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Di, 18:50 Uhr
26.02.2002

Achtung Wirtschaft, wir kommen!

Nordhausen (nnz). Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Aber auch diese Lehrjahre haben einmal ein Ende. Heute wurden Handwerksgesellen in das Berufsleben verabschiedet. Die Einzelheiten lesen Sie in der nnz.


Endlich fertig mit der Lehre, nnz-Fotos: V. Fischer Dreieinhalb Jahre buckeln und lernen für den Erfolg bei der Gesellenprüfung. Für viele der 52 zukünftigen Handwerksgesellen bedeutete dies sicherlich oft einen harten Weg zu gehen. Aber sie haben es geschafft. Dafür wurden sie heute Nachmittag geehrt. Ob nun als künftige Kfz-Mechaniker, Elektrotechniker oder Metallbauer, demnächst werden sie in das Berufsleben einsteigen und Geld verdienen dürfen. Und die Aussichten sind nicht schlecht. Fachlich gut ausgebildet bestanden 30 Prozent der Gesellen mit der Note gut oder sogar sehr gut. Dies bedeutet also, dass sich die Wirtschaft vor den „Jungspunten“ nicht verschließen braucht.

Stolz ist auch Dr. Bernhard Senft, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Nordthüringen: „Unsere Zielstellung ist, dass die Gesellen jetzt zeigen müssen, was sie gelernt haben. Die Tüchtigsten von ihnen erwarten wir vielleicht in drei bis vier Jahren an der Meisterschule in Nordhausen. Diese gibt es seit September letzten Jahres und hat bereits 30 Meisterschüler. Für die Region ist dies ein großer Erfolg.“ Das dabei der Industriestandort „Goldene Aue“ eine große Zukunft bürge, stellte er noch einmal eindeutig klar. Mit dem Ausbau der Autobahn 38 und der erhofften wirtschaftlichen Stärkung der Region Nordhausen schafft man die richtige berufliche Grundlage für die mittelständischen Handwerksbetriebe.

Peter Uhley übergibt Gesellenbrief Mit dem traditionellen „Schlag auf die Schulter“, dem Gesellenbrief und einem Blumenstrauß verabschiedete Kreishandwerksmeister Günther Kirchner heute alle 52 Gesellen. Ob die jungen Leute nun alle sofort eine Arbeitstelle bekommen, ist nicht sicher. Aber bei der Kreishandwerkerschaft rechnet man aufgrund der Erfahrungen und der Vermittlungsquote der letzten Freisprechungen und Jahre - immerhin über zwei Drittel der vorherigen Gesellen konnten einen Arbeitsplatz finden -­ wieder mit über 70 Prozent. Eine gute Ausgangsbasis für die nordthüringer Wirtschaft.
Autor: vf

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