eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 11:25 Uhr
06.03.2002

Viel Arbeit für neuen Feldgeschworenen

Windehausen (nnz). Haben Sie schon mal von einem Feldgeschworenen gehört? Den ersten dieser Art in Nordthüringen gibt es jetzt in Windehausen.


Carsten Berndt heißt er und wurde in Windehausen jetzt in dieses kommunale Ehrenamt berufen. Die gesetzliche Grundlage für sein Wirken ist im Thüringer Abmarkungsgesetz festgehalten. So wird Carsten Berndt künftig bei der Abmarkung von Grundstücken mitwirken und auch auf die Erhaltung und den Zustand der Grenzzeichen an den Gemeindegrenzen achten. Gefährdete Grenzzeichen soll er sichern und beim Setzen oder Entfernen von Grenzsteinen hinzugezogen werden.

Vieles, was Eigentumsverhältnisse betrifft, lag nach der Wende im Argen und muß neu aufgearbeitet werden. Ein Feldgeschworener kann bei der Abarbeitung einiger Aufgaben sehr hilfreich sein und wichtige Hinweise geben. In Windehausen wurde in den zurückliegenden Jahren in dieser Hinsicht bereits viel getan, ein Beispiel dafür sind die im zweijährigen Rhythmus durchgeführten Flurbefahrungen, berichtet Bürgermeister Harald Karnstedt der nnz. Die letzte Befahrung im Jahr 2000 hatte in der Gemeinde in der Goldenen Aue schon fast volksfestartigen Charakter.

Weit über 100 Interessenten waren dabei. Dabei erzählten die „Alten“ wie schön es früher war, viele der „Jungen“ lernten bei dieser Gelegenheit erstmals die Gemarkungsgrenzen kennen. Die nächsten Flurbefahrung ist für den 26. Mai in diesem Jahr vorgesehen. Vor zwei Jahren wurde der Grenzverlauf der Windehäuser Gemarkung erstmals sichtbar gemacht, dabei entstand auch der Gedanken des Feldgeschworenen.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)