Mi, 17:38 Uhr
05.03.2008
Künftiger Ministerpräsident aus Nordhausen?
Wenn der künftige Ministerpräsident im kommenden Jahr aus dem Landkreis Nordhausen käme, dann könnte sich für die Region einiges ändern. Darüber waren sich heute viele Stadträte einig.
Bis zum Herbst kommenden Jahres allerdings müssen sich die Nordhäuser und ihre Stadträte noch mit zwei CDU-Ministern begnügen. Die allerdings hätten für den Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur um Nordhausen herum wenig getan. Gemeint sind die auf politischem Eis liegenden Pläne zum Ausbau der B 4 und der B 243.
Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, hatte die SPD-Stadtratsfraktion den vierspurigen Ausbau der B 4 vom Anschluss der A 38 bis zur Ortsumfahrung Sondershausen gefordert. Die CDU wiederum hatte das als Anmaßung hinsichtlich der Kompetenzen des Stadtrates kritisiert.
Heute Nachmittag nun wurde ein kommunalpolitischer Burgfrieden im Hauptausschuss geschlossen. Der Antrag soll inhaltlich überarbeitet werden, damit können dann alle Fraktionen politischen Druck machen. Wirtschaftsförderin Dr. Sabine Riebel berichtete – sehr zur Überraschung von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), dass auch das Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde den vierspurigen Ausbau favorisiere. Klar, meinte da Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), Leinefelde unterstützt uns und gebaut wird im Landkreis Eichsfeld. Man soll sich nur die Anschlusstrassen der A 38 im Nachbarlandkreis ansehen. Dazu noch den Ausbau der B 247, dann kann man derartige Willensbekundungen des Amtes einordnen. Man habe zwei Minister in Nordhausen, doch der Ministerpräsident käme eben aus dem Eichsfeld.
Nun soll der Stadtrat geschlossen auftreten. Den spektakulärsten Vorschlag machte Sven Lutze (CDU): Die anderen Parteien müssten vielleicht dafür sorgen, dass der nächste Ministerpräsident aus dem Landkreis Nordhausen kommt. Wir werden uns anstrengen, entgegnete Barbara Schencke von der Linkspartei.
Autor: nnzBis zum Herbst kommenden Jahres allerdings müssen sich die Nordhäuser und ihre Stadträte noch mit zwei CDU-Ministern begnügen. Die allerdings hätten für den Ausbau der verkehrlichen Infrastruktur um Nordhausen herum wenig getan. Gemeint sind die auf politischem Eis liegenden Pläne zum Ausbau der B 4 und der B 243.
Wie die nnz bereits mehrfach berichtete, hatte die SPD-Stadtratsfraktion den vierspurigen Ausbau der B 4 vom Anschluss der A 38 bis zur Ortsumfahrung Sondershausen gefordert. Die CDU wiederum hatte das als Anmaßung hinsichtlich der Kompetenzen des Stadtrates kritisiert.
Heute Nachmittag nun wurde ein kommunalpolitischer Burgfrieden im Hauptausschuss geschlossen. Der Antrag soll inhaltlich überarbeitet werden, damit können dann alle Fraktionen politischen Druck machen. Wirtschaftsförderin Dr. Sabine Riebel berichtete – sehr zur Überraschung von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD), dass auch das Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde den vierspurigen Ausbau favorisiere. Klar, meinte da Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD), Leinefelde unterstützt uns und gebaut wird im Landkreis Eichsfeld. Man soll sich nur die Anschlusstrassen der A 38 im Nachbarlandkreis ansehen. Dazu noch den Ausbau der B 247, dann kann man derartige Willensbekundungen des Amtes einordnen. Man habe zwei Minister in Nordhausen, doch der Ministerpräsident käme eben aus dem Eichsfeld.
Nun soll der Stadtrat geschlossen auftreten. Den spektakulärsten Vorschlag machte Sven Lutze (CDU): Die anderen Parteien müssten vielleicht dafür sorgen, dass der nächste Ministerpräsident aus dem Landkreis Nordhausen kommt. Wir werden uns anstrengen, entgegnete Barbara Schencke von der Linkspartei.

