Mi, 08:12 Uhr
27.02.2002
nnz-Rückspiegel: 27. Februar 2001
Nordhausen (nnz). Können Sie sich noch erinnern, was vor einem Jahr im Landkreis Nordhausen los war? Die nnz hat im Archiv gesucht und folgende Meldungen gefunden. Heute:
Ausbildung, Kritik der Stadt und nackter Mann
Ausbildungsverträge wurden unterzeichnet
Es gibt auch im Landkreis Nordhausen Lichtblicke am Horizont der Ausbildung junger Menschen. Einer davon ist die Kreissparkasse Nordhausen. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region wird die Kreissparkasse Nordhausen auch in diesem Jahr zehn jungen Menschen die Ausbildung zum Bankkaufmann oder Bankkauffrau ermöglichen. Die Ausbildung beginnt am 1. August 2001. Und das sind die künftigen Azubis: Wiebke Reuter, Anika Vogelbacher, Diana Merschel, Claudia Gerwald, Katrin Freyberg, Yvonne Liebau, Anja Hollitzer, Claudia Lange, Tina Höland und Martin Drick. Die Jugendlichen waren in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihren Eltern zu einer Informationsveranstaltung in die Hauptstelle der Kreissparkasse eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Ausbildungsverträge unterzeichnet. Die Azubis verschafften sich dabei einen ersten Einblick in die Aufgaben und Tätigkeiten eines Bankkaufmanns/-frau. Informiert wurden sie auch zu den Möglichkeiten der weiteren beruflichen Entwicklung in der Sparkassenorganisation.
Nackter Mann vor Mühlhäuser Landgericht
Es war Ende Juli des vergangenen Jahres. Da saß ein alter Mann splitternackt auf einer Bank in der Nähe von Neustadt. Seit einer Woche muß sich Günther B. wegen sexuellen Mißbrauch von Kindern vor dem Landgericht Mühlhausen verantworten. Der 64 Jahre alte Angeklagte soll Ende Juli des zurückliegenden Jahres in der Nähe von Neustadt auf einer Bank gesessen haben. All das rechtfertigt noch nicht den erhobenen Vorwurf. Doch Günther B. saß völlig nackt am Waldesrand und spielte mit seinem Geschlechtsteil, hatte zudem noch Pornohefte neben sich gestapelt. B. spielte auch dann noch, als zwei Mädchen im Alter von vier und sieben Jahren auf ihn zukamen. Der Angeklagte hatte gerade versucht, ein Mädchen zu sich heran zu winken, als er den Vater der Beiden entdeckte. Da rannte er davon, doch der sportliche Vater konnte ihn einholen, überwältigen und der Polizei übergeben... ausführlich im nnz-Archiv
Stadt kritisiert falsche Darstellung durch Landratsamt
Die Nordhäuser Stadtverwaltung reagiert mit Unverständnis auf eine Äußerung aus dem Landratsamt. Nach Ansicht der Kreisverwaltung hätte die Stadt die Teilnahme ihrer Ortsteilbürgermeister an einer Dienstberatung mit dem Landrat nicht gewollt. Den Vorwurf des Landrates könne die Nordhäuser Stadtverwaltung auf keinen Fall teilen. Natürlich wolle man, daß die ehrenamtlich tätigen Bürgermeister an derartigen Beratungen teilnehmen. Am gleichen Tag wie die Bürgermeisterberatung fand eine Sitzung des Werksausschusses des Stadtrates statt. Auf dessen Tagesordnung standen wichtige Angelegenheiten für die Nordhäuser Ortsteile. Deshalb habe die überwiegende Zahl der Ortsteilbürgermeister nicht teilnehmen können, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Abschließend heißt es: Terminüberschneidungen, die in keinem Fall gewollt sind, werden sicherlich nie ganz auszuschließen sein. Um so bedauerlicher ist es, wenn man diese Gründe in der Öffentlichkeit falsch darstellt.
Autor: nnzAusbildung, Kritik der Stadt und nackter Mann
Ausbildungsverträge wurden unterzeichnet
Es gibt auch im Landkreis Nordhausen Lichtblicke am Horizont der Ausbildung junger Menschen. Einer davon ist die Kreissparkasse Nordhausen. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region wird die Kreissparkasse Nordhausen auch in diesem Jahr zehn jungen Menschen die Ausbildung zum Bankkaufmann oder Bankkauffrau ermöglichen. Die Ausbildung beginnt am 1. August 2001. Und das sind die künftigen Azubis: Wiebke Reuter, Anika Vogelbacher, Diana Merschel, Claudia Gerwald, Katrin Freyberg, Yvonne Liebau, Anja Hollitzer, Claudia Lange, Tina Höland und Martin Drick. Die Jugendlichen waren in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihren Eltern zu einer Informationsveranstaltung in die Hauptstelle der Kreissparkasse eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurden die Ausbildungsverträge unterzeichnet. Die Azubis verschafften sich dabei einen ersten Einblick in die Aufgaben und Tätigkeiten eines Bankkaufmanns/-frau. Informiert wurden sie auch zu den Möglichkeiten der weiteren beruflichen Entwicklung in der Sparkassenorganisation.
Nackter Mann vor Mühlhäuser Landgericht
Es war Ende Juli des vergangenen Jahres. Da saß ein alter Mann splitternackt auf einer Bank in der Nähe von Neustadt. Seit einer Woche muß sich Günther B. wegen sexuellen Mißbrauch von Kindern vor dem Landgericht Mühlhausen verantworten. Der 64 Jahre alte Angeklagte soll Ende Juli des zurückliegenden Jahres in der Nähe von Neustadt auf einer Bank gesessen haben. All das rechtfertigt noch nicht den erhobenen Vorwurf. Doch Günther B. saß völlig nackt am Waldesrand und spielte mit seinem Geschlechtsteil, hatte zudem noch Pornohefte neben sich gestapelt. B. spielte auch dann noch, als zwei Mädchen im Alter von vier und sieben Jahren auf ihn zukamen. Der Angeklagte hatte gerade versucht, ein Mädchen zu sich heran zu winken, als er den Vater der Beiden entdeckte. Da rannte er davon, doch der sportliche Vater konnte ihn einholen, überwältigen und der Polizei übergeben... ausführlich im nnz-Archiv
Stadt kritisiert falsche Darstellung durch Landratsamt
Die Nordhäuser Stadtverwaltung reagiert mit Unverständnis auf eine Äußerung aus dem Landratsamt. Nach Ansicht der Kreisverwaltung hätte die Stadt die Teilnahme ihrer Ortsteilbürgermeister an einer Dienstberatung mit dem Landrat nicht gewollt. Den Vorwurf des Landrates könne die Nordhäuser Stadtverwaltung auf keinen Fall teilen. Natürlich wolle man, daß die ehrenamtlich tätigen Bürgermeister an derartigen Beratungen teilnehmen. Am gleichen Tag wie die Bürgermeisterberatung fand eine Sitzung des Werksausschusses des Stadtrates statt. Auf dessen Tagesordnung standen wichtige Angelegenheiten für die Nordhäuser Ortsteile. Deshalb habe die überwiegende Zahl der Ortsteilbürgermeister nicht teilnehmen können, so die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung. Abschließend heißt es: Terminüberschneidungen, die in keinem Fall gewollt sind, werden sicherlich nie ganz auszuschließen sein. Um so bedauerlicher ist es, wenn man diese Gründe in der Öffentlichkeit falsch darstellt.

