Mo, 12:38 Uhr
06.05.2002
Feuerwehr-Nachwuchs beriet in Uthleben
Uthleben (nnz). Vielversprechende Diskussionen wurden am Samstag in Uthleben geführt. Der Vorstand der Kreis-Jugendfeuerwehr, der Kreisbrandinspektor und der Landesvorstand der Thüringer Jugendfeuerwehr trafen sich zu einer gemeinsamen Beratung in Uthleben. nnz mit den Ergebnissen.
Die Gelegenheit, sich an der offenen Diskussion und an dem direkten Austausch von Erfahrungen zu beteiligen, wurde von den Teilnehmern gern wahrgenommen. Denn in dem sonst traditionell anmutenden Jugendverband hat sich viel geändert. Der erst vor kurzem wieder gewählte Landes-Jugendfeuerwehrwart Jörg Deubert berichtete von notwendig gewordenen strukturellen Veränderungen im Vorstand und in den Fachbereichen, der erfolgten jugendpolitischen Öffnung und der Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Qualifizierung von Ehrenamtlichen.
Doch auch der Kreisvorstand beschrieb neu beschrittene Wege: Dort, wo keine Gemeinde-Jugendfeuerwehrwarte eingesetzt werden können, bemüht sich der Kreisverband um die alternative Installation von Bereichs-Jugendfeuerwehrwarten. Das geschah bereits mit mehreren Erfolgen, berichtet Marc Hesse der nnz.
Auf dem Sektor der Brandschutz- und Sicherheitserziehung in Kindergärten und Schulen hat man mit Unterstützung des Landesverbandes in anderen Landkreisen damit begonnen, Brandschutzerzieher auf der Grundlage von ABM und SAM zu beschäftigen. Im Gegensatz dazu verfolgen die Südharzer aber zunächst einen anderen Ansatz: Hier hat man einen Fachbereich Brandschutzerziehung, der den Mitgliedern als spezielle Anlaufstelle Anregungen vermittelt, Hilfestellung gibt und Arbeitshilfen zur Verfügung stellt.
Mit ehrlicher Kritik sprachen sich die Teilnehmer über die veränderte Förderung des Ehrenamtes in Thüringen aus. Einig waren sich alle über den Meilenstein in der Entwicklung der Jugendfeuerwehren, einen bundeseinheitlichen Ausbildungsnachweis, die Jugendflamme in drei Stufen umsetzen zu können. Ein wichtiger Höhepunkt des Treffens war die Ehrung von Horst Barth, stellvertretender Kreis-Jugendwart und Jugendwart in Rehungen. Für seine Verdienste wurde er ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber.
Autor: nnz
Die Gelegenheit, sich an der offenen Diskussion und an dem direkten Austausch von Erfahrungen zu beteiligen, wurde von den Teilnehmern gern wahrgenommen. Denn in dem sonst traditionell anmutenden Jugendverband hat sich viel geändert. Der erst vor kurzem wieder gewählte Landes-Jugendfeuerwehrwart Jörg Deubert berichtete von notwendig gewordenen strukturellen Veränderungen im Vorstand und in den Fachbereichen, der erfolgten jugendpolitischen Öffnung und der Weiterentwicklungen auf dem Gebiet der Qualifizierung von Ehrenamtlichen. Doch auch der Kreisvorstand beschrieb neu beschrittene Wege: Dort, wo keine Gemeinde-Jugendfeuerwehrwarte eingesetzt werden können, bemüht sich der Kreisverband um die alternative Installation von Bereichs-Jugendfeuerwehrwarten. Das geschah bereits mit mehreren Erfolgen, berichtet Marc Hesse der nnz.
Auf dem Sektor der Brandschutz- und Sicherheitserziehung in Kindergärten und Schulen hat man mit Unterstützung des Landesverbandes in anderen Landkreisen damit begonnen, Brandschutzerzieher auf der Grundlage von ABM und SAM zu beschäftigen. Im Gegensatz dazu verfolgen die Südharzer aber zunächst einen anderen Ansatz: Hier hat man einen Fachbereich Brandschutzerziehung, der den Mitgliedern als spezielle Anlaufstelle Anregungen vermittelt, Hilfestellung gibt und Arbeitshilfen zur Verfügung stellt.
Mit ehrlicher Kritik sprachen sich die Teilnehmer über die veränderte Förderung des Ehrenamtes in Thüringen aus. Einig waren sich alle über den Meilenstein in der Entwicklung der Jugendfeuerwehren, einen bundeseinheitlichen Ausbildungsnachweis, die Jugendflamme in drei Stufen umsetzen zu können. Ein wichtiger Höhepunkt des Treffens war die Ehrung von Horst Barth, stellvertretender Kreis-Jugendwart und Jugendwart in Rehungen. Für seine Verdienste wurde er ausgezeichnet mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber.


