Mo, 14:03 Uhr
20.11.2000
Regionalverband fordert länderübergreifende Vermarktung für den Harz
Nordhausen/Wernigerode (nnz). In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Harz wird nnz in unregelmäßigen Abständen über die Arbeit des Verbandes sowie über interessante Entwicklungen im Harz berichten:
WIRTSCHAFT
Der Regionalverband Harz konkretisiert seine Überlegungen zu einer attraktiven Internet-Präsentation der Region Harz mit ihren wirtschaftlichen Stärken. Kernstück des Internet-Auftritts soll ein Standortatlas sein, der potenziellen Investoren einen schnellen Überblick über die Gewerbeflächen der Region ermöglicht. Gleichzeitig sollen eine Fülle weiterer Informationen und Kontaktstellen erschlossen werden, wobei der Verband bemüht ist, bestehende Internet-Informationen anderer Stellen (Landkreise, IHK, Gründerzentren, ...) leistungsfähig zu verknüpfen.
RADWANDERN
In Ausgabe 6/2000 des "Wandermagazins" wird der Harzrundweg ausführlich vorgestellt. Auf insgesamt 12 Seiten des bundesweiten führenden Magazins für Wander- und Radwandertipps werden die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte des 350 km langen Radwanderweges gezeigt. Detaillierte Etappenbeschreibungen mit Karten, Streckenprofilen, Informationsadressen, Gastronomie- und Übernachtungstipps runden die Darstellung ab. Ermöglicht wurde die Präsentation des Harzrundweges durch das Engagement des Regionalverbandes Harz, des Harzer Verkehrsverbandes und des Harzer Förderkreises.
REGION
Noch im Laufe dieses Jahres wird eine neue Karte erscheinen, die den gesamten Harz in einem übersichtlichen Maßstab abbildet. Herausgeber der Karte "Tourismus und Wirtschaft in der Region Harz" ist der Münchener Verwaltungs-Verlag. Die Karte, die unter fachlicher Mithilfe des Regionalverbandes Harz entstand und Unternehmen der Region eine Präsentationsmöglichkeit bietet, wird kostenlos an ausgewählten öffentlichen Stellen des Harzes zu haben sein.
KULTUR
Bewerbungen um den Kulturpreis Harz 2001 sind noch bis Ende November möglich. Der Preisträger des kommenden Jahres soll eine Initiative, ein Verein, ein Forum o.ä. sein, die sich unter großem ehrenamtlichen Engagement mit der Organisation musikalischer Attraktionen, Feste oder Veranstaltungen hervorgetan haben. Ausschließlich ausgenommen sind Leistungen aus dem Bereich der Harzer Folklore (volkstümliche Musik, Jodeln, etc.).
UMWELTBILDUNG
Von mehreren Seiten werden momentan im Harz Initiativen geplant, die sich im weitesten Sinne mit der Frage der Weiterbildung von Dienstleistern im touristischen Bereich des Harzes beschäftigen. Dabei kann es um Qualifizierungen des Personals im Gastgewerbe gehen oder auch um speziell ausgebildete Gästeführer. Letzterem widmete sich der Regionalverband Harz in seinen Überlegungen für einen "Harzführer". Neue Entwicklungen, z.B. die Teilnahme des
Regionalverbandes zusammen mit europäischen Partnern am Projekt VERENA II ("Vermittlung regionaler Kultur und Natur") haben zwischenzeitlich die Idee des Harzführers neu belebt, aber auch von anderer Seite gibt es vergleichbare Bestrebungen: So hat sich im Landkreis Goslar ein Konsortium von Bildungsträgern zu einer "Qualitätsoffensive Harzer Tourismus" zusammengeschlossen; in der vorliegenden Projektskizze hierzu könnte der "Harzführer" ein Teilprojekt darstellen. Am 16.11. kam es in Ilsenburg zu einem Gespräch über die laufenden Projekte und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessenten. Einigkeit besteht darüber, dass es keine west- oder ostharzer Ansätze geben darf, sondern die Region nur als Ganzes zu betrachten ist.
NATURPARK
In diesen Tagen finden die Vorortbesichtigungen der Gemeinden statt, die in die engere Wahl für den Naturpark-Preis 2001 gekommen sind. Der Wettbewerb stand diesmal unter dem Motto "innerörtliche Gewässer". Obwohl das Thema komplexer und schwieriger darzustellen ist als in den letzten Jahren, beteiligten sich wieder mehr als 20 Gemeinden. Allen Teilnehmern gilt der Dank des Regionalverbandes Harz für das gezeigte Engagement und die damit verbundene Identifikation mit dem Naturpark Harz.
VERKEHR
Auf ihrem Herbsttreffen hat die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" erneut den zügigen Ausbau der Südharzstrecke gefordert. Auch wurde das Bus-Angebot im gesamten Harz als äußerst unübersichtlich und mangelhaft aufeinander abgestimmt kritisiert. Über die Ziele der Initiative, die vor einigen Jahren auch vom Regionalverband unterstützt wurden, informiert deren Homepage unter http://www.suedharzstrecke.de.
