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Mi, 18:03 Uhr
10.10.2007

nnz-Kurz-News am Mittwoch

Nordhausen (nnz). Kurze Nachrichten aus Nordhausen hat die nnz für Sie aufbereitet. Themen sind: Aktien, Polizei und Kinderhospiz.


Direktion muss bleiben
Im Rahmen der Polizeistrukturreform mit dem schönen Namen „Optopol“ soll Nordhausen als ein Standort von vier Thüringer Polizeidirektionen erhalten bleiben. Das werde von der Stadtverwaltung Nordhausen vorbehaltlos unterstützt, sicherte Bürgermeister Matthias Jendricke (SPD) gestern Vertretern der Nordhäuser Polizeidirektion und –inspektion zu. In dem Gespräch war zudem deutlich geworden, dass es seitens des Innenministeriums noch keine Entscheidung zum künftigen Standort der Autobahnpolizei gebe. In Anbetracht dessen, dass diese Station auch für die A 71 verantwortlich wäre, mache ein zentraler Standort für Jendricke eigentlich nur in Nordhausen oder im Landkreis Nordhausen einen Sinn – und nicht im Landkreis Eichsfeld.

Gegen den Strom
Bürgermeister Matthias Jendricke teilte den Mitgliedern des Nordhäuser Hauptausschusses heute mit, dass die Stadt Nordhausen 360 Aktien der EON-Thüringer Energie gekauft habe, die einst der Gemeinde Petersdorf gehörten. Damit war die Stadt „mutterseelenallein“, denn alle anderen Kommunen (20 an der Zahl) hatten Anteilsscheine verkauft, um somit ihre Kasse aufzufüllen. Unter diesen 20 Kommunen befanden sich sieben aus dem Landkreis Nordhausen. Für Jendricke ein Zeichen der Strukturschwäche des Landkreises, in dem Gemeinden und Städte die „höchste Kreisumlage Thüringens“ zahlen müssten.

Keine Informationen
Die nnz berichtete gestern über Bestrebungen der Stiftung Kinderhospiz Mitteldeutschland, den Standort Krimderode nicht mehr allein zu favorisieren. Daraufhin fragte Norbert Klodt CDU) heute bei der Verwaltungsspitze des Rathauses nach. „Uns liegen derzeit keine offiziellen Informationen vor“, antwortete Bürgermeister Jendricke. Und LINKE-Fraktionschefin Barbara Schencke empörte sich gar gegenüber Klodt: „Können Sie nicht mal Ruhe in der Sache geben?“ „Werde ich nicht“, konterte Klodt. Viele kleine Unternehmen, Vereine, Schule und Kindergärten hätten für das künftige Kinderhospiz gespendet. Das hätten sie vor allem vor dem Hintergrund getan, dass es eine Ansiedlung in Nordhausen geben würde.

Studenten entlasten
Noch zeige die Erstattung der Gebühren für die Studierenden der Fachhochschule Nordhausen keine durchschlagende Wirkung, die Anfänge allerdings seien vielversprechend. Gab es im Wintersemester 2006/2007 250 Anträge, so waren es im Sommersemester 2007 schon 275 Anträge. Für das aktuelle Wintersemester laufe die Antragsfrist noch, so dass keine abschließenden Daten ausweisbar sind. Die Studiengebühren werden denen erstattet, die ihren Erstwohnsitz in Nordhausen anmelden. Hintergrund: Für jeden gemeldeten Einwohner mehr in Nordhausen gibt es vom Land Thüringen rund 500 Euro an Schlüsselzuweisungen.
Autor: nnz

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