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Di, 15:04 Uhr
28.08.2007

Mit Schirm, Charme und Motoren

Nordhausen (nnz). Das 16. ADAC Kyffhäuser Bergrennen hat seinen zahlreichen Besuchern am vergangenen Wochenende das versprochene erlebnisreiche Motorsportevent geboten. Die nnz mit einem Rückblick auf den Berg der Berge.


Bei besten äußeren Bedingungen sahen die Zuschauer packende Duelle gegen die Zeit am „Berg der Berge“. Neben einer neuen Tourenwagenbestzeit von Reto Meisel mit 2:17.165 sec. schien die Sonne auch auf dem Gesamtklassementsieger Uwe Lang, der in 2:11.615 sec. den alten Streckenrekord von CN-Klassen Konkurrent Herbert Stenger verbesserte.

Spaß am Berg (Foto: Movie Georg) Spaß am Berg (Foto: Movie Georg)

Die Familienehre der Stengers konnte Schwiegersohn Bruno Winkler als Dritter der Divison II retten, nachdem der Altmeister, der „Berglöwe“ Herbert Stenger im ersten Lauf in der letzten Kurve mit dem Fahrzeug von der Fahrbahn abkam und eine bis dato gute Zeit mit leichten Fahrzeugschäden endete.

Das Fahrzeug wurde aber durch die professionelle Stenger Equipe wieder für die verbleibenden drei Wertungsläufe fertig gestellt und der „Berglöwe“ fuhr gewohnt schnelle Zeiten.

Neben der motorsportlichen Begeisterung vermittelte die Veranstaltung auch organisatorische Qualität. Das leckere Spanferkel der Fleischerei Schulz aus Göllingen, die Band Hurricane, die sich im Rahmen der Samstagabendveranstaltung als echter Knaller erwies, die hochprofessionelle Zeitmessung und Beschallung, die Mitfahrgelegenheit im Renntaxi, die einheitliche Fahrzeugflotte der Offiziellen, die vom Autohaus BMW Fritze gestellt wurde oder auch der bis auf wenige unfallbedingte Unterbrechungen, reibungslose Rennablauf sorgten für zufriedene Gesichter. Neben aller Planung lies die Veranstaltung aber auch einen spontanen Charme nicht vermissen.

„Der Landrat hat jetzt seinen Schirm“. Den kleinen Fauxpas des sonst einhellig gelobten Organisationsteams, den Schirmherr nicht rechtzeitig nach seiner Bereitschaft zu neuerlichen Übernahme der Schirmherrschaft gefragt zu haben, löste man mit einer symbolischen Schirmübergabe an Landrat Herrn Peter Hengstermann jedenfalls sehr charmant. „Nur gut das Herr Hengstermann so unkompliziert kurzfristig wieder Zeit für uns gefunden hat, dafür hat er den Schirm mit dem Kyffhäuser Bergrennlogo in jedem Fall verdient“, so das Organisationsteam.

Wenn im nächsten Jahr die Motoren am Kyffhäuser wieder dröhnen kann es nach dem Wunsch aller Beteiligten so weiter gehen. Die tolle Atmosphäre hat in jeden Fall auch weniger passionierte Motorsportfans in Ihren Bann gezogen. Und darauf können alle Beteiligten, alle Helfer, alle Sponsoren wirklich Stolz sein. Das traditionsreiche Bergrennen vor der Silhouette des Kyffhäuser Denkmals und der Rothenburg hat es verdient.
Marcel Kübler
Spaß am Berg (Foto: Movie Georg)
Spaß am Berg (Foto: Movie Georg)
Spaß am Berg (Foto: Movie Georg)
Autor: nnz

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