Sa, 10:27 Uhr
27.10.2007
Zurück und vorwärts
Nordhausen (nnz). Man lade sich über 600 Gäste ein und feiere seinen 50. Geburtstag. In der Nordhäuser Region gibt es nicht viele, die auf solch eine Idee kommen. Einer hat es gestern gemacht...
Es habe im Jahr 1957 zwei große Ereignisse in Deutschland gegeben: Elvis Presley sei in die BRD gekommen und im anderen Teil – in der DDR – erblickte Helmut Peter das Licht dieser Welt. So begann die Laudatio von Daniela und Andreas Peter gestern Abend auf ihren Vater. Den beiden Kindern merkte man vom ersten Wort an, dass sie unheimlich stolz auf ihren lieben Vati sind.
In einem Film wurde die Lebensgeschichte des 50jährigen nachgezeichnet. Beginnend als kleiner Steppke über den Hobbybauern, den staatlich geprüften Schallplattenunterhalter, den PGH-Vorsitzenden, bis hin zum Chef von 22 Autohäusern, in dem 12 Marken verkauft werden und der 470 Frauen und Männern einen Arbeitsplatz gegeben hat. 25 von ihnen, diejenigen, die seit 1990 im Unternehmen mit zur Stange halten waren unter den Geburtstagsgästen zu finden.
Daniela und Andreas Peter führten kurzweilig durch den Abend, es gab aber auch – wie kann es anders sein – Festredner. So kann zum Beispiel ein Wirtschaftsminister nicht schaden. Doch Jürgen Reinholz sprach wie die anderen als persönlicher Freund des Geburtstagskindes. Er, der Helmut, sei so ein Typ, dem man alles sagen könne. Auch Kritik könne man loswerden, man darf nur nicht davon ausgehen, dass alles auch umgesetzt werden. Es sei die Direktheit und Offenheit, die er an dem Nordhäuser so schätze. Erneut mahnte Reinholz an, Helmut, du musst gesundheitsbewußter leben und erinnerte an die kläglichen Versuche im Fitness-Studio.
Deutschlands Autopabst, Prof. Hannes Brachat, erinnerte an das Aufbauwerk des Helmut Peter und nannte ihn schon mal schmunzelnd den künftigen Bundesfestminister, vorausgesetzt: Dieter Althaus wird Bundeskanzler. Hermann Seifert, ein Weggefährte der ersten Stunde nach der Wende beleuchtete vor allem die Zeit, kurz nachdem die Schlagbäume fielen. Das war in den Jahren 1989/1990. Er erinnerte an die gemeinsamen persönlichen und geschäftlichen Abenteuer, aber auch daran, dass er, Seifert, den Begriff Freund neu definieren musste.
Als letzter Redner, weil verspätet, ging Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus an Rednerpult. Er hob die unternehmerische Leistung von Peter hervor, der sich vor allem eng mit seinen Mitarbeitern verbunden fühlt.
Und genau dieser Aspekt war es denn auch, der sich durch die Dankesworte von Helmut Peter zog. Er dankte denen, die ihm am nächsten waren und sind: seiner Familie, seinen Freunden, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Persönlich nannte er das weibliche Kleeblatt Conny Zennecke, Marion Pomsel, Grit Meyer und Ramona Peters, das ihn täglich ertragen müsse.
Und dann kam die Brockenhexe in Blech und Gummi vherein gefahren. Gesteuert von Günter Helbing, dem Eichsfelder Lieblingsbäcker. Die nnz hatte über die Gründungsaktivitäten des neuen Vereins bereits ausführlich berichtet. Mit dabei waren die alte und die neue Hexe, der alte und der neue Roland der Nordhäuser Rolandsgruppe. Sie dankten gemeinsam mit dem ollen Ewersberg und Prof. Zwanziger für die jahrelanger Unterstützung.
Mit Showeinlagen und der bekannt unterhaltsamen Musik der Amarado-Showband ging es im Ballhaus Peter an der Halleschen Straße bis in den frühen Morgen hoch her.
Ach so – fast vergessen: Natürlich hatten Daniela und Andreas Peter noch Geschenke für ihren Vater: Sie waren ein Fingerzeig, der hier nicht weiter erläutert werden soll. So freute sich Helmut Peter sichtlich gerührt und fast den Tränen nahe, als ihn seine beiden Kinder ein Set zum Bogenschießen sowie eine Mischung aus Mounthain-Bike und Harley Davidson schenkten. Natürlich ohne Motor.
