Mi, 07:09 Uhr
13.02.2008
Hand abgeschnitten
Rund zweimal am Tag war Christoph 37, der Rettungshubschrauber in Nordhausen im Januar unterwegs. So zum Beispiel bei einer ungewollten Amputation.
Im Januar war der am Luftrettungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e. V.) 63 mal im Einsatz. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.
Der DRF-Rettungshubschrauber Christoph 37 wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Bei elf Einsätzen wurde die Maschine im Januar auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.
Amputation durch Kreissäge
Am 15. Januar erreichte die Besatzung von Christoph 37, dem in Nordhausen stationierten Rettungshubschrauber der DRF, um 15:47 Uhr eine Alarmierung über die Rettungsleitstelle Nordhausen. Die Leitstelle Unstrut-Hainich hatte den Hubschrauber angefordert, da ein Patient mit einer Kreissägenverletzung an der Hand schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit Handchirurgie verflogen werden musste. Weniger als zwei Minuten nach der Alarmierung hatte der DRF-Pilot die Maschine in der Luft.
Noch im Anflug koordinierte der Rettungsassistent in Zusammenarbeit mit der Leitstelle die Suche der Zielklinik. Bereits vor der Landung am Einsatzort stand fest, wohin der Patient gebracht werden sollte. Der Notarzt konnte den sehr gut erstversorgten Patienten komplikationslos und schnell vom bodengebundenen Rettungsdienst übernehmen. Kurze Zeit nach der Landung am Einsatzort war die Besatzung mit dem Patienten schon wieder in der Luft. Dem schon telefonisch vorinformierten Chirurgen der Klinik übergab die Besatzung von Christoph 37 den Patienten zusammen mit dem sichergestellten Amputat.
Das Team
Das Luftrettungszentrum Nordhausen verfügt über ein eingespieltes Team von hoch motivierten Mitarbeitern: vier DRF-Piloten, sechs Rettungsassistenten des DRK Nordhausen und neun Notärzte des Südharz-Krankenhauses. Alle Notärzte sind erfahrene Notfallmediziner, überwiegend aus dem Bereich Anästhesie, die, ebenso wie die Rettungsassistenten, über langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst verfügen. Die DRF-Piloten verfügen über hohes fliegerisches Können. Bevor sie in der Luftrettung arbeiten dürfen, müssen sie umfangreiche Flugerfahrung erwerben. In regelmäßigen Sicherheitstrainings schulen sie ihre Kenntnisse.
Autor: nnzIm Januar war der am Luftrettungszentrum des Deutschen Roten Kreuzes am Südharz-Krankenhaus stationierte Rettungshubschrauber der DRF (Deutsche Rettungsflugwacht e. V.) 63 mal im Einsatz. Von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang kann der mit einem Piloten, einem Notarzt und einem Rettungsassistenten besetzte Hubschrauber Einsatzorte im Umkreis von 60 Kilometern in maximal 15 Minuten erreichen.
Der DRF-Rettungshubschrauber Christoph 37 wird in der Notfallrettung als schneller Notarztzubringer alarmiert. Bei elf Einsätzen wurde die Maschine im Januar auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Der Hubschrauber ist mit allen medizintechnischen Geräten ausgestattet, die für eine optimale Patientenbetreuung notwendig sind.
Amputation durch Kreissäge
Am 15. Januar erreichte die Besatzung von Christoph 37, dem in Nordhausen stationierten Rettungshubschrauber der DRF, um 15:47 Uhr eine Alarmierung über die Rettungsleitstelle Nordhausen. Die Leitstelle Unstrut-Hainich hatte den Hubschrauber angefordert, da ein Patient mit einer Kreissägenverletzung an der Hand schnellstmöglich in ein Krankenhaus mit Handchirurgie verflogen werden musste. Weniger als zwei Minuten nach der Alarmierung hatte der DRF-Pilot die Maschine in der Luft.
Noch im Anflug koordinierte der Rettungsassistent in Zusammenarbeit mit der Leitstelle die Suche der Zielklinik. Bereits vor der Landung am Einsatzort stand fest, wohin der Patient gebracht werden sollte. Der Notarzt konnte den sehr gut erstversorgten Patienten komplikationslos und schnell vom bodengebundenen Rettungsdienst übernehmen. Kurze Zeit nach der Landung am Einsatzort war die Besatzung mit dem Patienten schon wieder in der Luft. Dem schon telefonisch vorinformierten Chirurgen der Klinik übergab die Besatzung von Christoph 37 den Patienten zusammen mit dem sichergestellten Amputat.
Das Team
Das Luftrettungszentrum Nordhausen verfügt über ein eingespieltes Team von hoch motivierten Mitarbeitern: vier DRF-Piloten, sechs Rettungsassistenten des DRK Nordhausen und neun Notärzte des Südharz-Krankenhauses. Alle Notärzte sind erfahrene Notfallmediziner, überwiegend aus dem Bereich Anästhesie, die, ebenso wie die Rettungsassistenten, über langjährige Erfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst verfügen. Die DRF-Piloten verfügen über hohes fliegerisches Können. Bevor sie in der Luftrettung arbeiten dürfen, müssen sie umfangreiche Flugerfahrung erwerben. In regelmäßigen Sicherheitstrainings schulen sie ihre Kenntnisse.

