfen. Klärend äußerte sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke: Die kostenlose Nutzung der öffentlichen Straßen stellt durchaus auch eine Form der Wirtschaftsförderung durch die Stadt dar.
Auch Stadtrats- und CDU-Mitglied Christine Wagner zeigte sich erfreut: Es ist sehr gut, dass dieser Schritt getan wurde. Dieses Konzept sollte auch auf das gesamte Stadtgebiet ausgebreitet werden. Vor allem für die Landesgartenschau würde dies die Stadt beleben und damit noch attraktiver machen. Der Weg für Biergärten oder ähnliche gesellige Lokalitäten scheint damit geebnet und wird sicherlich nicht nur die Stadt in einem neuen Glanz erstrahlen lassen.
Autor: nnzAls sogenannter Tagesordnungspunkt 8.9 stand am Abend zur Debatte die Abstimmung über die 1. Satzung zur Änderung der zweiten Fassung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichen Straßen im Gebiet der Stadt Nordhausen. Was ziemlich bürokratisch in der Ausdrucksweise und hinsichtlich des Ziels dieser Abstimmung kompliziert klingt, zeigte sich allerdings im Anschluss bezüglich des Ergebnisses recht einfach und eben nicht bürokratisch.
Wo anderenorts weder die Belange der Gewerbetreibenden eine Rolle spielen, noch die Interessen des Mittelstandes berücksichtigt werden, hier in Nordhausen scheint dies völlig unproblematisch. Ergebnis der Abstimmung ist nun, dass alle Gewerbetreibenden vor allem aber Gastwirte in der Altstadt Stühle, Tische, Plakat- oder Blumenkästen kostenlos aufstellen dürfen. Klärend äußerte sich Oberbürgermeisterin Barbara Rinke: Die kostenlose Nutzung der öffentlichen Straßen stellt durchaus auch eine Form der Wirtschaftsförderung durch die Stadt dar.
Auch Stadtrats- und CDU-Mitglied Christine Wagner zeigte sich erfreut: Es ist sehr gut, dass dieser Schritt getan wurde. Dieses Konzept sollte auch auf das gesamte Stadtgebiet ausgebreitet werden. Vor allem für die Landesgartenschau würde dies die Stadt beleben und damit noch attraktiver machen. Der Weg für Biergärten oder ähnliche gesellige Lokalitäten scheint damit geebnet und wird sicherlich nicht nur die Stadt in einem neuen Glanz erstrahlen lassen.