Autor: nnzEs habe im Jahr 1957 zwei große Ereignisse in Deutschland gegeben: Elvis Presley sei in die BRD gekommen und im anderen Teil – in der DDR – erblickte Helmut Peter das Licht dieser Welt. So begann die Laudatio von Daniela und Andreas Peter gestern Abend auf ihren Vater. Den beiden Kindern merkte man vom ersten Wort an, dass sie unheimlich stolz auf ihren lieben Vati sind.
In einem Film wurde die Lebensgeschichte des 50jährigen nachgezeichnet. Beginnend als kleiner Steppke über den Hobbybauern, den staatlich geprüften Schallplattenunterhalter, den PGH-Vorsitzenden, bis hin zum Chef von 22 Autohäusern, in dem 12 Marken verkauft werden und der 470 Frauen und Männern einen Arbeitsplatz gegeben hat. 25 von ihnen, diejenigen, die seit 1990 im Unternehmen mit zur Stange halten waren unter den Geburtstagsgästen zu finden.
Daniela und Andreas Peter führten kurzweilig durch den Abend, es gab aber auch – wie kann es anders sein – Festredner. So kann zum Beispiel ein Wirtschaftsminister nicht schaden. Doch Jürgen Reinholz sprach wie die anderen als persönlicher Freund des Geburtstagskindes. Er, der Helmut, sei so ein Typ, dem man alles sagen könne. Auch Kritik könne man loswerden, man darf nur nicht davon ausgehen, dass alles auch umgesetzt werden. Es sei die Direktheit und Offenheit, die er an dem Nordhäuser so schätze. Erneut mahnte Reinholz an, Helmut, du musst gesundheitsbewußter leben und erinnerte an die kläglichen Versuche im Fitness-Studio.
Deutschlands Autopabst, Prof. Hannes Brachat, erinnerte an das Aufbauwerk des Helmut Peter und nannte ihn schon mal schmunzelnd den künftigen Bundesfestminister, vorausgesetzt: Dieter Althaus wird Bundeskanzler. Hermann Seifert, ein Weggefährte der ersten Stunde nach der Wende beleuchtete vor allem die Zeit, kurz nachdem die Schlagbäume fielen. Das war in den Jahren 1989/1990. Er erinnerte an die gemeinsamen persönlichen und geschäftlichen Abenteuer, aber auch daran, dass er, Seifert, den Begriff Freund neu definieren musste.
Als letzter Redner, weil verspätet, ging Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus an Rednerpult. Er hob die unternehmerische Leistung von Peter hervor, der sich vor allem eng mit seinen Mitarbeitern verbunden fühlt.
Und genau dieser Aspekt war es denn auch, der sich durch die Dankesworte von Helmut Peter zog. Er dankte denen, die ihm am nächsten waren und sind: seiner Familie, seinen Freunden, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Persönlich nannte er das weibliche Kleeblatt Conny Zennecke, Marion Pomsel, Grit Meyer und Ramona Peters, das ihn täglich ertragen müsse.
Und dann kam die Brockenhexe in Blech und Gummi vherein gefahren. Gesteuert von Günter Helbing, dem Eichsfelder Lieblingsbäcker. Die nnz hatte über die Gründungsaktivitäten des neuen Vereins bereits ausführlich berichtet. Mit dabei waren die alte und die neue Hexe, der alte und der neue Roland der Nordhäuser Rolandsgruppe. Sie dankten gemeinsam mit dem ollen Ewersberg und Prof. Zwanziger für die jahrelanger Unterstützung.
Mit Showeinlagen und der bekannt unterhaltsamen Musik der Amarado-Showband ging es im Ballhaus Peter an der Halleschen Straße bis in den frühen Morgen hoch her.
Ach so – fast vergessen: Natürlich hatten Daniela und Andreas Peter noch Geschenke für ihren Vater: Sie waren ein Fingerzeig, der hier nicht weiter erläutert werden soll. So freute sich Helmut Peter sichtlich gerührt und fast den Tränen nahe, als ihn seine beiden Kinder ein Set zum Bogenschießen sowie eine Mischung aus Mounthain-Bike und Harley Davidson schenkten. Natürlich ohne Motor.

















