So, 09:41 Uhr
17.02.2002
"Echter Nordhäuser" auf Spurensuche
Nordhausen (nnz). Stammtische sind eine aussterbende Einrichtung? Heute treffen sich dort nur noch alte Männer? Weit gefehlt! Eine Umfrage, die Echter Nordhäuser unter 200 Personen durchführte, zeigt: Stammtische sind auch heute noch aktuell. nnz mit den Ergebnissen.
Fast 60 Prozent der Befragten zwischen 18 und 80 Jahren besuchen regelmäßig einen Stammtisch; Männer und Frauen sind dabei gleich stark vertreten. Von den restlichen 40 Prozent bedauert die Hälfte, dass sie aus Zeitmangel an regelmäßigen Treffen dieser Art nicht teilnehmen kann.
Wer sich vorstellt, dass Stammtische in düsteren, altdeutsch anmutenden Kneipen stehen, liegt falsch. Stammtische von heute finden sich zwar auch noch in der Kneipe um die Ecke (12 Prozent), aber häufiger in den Räumlichkeiten von Vereinen (20 Prozent), in Szene-Lokalen (18 Prozent) oder manchmal auch zu Hause (6 Prozent). Knapp die Hälfte der Stammstisch-Besucher liebt allerdings die Abwechslung und trifft sich in verschiedenen Lokalitäten. Die meisten (52 Prozent) kommen zum Stammtisch, um Freunde oder Bekannte zu sehen. Jeder Vierte trifft dort auch Mitglieder eine Vereins oder einer Interessensgruppe, bei zehn Prozent sind es Arbeitskollegen.
Die Geselligkeit steht bei den Stammtischrunden im Vordergrund: 93 Prozent treffen sich, um im fröhlichen, ungezwungenen Rahmen miteinander zu quatschen. Das Trinken folgt mit 75 Prozent an zweiter Stelle. Immerhin jeder Fünfte findet sich zum Stammtisch ein, um zu diskutieren. Dass es dabei nicht immer bierernst zugeht, ist klar. Über ein niedriges Niveau der Stammtischgespräche beklagen sich jedoch nur sechs Prozent der Teilnehmer. Mehr als die Hälfte der Stammtischbesucher (53 Prozent) gaben an, dass sie es bedauern würden, sollte ihre Runde aufgelöst werden. Eine Lösung für den Fall der Fälle wissen sie aber bereits: Sie würden sich einen neuen Stammtisch suchen.
Also höchste Zeit, auf den immer noch jungen alten Stammtisch mal eine Runde auszugeben! Echter Nordhäuser sagt: Prost!
Autor: nnz
Fast 60 Prozent der Befragten zwischen 18 und 80 Jahren besuchen regelmäßig einen Stammtisch; Männer und Frauen sind dabei gleich stark vertreten. Von den restlichen 40 Prozent bedauert die Hälfte, dass sie aus Zeitmangel an regelmäßigen Treffen dieser Art nicht teilnehmen kann.Wer sich vorstellt, dass Stammtische in düsteren, altdeutsch anmutenden Kneipen stehen, liegt falsch. Stammtische von heute finden sich zwar auch noch in der Kneipe um die Ecke (12 Prozent), aber häufiger in den Räumlichkeiten von Vereinen (20 Prozent), in Szene-Lokalen (18 Prozent) oder manchmal auch zu Hause (6 Prozent). Knapp die Hälfte der Stammstisch-Besucher liebt allerdings die Abwechslung und trifft sich in verschiedenen Lokalitäten. Die meisten (52 Prozent) kommen zum Stammtisch, um Freunde oder Bekannte zu sehen. Jeder Vierte trifft dort auch Mitglieder eine Vereins oder einer Interessensgruppe, bei zehn Prozent sind es Arbeitskollegen.
Die Geselligkeit steht bei den Stammtischrunden im Vordergrund: 93 Prozent treffen sich, um im fröhlichen, ungezwungenen Rahmen miteinander zu quatschen. Das Trinken folgt mit 75 Prozent an zweiter Stelle. Immerhin jeder Fünfte findet sich zum Stammtisch ein, um zu diskutieren. Dass es dabei nicht immer bierernst zugeht, ist klar. Über ein niedriges Niveau der Stammtischgespräche beklagen sich jedoch nur sechs Prozent der Teilnehmer. Mehr als die Hälfte der Stammtischbesucher (53 Prozent) gaben an, dass sie es bedauern würden, sollte ihre Runde aufgelöst werden. Eine Lösung für den Fall der Fälle wissen sie aber bereits: Sie würden sich einen neuen Stammtisch suchen.
Also höchste Zeit, auf den immer noch jungen alten Stammtisch mal eine Runde auszugeben! Echter Nordhäuser sagt: Prost!