Autor: nnzWIRTSCHAFT
Der Regionalverband Harz konkretisiert seine Überlegungen zu einer attraktiven Internet-Präsentation der Region Harz mit ihren wirtschaftlichen Stärken. Kernstück des Internet-Auftritts soll ein Standortatlas sein, der potenziellen Investoren einen schnellen Überblick über die Gewerbeflächen der Region ermöglicht. Gleichzeitig sollen eine Fülle weiterer Informationen und Kontaktstellen erschlossen werden, wobei der Verband bemüht ist, bestehende Internet-Informationen anderer Stellen (Landkreise, IHK, Gründerzentren, ...) leistungsfähig zu verknüpfen.
RADWANDERN
In Ausgabe 6/2000 des "Wandermagazins" wird der Harzrundweg ausführlich vorgestellt. Auf insgesamt 12 Seiten des bundesweiten führenden Magazins für Wander- und Radwandertipps werden die landschaftlichen und kulturellen Höhepunkte des 350 km langen Radwanderweges gezeigt. Detaillierte Etappenbeschreibungen mit Karten, Streckenprofilen, Informationsadressen, Gastronomie- und Übernachtungstipps runden die Darstellung ab. Ermöglicht wurde die Präsentation des Harzrundweges durch das Engagement des Regionalverbandes Harz, des Harzer Verkehrsverbandes und des Harzer Förderkreises.
REGION
Noch im Laufe dieses Jahres wird eine neue Karte erscheinen, die den gesamten Harz in einem übersichtlichen Maßstab abbildet. Herausgeber der Karte "Tourismus und Wirtschaft in der Region Harz" ist der Münchener Verwaltungs-Verlag. Die Karte, die unter fachlicher Mithilfe des Regionalverbandes Harz entstand und Unternehmen der Region eine Präsentationsmöglichkeit bietet, wird kostenlos an ausgewählten öffentlichen Stellen des Harzes zu haben sein.
KULTUR
Bewerbungen um den Kulturpreis Harz 2001 sind noch bis Ende November möglich. Der Preisträger des kommenden Jahres soll eine Initiative, ein Verein, ein Forum o.ä. sein, die sich unter großem ehrenamtlichen Engagement mit der Organisation musikalischer Attraktionen, Feste oder Veranstaltungen hervorgetan haben. Ausschließlich ausgenommen sind Leistungen aus dem Bereich der Harzer Folklore (volkstümliche Musik, Jodeln, etc.).
UMWELTBILDUNG
Von mehreren Seiten werden momentan im Harz Initiativen geplant, die sich im weitesten Sinne mit der Frage der Weiterbildung von Dienstleistern im touristischen Bereich des Harzes beschäftigen. Dabei kann es um Qualifizierungen des Personals im Gastgewerbe gehen oder auch um speziell ausgebildete Gästeführer. Letzterem widmete sich der Regionalverband Harz in seinen Überlegungen für einen "Harzführer". Neue Entwicklungen, z.B. die Teilnahme des
Regionalverbandes zusammen mit europäischen Partnern am Projekt VERENA II ("Vermittlung regionaler Kultur und Natur") haben zwischenzeitlich die Idee des Harzführers neu belebt, aber auch von anderer Seite gibt es vergleichbare Bestrebungen: So hat sich im Landkreis Goslar ein Konsortium von Bildungsträgern zu einer "Qualitätsoffensive Harzer Tourismus" zusammengeschlossen; in der vorliegenden Projektskizze hierzu könnte der "Harzführer" ein Teilprojekt darstellen. Am 16.11. kam es in Ilsenburg zu einem Gespräch über die laufenden Projekte und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit unterschiedlicher Interessenten. Einigkeit besteht darüber, dass es keine west- oder ostharzer Ansätze geben darf, sondern die Region nur als Ganzes zu betrachten ist.
NATURPARK
In diesen Tagen finden die Vorortbesichtigungen der Gemeinden statt, die in die engere Wahl für den Naturpark-Preis 2001 gekommen sind. Der Wettbewerb stand diesmal unter dem Motto "innerörtliche Gewässer". Obwohl das Thema komplexer und schwieriger darzustellen ist als in den letzten Jahren, beteiligten sich wieder mehr als 20 Gemeinden. Allen Teilnehmern gilt der Dank des Regionalverbandes Harz für das gezeigte Engagement und die damit verbundene Identifikation mit dem Naturpark Harz.
VERKEHR
Auf ihrem Herbsttreffen hat die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" erneut den zügigen Ausbau der Südharzstrecke gefordert. Auch wurde das Bus-Angebot im gesamten Harz als äußerst unübersichtlich und mangelhaft aufeinander abgestimmt kritisiert. Über die Ziele der Initiative, die vor einigen Jahren auch vom Regionalverband unterstützt wurden, informiert deren Homepage unter http://www.suedharzstrecke.de.

