Di, 17:28 Uhr
10.07.2007
Die Nummer 100
Nordhausen (nnz). Es gibt Anlässe, die müssen unbedingt gefeiert werden. In der Schachtbau Nordhausen GmbH war am Nachmittag ein solcher Anlaß. Dort stand in dunkelgelber Schrift auf blauem Grund die Zahl 100.
Im Rahmen einer Feierstunde ist heute (10. Juli 2007) in der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH der 100. Oberwagen fertiggestellt worden, der für die BAUER Maschinen GmbH in Schrobenhausen produziert wurde. Dort werden die Oberwagen mit anderen Komponenten zu Drehbohrgeräten zusammengefügt. Für Geschäftsbereichsleiter Thoralf Wilke (siehe Foto), und die Produktverantwortlichen Jürgen Kaufmann und Bernd Sturm durchaus ein Tag des Stolzes, zeichnen sie doch mit ihrem Team für die gesamte Kette, von der Entwicklung bis zur Fertigstellung der Oberwagen seit Oktober 2002 verantwortlich. Der erste Oberwagen BT 45 hatte die Fertigungshallen am Nordhäuser Industrieweg im Mai 2003 verlassen.
In der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hat sich der Stahl- und Maschinenbau zu einem der wichtigsten Geschäftsfelder des Unternehmens in den zurückliegenden Jahren entwickelt. Rund 40 Prozent des Firmenumsatzes (etwa 45 Millionen Euro/Jahr) kommt aus diesem Bereich. Diese Entwicklung beruht auf strategischen Entscheidungen, da sich bereits seit einigen Jahren eine Steigerung der weltweiten Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Baumaschinen zeigt und diese auch für die kommenden Jahre prognostiziert wird. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN ist über die BAUER Maschinen GmbH in Schrobenhausen direkt mit den internationalen Märkten verknüpft, 95 Prozent der Baumaschinen werden von dort exportiert, Tendenz mindestens gleichbleibend, eher weiter steigend. Somit zeigt aus Sicht der Unternehmensleitung die harte Arbeit der vergangenen Jahre erste Früchte.
Auch vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des Unternehmens als konsequent zu bewerten, in den kommenden drei Jahren bis zu 20 Millionen Euro in den Standort Nordhausen zur Weiterentwicklung des Stahl- und Maschinenbaus zu investieren. Etwas anders stellt sich die Situation im Geschäftsbereich Umwelttechnik dar. Hier liegt bislang der Fokus eindeutig auf dem Inlandsmarkt. Spezialisiert hat sich die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH auf Kläranlagentechnik sowie den Bau von Biogasanlagen. Vor allem das letztere Segment wird sich in den kommenden Jahren aus strategischer Sicht nach vorn schieben. Deshalb wird die Entwicklung kompletter Anlagensysteme in modularer Bauweise in Nordhausen favorisiert, parallel dazu die Beobachtung und Analyse der internationalen Märkte angeschoben.
Für diese beiden Geschäftsbereiche der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wird es in den nächsten Monaten und Jahren einen Personalaufbau geben. Das betrifft überwiegend den heimischen Standort als auch neue Standorte im Ausland. Dabei setzt das Unternehmen auf hochqualifizierte und hochmotivierte Facharbeiter und Mitarbeiter im ingenieurtechnischen Bereich. Letztlich sieht die Geschäftsleitung des Unternehmens hierin eine wichtige Säule, um die bisher erarbeitete Marktposition mittelfristig weiter ausbauen zu können.
Auch in den übrigen Geschäftsfeldern der SCHACHTBAU NORDHAUSEN, Brücken- und Ingenieurbau, Rekonstruktion und Untertagebau werden neben den internationalen Märkten die im Inland selbstverständlich nicht außer Acht gelassen. Im Inland, so analysieren die Nordhäuser Schachtbauer, könnten sich die Märkte zwar etwas träger entwickeln, sie werden deshalb jedoch nicht uninteressanter für das Nordhäuser Unternehmen.
Autor: nnzIm Rahmen einer Feierstunde ist heute (10. Juli 2007) in der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH der 100. Oberwagen fertiggestellt worden, der für die BAUER Maschinen GmbH in Schrobenhausen produziert wurde. Dort werden die Oberwagen mit anderen Komponenten zu Drehbohrgeräten zusammengefügt. Für Geschäftsbereichsleiter Thoralf Wilke (siehe Foto), und die Produktverantwortlichen Jürgen Kaufmann und Bernd Sturm durchaus ein Tag des Stolzes, zeichnen sie doch mit ihrem Team für die gesamte Kette, von der Entwicklung bis zur Fertigstellung der Oberwagen seit Oktober 2002 verantwortlich. Der erste Oberwagen BT 45 hatte die Fertigungshallen am Nordhäuser Industrieweg im Mai 2003 verlassen.
In der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH hat sich der Stahl- und Maschinenbau zu einem der wichtigsten Geschäftsfelder des Unternehmens in den zurückliegenden Jahren entwickelt. Rund 40 Prozent des Firmenumsatzes (etwa 45 Millionen Euro/Jahr) kommt aus diesem Bereich. Diese Entwicklung beruht auf strategischen Entscheidungen, da sich bereits seit einigen Jahren eine Steigerung der weltweiten Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Baumaschinen zeigt und diese auch für die kommenden Jahre prognostiziert wird. Die SCHACHTBAU NORDHAUSEN ist über die BAUER Maschinen GmbH in Schrobenhausen direkt mit den internationalen Märkten verknüpft, 95 Prozent der Baumaschinen werden von dort exportiert, Tendenz mindestens gleichbleibend, eher weiter steigend. Somit zeigt aus Sicht der Unternehmensleitung die harte Arbeit der vergangenen Jahre erste Früchte.
Auch vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung des Unternehmens als konsequent zu bewerten, in den kommenden drei Jahren bis zu 20 Millionen Euro in den Standort Nordhausen zur Weiterentwicklung des Stahl- und Maschinenbaus zu investieren. Etwas anders stellt sich die Situation im Geschäftsbereich Umwelttechnik dar. Hier liegt bislang der Fokus eindeutig auf dem Inlandsmarkt. Spezialisiert hat sich die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH auf Kläranlagentechnik sowie den Bau von Biogasanlagen. Vor allem das letztere Segment wird sich in den kommenden Jahren aus strategischer Sicht nach vorn schieben. Deshalb wird die Entwicklung kompletter Anlagensysteme in modularer Bauweise in Nordhausen favorisiert, parallel dazu die Beobachtung und Analyse der internationalen Märkte angeschoben.
Für diese beiden Geschäftsbereiche der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH wird es in den nächsten Monaten und Jahren einen Personalaufbau geben. Das betrifft überwiegend den heimischen Standort als auch neue Standorte im Ausland. Dabei setzt das Unternehmen auf hochqualifizierte und hochmotivierte Facharbeiter und Mitarbeiter im ingenieurtechnischen Bereich. Letztlich sieht die Geschäftsleitung des Unternehmens hierin eine wichtige Säule, um die bisher erarbeitete Marktposition mittelfristig weiter ausbauen zu können.
Auch in den übrigen Geschäftsfeldern der SCHACHTBAU NORDHAUSEN, Brücken- und Ingenieurbau, Rekonstruktion und Untertagebau werden neben den internationalen Märkten die im Inland selbstverständlich nicht außer Acht gelassen. Im Inland, so analysieren die Nordhäuser Schachtbauer, könnten sich die Märkte zwar etwas träger entwickeln, sie werden deshalb jedoch nicht uninteressanter für das Nordhäuser Unternehmen.


