Mi, 18:51 Uhr
13.09.2000
Ehemalige Zwangsarbeiter sollen entschädigt werden
Nordhausen (nnz). Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) hält an einer Entschädigung von Zwangsarbeitern fest, die während des zweiten Weltkrieges in der Nordhäuser Stadtverwaltung arbeiten mussten. Nach Recherchen der Verwaltung sollen bis zu 80 zwangsverschleppte Ausländer in der Rolandstadt eingesetzt worden sein. Eine entsprechende Vorlage will die Oberbürgermeisterin in den kommenden Stadtrat am 28. September einbringen. Nordhausen will damit dem Beispiel von Weimar und Halberstadt folgen.
Am 1. Oktober lädt die Stadtverwaltung zu eben diesem Thema in das Foyer des Rathauses ein. Eine polnische Schriftstellerin, die während des zweiten Weltkrieges in zwei Unternehmen der Rolandstadt arbeiten musste, wird dabei nicht nur aus ihrem jüngsten Buch lesen, sondern auch über ihre Zeit in Nordhausen berichten. Die Herausgabe des Buches, das die Nordhäuser Zeit zum Inhalt hat, wurde von der Stadt Nordhausen mitfinanziert. Die Lesung beginnt um 18 Uhr.
Autor: psgAm 1. Oktober lädt die Stadtverwaltung zu eben diesem Thema in das Foyer des Rathauses ein. Eine polnische Schriftstellerin, die während des zweiten Weltkrieges in zwei Unternehmen der Rolandstadt arbeiten musste, wird dabei nicht nur aus ihrem jüngsten Buch lesen, sondern auch über ihre Zeit in Nordhausen berichten. Die Herausgabe des Buches, das die Nordhäuser Zeit zum Inhalt hat, wurde von der Stadt Nordhausen mitfinanziert. Die Lesung beginnt um 18 Uhr.


