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Di, 13:58 Uhr
08.05.2007

Weniger und mehr

Nordhausen (nnz). Tagtäglich berichtet die nnz über Verkehrsunfälle im Polizeibericht. An dieser Stelle reichen wir eine Übersicht der ersten drei Monate dieses Jahres nach.


Im ersten Quartal 2007 erfasste die Thüringer Polizei 13 715 Straßenverkehrsunfälle. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 920 bzw. 6,3 Prozent weniger Unfälle als im ersten Quartal 2006. Bei jedem 8. Unfall auf den Straßen kam eine Person zu Schaden. 1 791 Unfälle mit Personenschaden im ersten Quartal 2007 bedeutet gleichzeitig einen Anstieg um 154 Unfälle bzw. 9,4 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006.

Deutlich gestiegen sind auch die Unfälle unter Alkoholeinwirkung. Von den 1 791 Unfällen mit Personenschaden geschahen 133 Unfälle durch Alkoholeinwirkung. Das waren 35 Unfälle bzw. 35,7 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten 2006.

Unter den 13 715 Straßenverkehrsunfällen im ersten Quartal 2007 waren 11 924 Unfälle mit nur Sachschaden. Ihr Anteil an den allen Unfällen betrug somit rund 87 Prozent. (I. Quartal 2006: 12 998 Unfälle bzw. 88,8 Prozent).

Im ersten Quartal 2007 verunglückten auf Thüringens Straßen 2 395 Personen. Damit stieg die Zahl der Verunglückten gegenüber dem ersten Quartal 2006 um 189 Personen bzw. 8,6 Prozent.

Unter Alkoholeinwirkung verunglückten bei Unfällen 182 Menschen. Das war fast die Hälfte (46,8 Prozent) mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. 47 Menschen verloren bei Unfällen im Straßenverkehr ihr Leben. Das waren 2 Getötete mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres 2006 (+ 4,4 Prozent). Unter den Verkehrstoten waren 30 Pkw-Fahrer und 10 Fußgänger.

Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg um 7,4 Prozent auf 550 Personen. Mit 9,0 Prozent lag die Zunahme bei den Leichtverletzten noch höher. Wurden im ersten Quartal 2006 rund 1 650 Personen leicht verletzt, so waren es in den ersten drei Monaten diesen Jahres 1 798 leicht verletzte Personen.

Im März 2007 wurden 4 960 Straßenverkehrsunfälle registriert. Das waren 91 Unfälle bzw. 1,8 Prozent weniger als im März 2006. Deutlich gestiegen sind die Unfälle mit Personenschaden, von 531 Unfälle im März vergangenen Jahres auf 687 (+ 29,4 Prozent).

Nach 10 Personen im Januar und 17 Personen im Februar kamen im März 20 Menschen ums Leben. Das waren 7 Personen (+ 53,8 Prozent) mehr als im März 2006. Verletzt wurden 866 Personen, 171 bzw. + 24,6 Prozent mehr als im März 2006.
Autor: nnz

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