Di, 10:10 Uhr
06.11.2007
Praktisches zum Antigewalttag
Nordhausen (nnz). In der Woche vom 25. – 29. November wird die jährlich stattfindende Aktion TERRE DES FEMMES Nein zu Gewalt an Frauen durchgeführt. Was im Landkreis Nordhausen geplant ist, das hat die nnz erfahren.
Dieser Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. Nov. 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Mirabal-.Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. 1981 wird das Todesdatum ein internationaler Gedenktag aller lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen und seit 1999 ist dieser Tag auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt.
TERRE DES FEMMES sieht sich als Teil dieser Bewegung. Daher wurde für Deutschland eine Fahnenaktion entwickelt, Diese wurde erstmals 2001 bundesweit von zahlreichen Frauenbeauftragten und vielen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Rund um den 25. November finden im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Veranstaltungen statt, so auch traditionell im Landkreis Nordhausen.
In diesem Jahr hat sich das Frauennetzwerk des Landkreises Nordhausen etwas äußerst praktisches einfallen lassen. Nachdem im Rahmen dieser Aktionswoche die Netzwerkerinnen und Netzwerker am 26. November ab 14.00 Uhr in die Wiedigsburgklause eingeladen haben, wird von 14.30 – 16.00 Uhr Frank Pelny vom KARATE-DO-KWAI Nordhausen e. V. in der kleinen Turnhalle des Herder-Gymnasiums eine grundlegende Einführung zum Thema Selbstverteidigung geben. Er präsentiert einfache praktische Methoden, wie frau sich in Gefahrensituationen schützen kann. Anschließend wird Rainer Stranz von der Polizeidirektion Nordhausen kurz die rechtlichen Grundlagen für solche Fälle darlegen. Mitarbeiter des WEISSEN RING e. V., des Familienzentrums des Jugendsozialwerkes Nordhausen und Sozialarbeiterinnen stehen ebenfalls zur Verfügung, bieten Gesprächs- und Beratungsrunden zum Thema Selbstverteidigung und Gewalt an Frauen an und klären über die Möglichkeiten des Opferschutzes auf. Mitmachen ist erlaubt und erwünscht, aber kein MUSS.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten wird um Anmeldungen bei Petra Ebert, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Nordhausen, Telefon: 03631/911222, Mail-Adresse: pebert@lrandh.thueringen.de oder bei Stefani Müller, Frauenbeauftragte der Stadt Nordhausen, Telefon: 03631/696439, Mail-Adresse: gleichstellung@nordhausen.de, gebeten.
Autor: nnzDieser Gedenktag geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am 25. Nov. 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Mirabal-.Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen weltweit, die nötige Kraft für das eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln. 1981 wird das Todesdatum ein internationaler Gedenktag aller lateinamerikanischer und karibischer Feministinnen und seit 1999 ist dieser Tag auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt.
TERRE DES FEMMES sieht sich als Teil dieser Bewegung. Daher wurde für Deutschland eine Fahnenaktion entwickelt, Diese wurde erstmals 2001 bundesweit von zahlreichen Frauenbeauftragten und vielen anderen Verbänden aufgegriffen und mit getragen. Rund um den 25. November finden im gesamten Bundesgebiet zahlreiche Veranstaltungen statt, so auch traditionell im Landkreis Nordhausen.
In diesem Jahr hat sich das Frauennetzwerk des Landkreises Nordhausen etwas äußerst praktisches einfallen lassen. Nachdem im Rahmen dieser Aktionswoche die Netzwerkerinnen und Netzwerker am 26. November ab 14.00 Uhr in die Wiedigsburgklause eingeladen haben, wird von 14.30 – 16.00 Uhr Frank Pelny vom KARATE-DO-KWAI Nordhausen e. V. in der kleinen Turnhalle des Herder-Gymnasiums eine grundlegende Einführung zum Thema Selbstverteidigung geben. Er präsentiert einfache praktische Methoden, wie frau sich in Gefahrensituationen schützen kann. Anschließend wird Rainer Stranz von der Polizeidirektion Nordhausen kurz die rechtlichen Grundlagen für solche Fälle darlegen. Mitarbeiter des WEISSEN RING e. V., des Familienzentrums des Jugendsozialwerkes Nordhausen und Sozialarbeiterinnen stehen ebenfalls zur Verfügung, bieten Gesprächs- und Beratungsrunden zum Thema Selbstverteidigung und Gewalt an Frauen an und klären über die Möglichkeiten des Opferschutzes auf. Mitmachen ist erlaubt und erwünscht, aber kein MUSS.
Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten wird um Anmeldungen bei Petra Ebert, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Nordhausen, Telefon: 03631/911222, Mail-Adresse: pebert@lrandh.thueringen.de oder bei Stefani Müller, Frauenbeauftragte der Stadt Nordhausen, Telefon: 03631/696439, Mail-Adresse: gleichstellung@nordhausen.de, gebeten.

