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Di, 08:18 Uhr
16.10.2007

Neues aus dem Theater

Nordhausen (nnz). Viele Meldungen sind aus dem Nordhäuser Theater in der nnz-Redaktion aufgelaufen. Und die wollen wir Ihnen natürlich nicht verheimlichen.


In Südamerika

Ab Mittwochabend wird Sabine Blanchard auf der Bühne des Theaters Nordhausen wieder als Liù in Giacomo Puccinis Oper „Turandot“ zu sehen sein. Die Oper ist mit großem Erfolg in der vergangenen Spielzeit aufgeführt worden und steht jetzt wieder auf dem Spielplan.

Die beliebte Opernsängerin ist längst wieder im Probenalltag, doch in ihrer Freizeit greift sie öfter mal zu Fotografien, die sie vor einigen Wochen bei einer sehr beeindruckenden Reise gemacht hat. Es waren Tage, die sie wohl nie vergessen wird und die sie auch nachhaltig beeinflussen.

Sabine Blanchard war Ende August/Anfang September zu einem Gastspiel nach Paraguay eingeladen. Ein Konzert hatte das Deutsch-Paraguayische Kulturinstitut Goethe Zentrum organisiert. Reiseziel war Asunción, die Hauptstadt Paraguays. Dort war zwar noch Winter, aber mit 30 Grad am Abend für eine Deutsche doch ungewöhnlich warm. Nach zwei Tagen hatte sich Sabine Blanchard an das Klima gewöhnt.


Liebe und Krieg im Barock

Am Samstag (20. Oktober) hat im Theater unterm Dach eine ganz besondere Barockoper Premiere. „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ von Claudio Monteverdi ist eine der ersten Opern überhaupt. Die Handlung spielt zur Zeit des ersten Kreuzzuges. Der Kreuzritter Tancredi verliebt sich in die schöne Muslimin Clorinda, ohne zu wissen, dass sie eine Kriegerin ist. Er begegnet ihr im Kampf, ohne sie zu erkennen, verwundet sie tödlich und da erst erkennt er die Sterbende…

In der Inszenierung der Berliner Regisseurin Tillma Meyer am Theater Nordhausen ist die Ritteroper eingebettet in eine Rahmenhandlung: Ein rätselhafter Ritter, umschwärmt von drei Damen, denen er wunderschöne Gedichte schreibt, ist gefangen in einer barocken Kulisse. Um befreit zu werden, muss die Oper, der er entstammt – eben „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ – wieder zur Aufführung gebracht werden…

Karten für die Premiere am 20. Oktober und die weiteren Vorstellungen am 24. und 29. Oktober sowie am 2. und 11. November gibt es an der Theaterkasse unter Tel. (0 36 31) 98 34 52.


Hörbühne – Das neue Stück

Zuschauer können sich auf eine neue Reihe im Theater Nordhausen freuen. „Hörbühne – Das neue Stück“ heißt sie und wird vom Förderverein des Theaters unterstützt. Dreimal pro Spielzeit kommt damit ein brandaktuelles Schauspiel in Form einer Lesung auf den Spielplan.

Die erste „Hörbühne“ wird am Dienstag, 16. Oktober um 20 Uhr, im Theater unterm Dach stattfinden. Anja Eisner liest das Stück „Susan, ahnungslos“ des britischen Dramatikers Stewart Permutt. Das Schauspiel ist gerade von Raymund Stahl aus dem Englischen übersetzt worden und wurde bislang in Deutschland noch nicht aufgeführt.

In dem Stück geht es um Susan, eine Frau Mitte Fünfzig, die geschieden ist und in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen in einem kleinen Ort in Hampshire in England wohnt. Ihr Sohn teilt sich in London eine Wohnung mit dem symphatischen Ägypter Jamal. Eines Tages steht eine Anti-Terror-Abteilung vor Susans Tür. Ihr Leben ändert sich durch Simon schlagartig auf dramatische Weise…

Die Reihe „Hörbühne – Das neue Stück“ hat am Dienstag, 16. Oktober um 20 Uhr im Theater unterm Dach Premiere. Karten gibt es unter Tel. (0 36 31) 98 34 52.
Autor: nnz

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