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Fr, 10:40 Uhr
17.08.2007

Weg damit

Nordhausen (nnz). Mit dem Abriss von weiteren SWG-Wohnungen geht der Rückbau von Wohnungen in diesem Stadtgebiet zu Ende. Wo die Abrissbirne schwingen wird, das hat jetzt die nnz erfahren.


„In der Straße Hinter der Alten Mühle 8,10,12 sowie 28,30,32,34,36 und38,40,42,44,46 hat jetzt der Abriss begonnen“, sagte Carola Franke, die Geschäftsführerin der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG), die Eigentümerin der Immobilien ist.

Der Abriss werde voraussichtlich rund 157.000 Euro kosten und werde aus dem Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost/Rückbau der Städtebauförderung bezuschusst. „Dem Abriss, der den Zielen des "Stadtentwicklungsplans Nordhausen 2010, Teil: Stadtumbau Wohnen" und damit der Stabilisierung des Wohnungsmarktes in Nordhausen entspricht, hatte der Stadtrat in einer Sitzung im September vergangenen Jahres zugestimmt“, sagte die Geschäftsführerin.

Die Flächen würden wie die übrigen, bereits in den vergangenen Monaten entstandenen, Abrissflächen in dem Stadtumbaugebiet "Gutsweg" zunächst als einfache Grünflächen hergerichtet und sollen dann für eine gewerbliche Nutzung auf den Markt gebracht werden.

Mit dem Abriss der Wohngebäude sowie der ehemaligen Kinderkombination Gutsweg 29/30 würden die Rückbaumaßnahmen in diesem Stadtumbaugebiet abgeschlossen.
„Die 12 Wohnungen im ebenfalls der SWG gehörenden Gebäude Hinter der Alten Mühle 18, 20 wurden inzwischen fertig modernisiert und bleiben gemeinsam mit den beiden privaten Wohngebäuden an dieser Straße - Hinter der Alten Mühle 1 und 14,16 - bestehen, weil einige Mieter gern im gewohnten Umfeld wohnen bleiben möchten“, sagte Frau Franke.

Die zügige Umsetzung der Stadtentwicklungsziele an diesem Standort sei durch die erfolgreiche Teilnahme der SWG an der Zwangsversteigerung des Gesamteigentums des insolventen Vorbesitzers im vergangenen Jahr 2006 sowie durch die erhebliche Bezuschussung aus Mitteln der Thüringer Städtebauförderung möglich: Bis zum bevorstehenden Abschluss der Maßnahmen im Stadtumbaugebiet "Gutsweg" werden dies voraussichtlich rund 545.000 Euro für dann 304 abgerissene Wohnungen sein.
Autor: nnz

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