Mo, 15:33 Uhr
10.12.2007
Wer ist diese Frau?
Eine junge Frau entbindet zum zweiten Mal. Sie hat bereits einen neunjährigen Sohn. Ihr zweites Kind bringt sie in ihrer Wohnung zur Welt. Das Kind stirbt...
Mit 18 Jahren ist die 27jährige bereits Mutter. Das an sich ist keine Tragödie. Doch unter welchen Umständen das Kind damals das Licht der Welt erblickte, wie es aufwuchs, das ist für die Ermittler immer noch ein Rätsel. Nach Informationen der nnz hat die Frau noch keine Aussage gemacht.
Sie hat auch keinen Antrag auf Adoption ihres Kindes gestellt, das sie in ihrem Bauch trug. Sie versteckte die Schwangerschaft nicht. Sie suchte aber auch keinen Kontakt zum Jugendamt in Nordhausen. Die Behörde hatte, so munkelt man in schulischen Kreisen, Kontakt wegen eines Problems mit dem Sohn. Das aber wurde geklärt, Kontakte seitens der Behörde gab es nicht mehr. Insider sprechen von einem intelligenten, aufgeweckten Jungen. Es gab auch keine anonymen Hinweise im Jugendamt. Denen wird, so wurde der nnz versichert, immer nachgegangen. Ist an den Hinweisen nichts dran – um so besser.
Überhaupt, die junge Frau, die vor einem Jahr aus Berlin nach Nordhausen zog, lebt für eine Provinzstadt eher alternativ. Das muß nicht gleichgesetzt werden mit allseits bekannten und immer wieder gern verwendeten Attributen. Was ist also an jenem Nikolaustag des Jahres 2007 in der Stauffenbergstraße geschehen? Sicher, Aufschluß wird das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung geben. Doch diese Wörter und Sätze können nur einen Teil erklären. Die Ermittler müssen warten, bis sich die 27jährige ihnen gegenüber zur Aussage einläßt.
Die Tragödie von Nordhausen wird dadurch nicht verständlicher, nicht begreifbarer. Sie ist und bleibt unfaßbar.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzMit 18 Jahren ist die 27jährige bereits Mutter. Das an sich ist keine Tragödie. Doch unter welchen Umständen das Kind damals das Licht der Welt erblickte, wie es aufwuchs, das ist für die Ermittler immer noch ein Rätsel. Nach Informationen der nnz hat die Frau noch keine Aussage gemacht.
Sie hat auch keinen Antrag auf Adoption ihres Kindes gestellt, das sie in ihrem Bauch trug. Sie versteckte die Schwangerschaft nicht. Sie suchte aber auch keinen Kontakt zum Jugendamt in Nordhausen. Die Behörde hatte, so munkelt man in schulischen Kreisen, Kontakt wegen eines Problems mit dem Sohn. Das aber wurde geklärt, Kontakte seitens der Behörde gab es nicht mehr. Insider sprechen von einem intelligenten, aufgeweckten Jungen. Es gab auch keine anonymen Hinweise im Jugendamt. Denen wird, so wurde der nnz versichert, immer nachgegangen. Ist an den Hinweisen nichts dran – um so besser.
Überhaupt, die junge Frau, die vor einem Jahr aus Berlin nach Nordhausen zog, lebt für eine Provinzstadt eher alternativ. Das muß nicht gleichgesetzt werden mit allseits bekannten und immer wieder gern verwendeten Attributen. Was ist also an jenem Nikolaustag des Jahres 2007 in der Stauffenbergstraße geschehen? Sicher, Aufschluß wird das Ergebnis der gerichtsmedizinischen Untersuchung geben. Doch diese Wörter und Sätze können nur einen Teil erklären. Die Ermittler müssen warten, bis sich die 27jährige ihnen gegenüber zur Aussage einläßt.
Die Tragödie von Nordhausen wird dadurch nicht verständlicher, nicht begreifbarer. Sie ist und bleibt unfaßbar.
Peter-Stefan Greiner

