Di, 11:51 Uhr
23.04.2002
Keine Verdrängung, sondern Ergänzung
Nordhausen (nnz). Noch in diesem Jahr soll mit dem Abriß des ehemaligen Polizeigebäudes am Nordhäuser Pferdemarkt begonnen werden. Mehrere Investoren sind für den Neubau im Rennen. Mit einem hat sich die nnz unterhalten.
Zu denen, die sich für die künftige Investition am Nordhäuser Pferdemarkt beworben haben, gehört nach nnz-Informationen die Rosco-Unternehmensgruppe. Rosco dürfte den Nordhäuser kein Unbekannter sein. Das Unternehmen zeichnet für die Planungen, den Bau und die Betreibung der Südharz-Galerie verantwortlich. Die agierenden Manager haben sich schon Anfang der 90er Jahre für den Standort Nordhausen entschieden. Bereut haben sie es bislang nicht. Die Rolandstadt ist mir und meinem Bruder faktisch ans Herz gewachsen. Klar, wir wollen hier Geld verdienen, wir wollen aber auch einen Beitrag zur Entwicklung dieser Stadt leisten, beschreibt Dennis Rossing das Engagement.
Die Idee für das kommende Geschäfts- und Einkaufszentrum haben die Rosco-Planer bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Wie die nnz erfuhr befindet sich das Unternehmen mittlerweile in der engeren Auswahl der Investoren. Unsere Vorstellungen für den neuen Pferdemarkt gehen von einem auf den Standort punktuell zugeschnittenen Zentrum aus, das vor allem den Erfordernissen der Altstadt gerecht werden soll, so Rossing. Insgesamt soll das Angebot am Pferdemarkt die Einzelhandelslandschaft ergänzen und das Angebot in Nordhausen überhaupt vergrößern. In der Hand haben die Investoren bereits ein hoch interessantes Betreiberkonzept, welches nicht auf Verdrängung des bestehenden Angebotes ausgerichtet ist. Auch architektonisch werden die Macher von Rosco sicher einen Trumpf in der Hand halten.
Nach dem sie 1995 in Nordhausen ihre Duftmarke hinterlassen hatten, waren sie auch in anderen Städten Nordthüringens ein gefragter Ansprechpartner. In Mühlhausen wurde die Burg-Galerie gebaut, in drei Monaten wird in Sondershausen die Schloßberg-Galerie ihrer Bestimmung übergeben und in Bad Langensalza soll ein neues Einkaufszentrum auf einer ehemaligen Industriebrache entstehen.
Sollten Rossing und Co. den Zuschlag in Nordhausen erhalten, dann könne man von einer Investitionssumme in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro ausgehen. Das bedeutet auch Aufträge für Firmen dieser Region. Das letzte Wort soll am 12. Juni der Stadtrat sprechen. Dann muß der bis dahin ausgewählte Investor seine Entwürfe und Vorhaben vorstellen. Und dann wird auch in absehbarer Zeit die Abrissbirne am Pferdemarkt anrücken.
Autor: nnzZu denen, die sich für die künftige Investition am Nordhäuser Pferdemarkt beworben haben, gehört nach nnz-Informationen die Rosco-Unternehmensgruppe. Rosco dürfte den Nordhäuser kein Unbekannter sein. Das Unternehmen zeichnet für die Planungen, den Bau und die Betreibung der Südharz-Galerie verantwortlich. Die agierenden Manager haben sich schon Anfang der 90er Jahre für den Standort Nordhausen entschieden. Bereut haben sie es bislang nicht. Die Rolandstadt ist mir und meinem Bruder faktisch ans Herz gewachsen. Klar, wir wollen hier Geld verdienen, wir wollen aber auch einen Beitrag zur Entwicklung dieser Stadt leisten, beschreibt Dennis Rossing das Engagement.
Die Idee für das kommende Geschäfts- und Einkaufszentrum haben die Rosco-Planer bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Wie die nnz erfuhr befindet sich das Unternehmen mittlerweile in der engeren Auswahl der Investoren. Unsere Vorstellungen für den neuen Pferdemarkt gehen von einem auf den Standort punktuell zugeschnittenen Zentrum aus, das vor allem den Erfordernissen der Altstadt gerecht werden soll, so Rossing. Insgesamt soll das Angebot am Pferdemarkt die Einzelhandelslandschaft ergänzen und das Angebot in Nordhausen überhaupt vergrößern. In der Hand haben die Investoren bereits ein hoch interessantes Betreiberkonzept, welches nicht auf Verdrängung des bestehenden Angebotes ausgerichtet ist. Auch architektonisch werden die Macher von Rosco sicher einen Trumpf in der Hand halten.
Nach dem sie 1995 in Nordhausen ihre Duftmarke hinterlassen hatten, waren sie auch in anderen Städten Nordthüringens ein gefragter Ansprechpartner. In Mühlhausen wurde die Burg-Galerie gebaut, in drei Monaten wird in Sondershausen die Schloßberg-Galerie ihrer Bestimmung übergeben und in Bad Langensalza soll ein neues Einkaufszentrum auf einer ehemaligen Industriebrache entstehen.
Sollten Rossing und Co. den Zuschlag in Nordhausen erhalten, dann könne man von einer Investitionssumme in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro ausgehen. Das bedeutet auch Aufträge für Firmen dieser Region. Das letzte Wort soll am 12. Juni der Stadtrat sprechen. Dann muß der bis dahin ausgewählte Investor seine Entwürfe und Vorhaben vorstellen. Und dann wird auch in absehbarer Zeit die Abrissbirne am Pferdemarkt anrücken.

