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Mo, 11:45 Uhr
09.07.2007

Besuch in der Gedenkstätte

Nordhausen (nnz). Die Städte Antwerpen und Nordhausen pflegen seit einigen Jahren enge Beziehungen. Grund dafür ist die Geschichte des Zweiten Weltkrieges. Weitere Einzelheiten mit dem bekannten Klick.


Im letzten Kriegsjahr schoss die Wehrmacht einige Tausend V2-Raketen und V1-Flugbomben auf die flämische Metropole ab. Mehrere Tausend Menschen kamen dabei ums Leben. Die V-Waffen kamen aus Nordhausen, aus den Stollenanlagen des KZ Mittelbau-Dora, montiert von KZ-Zwangsarbeitern, darunter einigen Tausend Belgiern.

Heute wird eine Delegation aus Antwerpen unter Leitung von Oberbürgermeister Patrick Janssens die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora und damit jenen Ort besichtigen, dessen Vergangenheit für Antwerpen eine so fürchterliche Rolle gespielt hat. Janssens wird begleitet von ehemaligen KZ-Häftlingen, Abgeordneten des Antwerpener Stadtrates und Mitarbeitern der belgischen Botschaft in Berlin.

Gegen 14.00 Uhr werden die Gäste aus Belgien vor dem ehemaligen Krematorium in der Gedenkstätte Mittelbau-Dora Kränze zu Ehren der belgischen Opfer des KZ Mittelbau-Dora niederlegen. Geplant ist ferner eine Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Opfer der V-Waffen-Angriffe vor dem Eingang zur Stollenanlage. Am Abend werden die Gäste von Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) empfangen.
Autor: nnz

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