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Mi, 13:17 Uhr
29.08.2007

Programm-Kombinierer

Nordhausen (nnz). Am 1. Januar 2008 startet die Landesregierung das neue Förderprogramm „Thüringen-Invest“. Das kündigte Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) heute in Erfurt an. Was sich dahinter verbirgt, das hat die nnz erfahren.


„Mit Thüringen-Invest wollen wir Mittelstand und Existenzgründer gezielt unterstützen“, sagte der Minister. „Das Programm soll dazu beitragen, dass kleinere Unternehmen den momentanen Konjunkturaufschwung noch besser für Investitionen und Wachstum nutzen können.“

„Thüringen-Invest“ löst das bisherige Landesinvestitionsprogramm (LIP) ab. Es kombiniert die bewährten Investitionszuschüsse mit einem Darlehensangebot. Der Investitionszuschuss kann max. 20% eines Investitionsvorhabens betragen und darf eine Obergrenze von 20 000 Euro nicht überschreiten. Darüber hinaus kann zusätzlich ein Darlehen in Anspruch genommen werden. Der Kredithöchstbetrag beläuft sich auf 100 000 Euro bei einer Laufzeit von 10 Jahren und einem günstigen Festzins für die gesamte Laufzeit. Die Hausbanken werden zu 50 Prozent vom Kreditrisiko freigestellt.

„Damit ermöglicht Thüringen-Invest eine zinsgünstige Gesamtfinanzierung von kleineren Investitionsvorhaben“, sagte Wirtschaftsminister Reinholz. Profitieren werden von diesem Angebot vor allem Handwerk, Dienstleister, Handel und Freiberufler. Die Förderdarlehen werden aus einem revolvierenden Fonds finanziert, der aus EFRE-Mitteln und Landesmitteln gespeist wird.

Für das bisherige Landesinvestitionsprogramm (LIP) können ab September keine Förderanträge mehr gestellt werden. Derzeit liegen bei der Thüringer Aufbaubank (TAB) noch mehr als 400 Anträge vor, die bis zum Jahresende abgearbeitet werden. Bereits ab Dezember 2007 können bei der TAB und ihren regionalen Kundencentern Förderanträge für das neue Programm „Thüringen-Invest“ gestellt werden.

Das LIP war im Jahr 1992 aufgelegt worden. Bis Ende 2006 wurden in seinem Rahmen insgesamt 7 771 Investitionsprojekte kleinerer Unternehmen und Existenzgründer mit Fördermitteln in Höhe von über 107 Millionen Euro unterstützt. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von insgesamt 766 Millionen Euro haben die Unternehmen in diesem Zeitraum mehr als 5 500 neue Arbeitsplätze geschaffen.
Autor: nnz

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