So, 18:10 Uhr
10.03.2002
Wacker mit Remis - Salza mit Sieg
Nordhausen (nnz). Mit einer vorbildlichen Moral und großem Kampfgeist gelang Wacker am vierten Spieltag der Rückrunde gegen den Favoriten Erfurt Nord ein leistungsgerechtes Unentschieden. Und das, obwohl die Elf von Trainer Jörg Weißhaupt ab der 68. Minute mit neun Feldspielern auskommen musste. Über den Verlauf dieser Partie und dem Spiel von Salza in Schwallungen berichtet nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg.
Die Partie Letzter gegen den Tabellenzweiten vor rund 180 zahlenden Zuschauern war kurzweilig und spannungsreich. Wesentlichen Anteil daran hatte die Mannschaft von Wacker 90, die unbedingt Revanche für die 1:4-Hinspielpleite nehmen wollte und von Beginn an beherzt aufspielte. Für Elle und Pohl, die wegen Gelb/Rot bzw. wegen der fünften gelben Karte pausieren mussten, bot Weißhaupt die beiden Juniorenspieler Heise und Mosch in der Stammformation auf.
Beide Teams gingen couragiert zur Sache und schenkten sich nichts. Viele Spielunterbrechungen gab es durch den Unparteiischen aus Bretleben, der jede Attacke sehr kleinlich und oftmals zu Gunsten der Erfurter ahndete. Zu spüren bekam das vor allem der stark spielende Wichmann, der Mitte der ersten Halbzeit vom Schiedsrichter Gelb sah und gefährlich nah einem Platzverweis war. Er wurde in der Pause deshalb durch Mook ersetzt, der allerdings auch nach wenigen Minuten eine Verwarnung erhielt.
Das Geschehen spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab, Torraumszenen blieben in den ersten 45 Minuten Mangelware, sieht man einmal von den beiden Großchancen ab, denen Torwartfehler vorausgegangen waren. So konnte in der 15. Minute der sonst sichere Lenczewski den Ball nicht festhalten. In den Nachschuss warf sich Wichmann und verhinderte damit die Führung für die Gäste. Fünf Minuten später vereitelte ein Erfurter Abwehrspieler für den bereits geschlagenen Keeper die Nordhäuser Führung.
In der zweiten Halbzeit bestimmten die Gäste zwanzig Minuten das Geschehen und erarbeiteten sich mehrere Möglichkeiten, die aber alle überhastet vergeben wurden. Bei Wacker bemühten sich vor allem der überragende Pistorius, Kulbacki und Dornhofer, von dem im ersten Abschnitt kaum etwas zu sehen war, um den Angriff. Aber hier offenbarte sich wieder einmal sehr schmerzlich eine der großen Schwächen der Wackeren: die schlechte Chancenverwertung. Dornhofer, Pistorius und Kulbacki vergaben in aussichtsreichen Positionen (55., 58. und 60.). Der Pole war meistens nur mit unfairen Mitteln zu bremsen. Auf den Pfiff des Unparteiischen wartete man allerdings vergebens. Der Schiedsrichter griff erst ein, nachdem Kulbacki in der 68. Minute rüde von den Beinen geholt wurde und sich anschließend zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, worauf er diesem zurecht vom Platz schickte, während der Erfurter nur eine Verwarnung erhielt.
Wacker erholte sich schnell von diesem Schock und spielte weiter munter mit. In der 70. Minute kam der erst 17jährige Wenzel für Kühne. Gefahr drohte vor allem bei den schnellen Kontern der Erfurter. Aber geschickt und mit dem Glück des Tüchtigen rettete Wacker das Unentschieden auch über die Nachspielzeit. Der Jubel der Fans über die tolle Leistung sollte für die Männer um Kapitän Jens Ludwig Ansporn für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei Rot Weiß Erfurt II sein. Wacker spielte mit Lenczewski, J. Ludwig, Nebelung, Puc, Dornhofer, Wichmann (46. Min. Mook), Heise, Mosch, Pistorius, Kulbacki (Rote Karte, 68. Min.), Kühne (70. Min. Wenzel).
Sechster Sieg in Folge für Salza-Kicker
In der Landesklasse eilt die FSG Salza von Sieg zu Sieg. In Schwallungen gelang der Elf von Silvio Böhm der sechste Sieg in Folge. In der kampfbetonten Partie vor nur 80 Zuschauer erzielten Bonett (31.) und Rieger (74.) sowie Hippe (35) für den Gastgeber die Tore. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, da Schiminitzkis in der 77. mit einer Roten Karte und Spangenberg mit Gelb Rot vom Platz gestellt wurden. Am kommenden Wochenende empfängt die FSG Salza den Tabellenführer Heiligenstadt und möchte natürlich für die 0:2-Niederlage Revanche nehmen.
