Sa, 17:45 Uhr
21.07.2007
Noch viel Arbeit
Nordhausen (nnz). Landesligist Wacker Nordhausen hatte heute sein erstes Testspiel unter Trainer Burkhardt Venth absolviert. Erstes Fazit: Es gibt noch viel zu tun.
Als Gegner hatten sich die Nordhäuser Bezirksligist Rot Weiß Kraja eingeladen. Eine Klasse höher hätte es wohl auch nicht sein dürfen, dann hätte das Spiel in einem Debakel geendet. So wurde es lediglich eine Niederlage, die allerdings zum Nachdenken anregen sollte.
Selten kamen die Wackeren gefährlich vor das Gästetor
Zum Spiel: Trainer Venth hatte in der Anfangself mit Sören Wenzel, Martin Hirschelmann, Steven Ebert und Dominik Schönberger vier Neuzugänge aufgeboten. Was zu erwarten war, es fehlte einfach noch an der Abstimmung, aber auch die Alten blieben unter ihren eigenen Ansprüchen und denen des Publikums. Es wurde zu ungenau, so lässig gespielt. In der 12. Minute dann der erste Paukenschlag. Krajas Goalgetter Marcus Slomczyk nutze eine Abstimmungspanne in der Wacker-Abwehr zum 1:0 für die Gäste. Torwart Schönberger hatte den Ball außerhalb des Strafraums mit dem Kopf abwehren müssen, was eben nicht gerade glücklich aussah.
Wer da dachte, die Gastgeber würden sich jetzt mit einem Ruck ins Spiel bringen, der sah sich getäuscht. Die Zuordnung stimmte nicht, der sich freilaufende Mann wurde nicht gesehen oder eben nicht angespielt. Von den Neuzugängen bei Wacker war Steven Ebert, der über Jena und Walkenried nach Nordhausen kam, der beste Akteur. Vor allem wird es darauf ankommen, dass er sich mit Routinier Jacek Ciesla findet. Einem Zweikampf geht 22jährige jedenfalls nicht aus dem Weg.
Weiter zum Spiel. In der Pause wechselte Burkhardt Venth dann alles aus, was die Ersatzbank hergab. Steffen Mook für Schönberger, Pascheit für Pohl, Hoffmann für Ebert, Biesenbach für Wenzel, Sven Dobrzykowsky für Lattmann. Besser wurde es nicht. Taute zog in der 51. Minute mal richtig ab, der Krajaer Torwart lenkt zur Ecke. Fünf Minuten später machen es die Gäste besser. Katastrophale Fehler in der Wackerabwehr und erneut ein hellwacher Slomczyk – das 2:0 war perfekt.
Es gibt viel zu tun: Trainer Venth in der Halbzeitpause
Was gibt es aus Wacker-Sicht noch zu erwähnen? Ein satter Schuss von Sven Pistorius, der zwischen der Unterkante der Querlatte und der Torlinie pendelt und der Anschlusstreffer von Wacker in der 80. Minute. Das aber – typisch für das Spiel – ein von Stefan Hoffmann verwandelter Handelfmeter.
Was bleibt? Viel Arbeit für Burkhardt Venth, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Es bleiben aber auch einige Anregungen. Das Spiel hätte durchaus zwei Linienrichter und die rund 150 Zuschauer einen Stadionsprecher verdient. Der eine oder andere Wacker-Fan wollte vielleicht doch mal den neuen Gesichtern im Wacker-Trikot den richtigen Namen zuordnen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: nnzAls Gegner hatten sich die Nordhäuser Bezirksligist Rot Weiß Kraja eingeladen. Eine Klasse höher hätte es wohl auch nicht sein dürfen, dann hätte das Spiel in einem Debakel geendet. So wurde es lediglich eine Niederlage, die allerdings zum Nachdenken anregen sollte.
Selten kamen die Wackeren gefährlich vor das Gästetor
Zum Spiel: Trainer Venth hatte in der Anfangself mit Sören Wenzel, Martin Hirschelmann, Steven Ebert und Dominik Schönberger vier Neuzugänge aufgeboten. Was zu erwarten war, es fehlte einfach noch an der Abstimmung, aber auch die Alten blieben unter ihren eigenen Ansprüchen und denen des Publikums. Es wurde zu ungenau, so lässig gespielt. In der 12. Minute dann der erste Paukenschlag. Krajas Goalgetter Marcus Slomczyk nutze eine Abstimmungspanne in der Wacker-Abwehr zum 1:0 für die Gäste. Torwart Schönberger hatte den Ball außerhalb des Strafraums mit dem Kopf abwehren müssen, was eben nicht gerade glücklich aussah.
Wer da dachte, die Gastgeber würden sich jetzt mit einem Ruck ins Spiel bringen, der sah sich getäuscht. Die Zuordnung stimmte nicht, der sich freilaufende Mann wurde nicht gesehen oder eben nicht angespielt. Von den Neuzugängen bei Wacker war Steven Ebert, der über Jena und Walkenried nach Nordhausen kam, der beste Akteur. Vor allem wird es darauf ankommen, dass er sich mit Routinier Jacek Ciesla findet. Einem Zweikampf geht 22jährige jedenfalls nicht aus dem Weg.
Weiter zum Spiel. In der Pause wechselte Burkhardt Venth dann alles aus, was die Ersatzbank hergab. Steffen Mook für Schönberger, Pascheit für Pohl, Hoffmann für Ebert, Biesenbach für Wenzel, Sven Dobrzykowsky für Lattmann. Besser wurde es nicht. Taute zog in der 51. Minute mal richtig ab, der Krajaer Torwart lenkt zur Ecke. Fünf Minuten später machen es die Gäste besser. Katastrophale Fehler in der Wackerabwehr und erneut ein hellwacher Slomczyk – das 2:0 war perfekt.
Es gibt viel zu tun: Trainer Venth in der Halbzeitpause
Was gibt es aus Wacker-Sicht noch zu erwähnen? Ein satter Schuss von Sven Pistorius, der zwischen der Unterkante der Querlatte und der Torlinie pendelt und der Anschlusstreffer von Wacker in der 80. Minute. Das aber – typisch für das Spiel – ein von Stefan Hoffmann verwandelter Handelfmeter.
Was bleibt? Viel Arbeit für Burkhardt Venth, nicht weniger, aber auch nicht mehr. Es bleiben aber auch einige Anregungen. Das Spiel hätte durchaus zwei Linienrichter und die rund 150 Zuschauer einen Stadionsprecher verdient. Der eine oder andere Wacker-Fan wollte vielleicht doch mal den neuen Gesichtern im Wacker-Trikot den richtigen Namen zuordnen.
Peter-Stefan Greiner






