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So, 10:18 Uhr
21.04.2002

Wo landete Gerhard Jüttemann?

Nordhausen (nnz). Gestern wählte die Thüringer PDS ihre Favoriten für die Bundestagswahl. Listenplätze waren heiß begehrt. Die Chancen für Gerhard Jüttemann standen vor dem Parteitag in Sömmerda ausgesprochen schlecht...


Um es vornweg zu nehmen: Jüttemann kann als der Gewinner von Sömmerda bezeichnet werden. Stand der Eichsfelder auf der Vorschlagsliste des Landesvorstandes nicht einmal auf den ersten sechs Plätzen, so reiht er sich auf der beschlossenen Liste gleich hinter PDS-Bundeschefin Gabi Zimmer auf Platz zwei ein.

Die Nordhäuser PDS sieht dem Jüttemann-Erfolg vor allem in seiner Rede, die er vor den Thüringer Spitzensozialisten hielt. Die Kreisverbände des Eichsfeldes und Nordhausens hatte Jüttemann mutig für die Kampfabstimmung auf Platz zwei vorgeschlagen. Hier musste sich der Bundestagsabgeordnete gegen Shooting-Star Carsten Hübner und Frank Kuschel durchsetzen: Hübner erhielt 46, Jüttemann 39 und Kuschel 30 Stimmen. In der Stichwahl „Jüttemann - Hübner“ ging der Kandidat des Wahlkreises 190 mit 58 zu 54 Stimmen als Sieger hervor. Hübner wurde letztlich abgestraft und durchgereicht.

Bei den Delegierten aus dem Norden löste dieses Ergebnis natürlich helle Freude aus. Nicht vergessen wurde auch Matthias Mitteldorf. Er wurde auf Platz 8 von insgesamt 11 Vorschlägen gewählt.

Die ersten vier Plätze auf der Landesliste gelten als relativ sicher, wenn die PDS mindestens die Wahlergebnisse aus dem Jahr 1998 erzielt. Sollte es mehr werden, dann hätte auch noch Kersten Naumann (Platz 5) aus dem Kyffhäuserkreis eine Chance für den erneuten Einzug ins bundesdeutsche Parlament.
Autor: nnz

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