Autor: rhDie Partie Letzter gegen den Tabellenzweiten vor rund 180 zahlenden Zuschauern war kurzweilig und spannungsreich. Wesentlichen Anteil daran hatte die Mannschaft von Wacker 90, die unbedingt Revanche für die 1:4-Hinspielpleite nehmen wollte und von Beginn an beherzt aufspielte. Für Elle und Pohl, die wegen Gelb/Rot bzw. wegen der fünften gelben Karte pausieren mussten, bot Weißhaupt die beiden Juniorenspieler Heise und Mosch in der Stammformation auf.
Beide Teams gingen couragiert zur Sache und schenkten sich nichts. Viele Spielunterbrechungen gab es durch den Unparteiischen aus Bretleben, der jede Attacke sehr kleinlich und oftmals zu Gunsten der Erfurter ahndete. Zu spüren bekam das vor allem der stark spielende Wichmann, der Mitte der ersten Halbzeit vom Schiedsrichter Gelb sah und gefährlich nah einem Platzverweis war. Er wurde in der Pause deshalb durch Mook ersetzt, der allerdings auch nach wenigen Minuten eine Verwarnung erhielt.
Das Geschehen spielte sich zwischen beiden Strafräumen ab, Torraumszenen blieben in den ersten 45 Minuten Mangelware, sieht man einmal von den beiden Großchancen ab, denen Torwartfehler vorausgegangen waren. So konnte in der 15. Minute der sonst sichere Lenczewski den Ball nicht festhalten. In den Nachschuss warf sich Wichmann und verhinderte damit die Führung für die Gäste. Fünf Minuten später vereitelte ein Erfurter Abwehrspieler für den bereits geschlagenen Keeper die Nordhäuser Führung.
In der zweiten Halbzeit bestimmten die Gäste zwanzig Minuten das Geschehen und erarbeiteten sich mehrere Möglichkeiten, die aber alle überhastet vergeben wurden. Bei Wacker bemühten sich vor allem der überragende Pistorius, Kulbacki und Dornhofer, von dem im ersten Abschnitt kaum etwas zu sehen war, um den Angriff. Aber hier offenbarte sich wieder einmal sehr schmerzlich eine der großen Schwächen der Wackeren: die schlechte Chancenverwertung. Dornhofer, Pistorius und Kulbacki vergaben in aussichtsreichen Positionen (55., 58. und 60.). Der Pole war meistens nur mit unfairen Mitteln zu bremsen. Auf den Pfiff des Unparteiischen wartete man allerdings vergebens. Der Schiedsrichter griff erst ein, nachdem Kulbacki in der 68. Minute rüde von den Beinen geholt wurde und sich anschließend zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ, worauf er diesem zurecht vom Platz schickte, während der Erfurter nur eine Verwarnung erhielt.
Wacker erholte sich schnell von diesem Schock und spielte weiter munter mit. In der 70. Minute kam der erst 17jährige Wenzel für Kühne. Gefahr drohte vor allem bei den schnellen Kontern der Erfurter. Aber geschickt und mit dem Glück des Tüchtigen rettete Wacker das Unentschieden auch über die Nachspielzeit. Der Jubel der Fans über die tolle Leistung sollte für die Männer um Kapitän Jens Ludwig Ansporn für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei Rot Weiß Erfurt II sein. Wacker spielte mit Lenczewski, J. Ludwig, Nebelung, Puc, Dornhofer, Wichmann (46. Min. Mook), Heise, Mosch, Pistorius, Kulbacki (Rote Karte, 68. Min.), Kühne (70. Min. Wenzel).
Sechster Sieg in Folge für Salza-Kicker
In der Landesklasse eilt die FSG Salza von Sieg zu Sieg. In Schwallungen gelang der Elf von Silvio Böhm der sechste Sieg in Folge. In der kampfbetonten Partie vor nur 80 Zuschauer erzielten Bonett (31.) und Rieger (74.) sowie Hippe (35) für den Gastgeber die Tore. Dieser Erfolg ist um so höher zu bewerten, da Schiminitzkis in der 77. mit einer Roten Karte und Spangenberg mit Gelb Rot vom Platz gestellt wurden. Am kommenden Wochenende empfängt die FSG Salza den Tabellenführer Heiligenstadt und möchte natürlich für die 0:2-Niederlage Revanche nehmen.

