Mi, 11:38 Uhr
06.03.2002
Prüfstelle wurde eingerichtet
Nordhausen (nnz). Die Statistik der Arbeitsämter hinsichtlich ihrer Vermittlungen ist ins Gerede gekommen. Heute nahm die Direktorin des Nordhäuser Arbeitsamtes, Dr. Simone Simon, dazu Stellung.
Die Chefin des Arbeitsamtes legte die derzeitige Situation aus Sicht des Nordhäuser Amtes dar. Sie erläuterte, dass der vom Bundesrechnungshof dargestellte Fakt nur eine Facette der Vermittlung beleuchte. Es gebe in der Praxis aber noch viele Eckpunkte, die letztlich zur Erfassung der Vermittlungen herangezogen würden. So zum Beispiel auch die Vermittlung durch Dritte, wie Bildungsträger. Dr. Simon forderte denn auch eine exakte Definition des Vermittlungsbegriffes. Gleichzeitig wies sie jeden Verdacht einer Manipulation in ihrem Amt von sich.
Das Nordhäuser Arbeitsamt sieht sich mit seiner momentanen Personaldecke fast nicht mehr in der Lage, die Fülle der Aufgaben abzudecken. Fast monatlich würden die Statistiken erweitert, kämen neue Programme von Land, Bund und der EU hinzu. Vor allem bei den modifizierten Statistiken handele es sich vorwiegend um Forderungen, die aus der Politik kämen. Die Erfassungs- und Auswertungsprogramme in den Rechnern des Arbeitsamtes würden eine Manipulation der Eingaben ausschließen.
Als Konsequenz aus dem Bericht des Bundesrechnungshofes werde nun im Nordhäuser Arbeitsamt ein Prüfdienst eingerichtet. Damit beauftragte Mitarbeiter würden nach dem Zufallsprinzip Stichproben von Vermittlungen vornehmen, die dann automatisch ausgewertet würden. Wie nnz erfuhr, sahen sich die Mitarbeiter des Arbeitsamtes Nordhausen nach Bekanntwerden der Vorwürfe mehrfach Beleidigungen durch Kunden des Amtes ausgesetzt. Durch sachliche Gespräche konnten jedoch diese Situationen entschärft werden.
Autor: nnzDie Chefin des Arbeitsamtes legte die derzeitige Situation aus Sicht des Nordhäuser Amtes dar. Sie erläuterte, dass der vom Bundesrechnungshof dargestellte Fakt nur eine Facette der Vermittlung beleuchte. Es gebe in der Praxis aber noch viele Eckpunkte, die letztlich zur Erfassung der Vermittlungen herangezogen würden. So zum Beispiel auch die Vermittlung durch Dritte, wie Bildungsträger. Dr. Simon forderte denn auch eine exakte Definition des Vermittlungsbegriffes. Gleichzeitig wies sie jeden Verdacht einer Manipulation in ihrem Amt von sich.
Das Nordhäuser Arbeitsamt sieht sich mit seiner momentanen Personaldecke fast nicht mehr in der Lage, die Fülle der Aufgaben abzudecken. Fast monatlich würden die Statistiken erweitert, kämen neue Programme von Land, Bund und der EU hinzu. Vor allem bei den modifizierten Statistiken handele es sich vorwiegend um Forderungen, die aus der Politik kämen. Die Erfassungs- und Auswertungsprogramme in den Rechnern des Arbeitsamtes würden eine Manipulation der Eingaben ausschließen.
Als Konsequenz aus dem Bericht des Bundesrechnungshofes werde nun im Nordhäuser Arbeitsamt ein Prüfdienst eingerichtet. Damit beauftragte Mitarbeiter würden nach dem Zufallsprinzip Stichproben von Vermittlungen vornehmen, die dann automatisch ausgewertet würden. Wie nnz erfuhr, sahen sich die Mitarbeiter des Arbeitsamtes Nordhausen nach Bekanntwerden der Vorwürfe mehrfach Beleidigungen durch Kunden des Amtes ausgesetzt. Durch sachliche Gespräche konnten jedoch diese Situationen entschärft werden.

