Mi, 08:18 Uhr
09.05.2007
Raus aus den Säcken
Nordhausen/Niedergebra (nnz). Vor Jahren machte ein Unternehmen in Niedergebra den dortigen Anwohnern immer mal wieder Probleme. Das war zu Zeiten, da sich die Firma purus nannte. Jetzt ist alles anders, nicht nur der Firmenname.
Das Endprodukt (Foto: pln)
Das Ausgangsprodukt ist immer noch das gleiche. Es sind die Bestandteile der Gelben Säcke, die zuvor aussortiert wurden. Während zu purus-Zeiten daraus fertige Produkte entstanden, so produziert die jetzige mtm plastics GmbH ausschließlich Granulat, für das es Abnehmer in ganz Deutschland gibt. Der Inhalt der Säcke kommt nicht nur aus dem Landkreis Nordhausen, 50.000 Tonnen bedeuten den Einkauf in allen Teilen Deutschlands, 80 Sortieranlagen von Flensburg bis Bayern gehören zu den Lieferanten. Und im kommenden Jahr sollen es 50 Prozent, sprich 75.000 Tonnen mehr sein, versprach Geschäftsführer Torsten Meyer gestern bei einem Besuch von Landrat Joachim Claus und Landtagsabgeordneten Egon Primas (beide CDU).
71 Mitarbeiter sind derzeit in der Nähe des Niedergebraer Bahnhofs beschäftigt, sechs junge Leute befinden sich in der Ausbildung. Um die Produktionssteigerung zu realisieren, sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden, fünf sollen es in den kommenden Monaten sein. In eine zweite Produktionslinie sind nach Unternehmensangaben fast drei Millionen Euro investiert worden.
Und es geht weiter. Im nächsten Jahr soll eine dritte Linie für etwas mehr als drei Millionen Euro hinzukommen, dann kommen rund 22 Prozent aller in Deutschland anfallenden Mischkunststoffe nach Niedergebra.
Autor: nnz
Das Endprodukt (Foto: pln)
Das Ausgangsprodukt ist immer noch das gleiche. Es sind die Bestandteile der Gelben Säcke, die zuvor aussortiert wurden. Während zu purus-Zeiten daraus fertige Produkte entstanden, so produziert die jetzige mtm plastics GmbH ausschließlich Granulat, für das es Abnehmer in ganz Deutschland gibt. Der Inhalt der Säcke kommt nicht nur aus dem Landkreis Nordhausen, 50.000 Tonnen bedeuten den Einkauf in allen Teilen Deutschlands, 80 Sortieranlagen von Flensburg bis Bayern gehören zu den Lieferanten. Und im kommenden Jahr sollen es 50 Prozent, sprich 75.000 Tonnen mehr sein, versprach Geschäftsführer Torsten Meyer gestern bei einem Besuch von Landrat Joachim Claus und Landtagsabgeordneten Egon Primas (beide CDU).71 Mitarbeiter sind derzeit in der Nähe des Niedergebraer Bahnhofs beschäftigt, sechs junge Leute befinden sich in der Ausbildung. Um die Produktionssteigerung zu realisieren, sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden, fünf sollen es in den kommenden Monaten sein. In eine zweite Produktionslinie sind nach Unternehmensangaben fast drei Millionen Euro investiert worden.
Und es geht weiter. Im nächsten Jahr soll eine dritte Linie für etwas mehr als drei Millionen Euro hinzukommen, dann kommen rund 22 Prozent aller in Deutschland anfallenden Mischkunststoffe nach Niedergebra.


