eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Do, 15:34 Uhr
26.04.2007

Unbesiegt gegen Ilmenau

Nordhausen (nnz). Das Versprechen, das Udo Hoffmann gab, drei Punkte aus Leinefelde mitzubringen, wurde zwar eingehalten, die Leistung war aber nur durchschnittlich. Der holprige Platz ließ kaum gelungene Aktionen zu und der Gegner war einfach nicht in der Lage, den FSV Wacker 90 voll zu fordern. Wie aber wird es gegen Ilmenau? Klaus Verkouter hat sich dazu Gedanken gemacht.


Das wird am Sonnabend um 16.30 Uhr im vorverlegten Punktspiel gegen den SV Germania Ilmenau sicher ganz anders als in Leinefelde sein. Hoffentlich ist die schmerzliche 1:5-Hinspielniederlage vom Herbst Ansporn genug, um heiß auf eine Revanche zu sein. Denn ein Sieg gegen den Neuling würde auf jeden Fall einen Platztausch bringen und schon Rang 7 für Wacker bedeuten. Aber das ist die Theorie. Die Wahrheit liegt – wie man so schön sagt – auf dem Rasen.

Ilmenau hat auswärts immerhin schon 16 Punkte ergattert und erst viermal verloren. Nordhausen dagegen hat erst 18 Heimpunkte eingefahren. Für mich also eigentlich ein typisches Remis-Spiel. Doch Wacker will mehr und kann auch aus der Geschichte der Spiele gegen den SV Germania Optimismus schöpfen.

Zwölfmal besiegten die Nordhäuser Ilmenau in den vergangenen Jahren im Albert-Kuntz-Sportpark, einmal nur entführten die Gäste einen Punkt beim Saisonauftakt 2003 in der Landesklasse-Ost (1:1).

Der erste Sieg gegen die Südthüringer gelang Motor West vor 35 Jahren in der DDR-Liga, Staffel E. „Die Nordhäuser hatten alle Mühe, einen schnellen Rückstand zu vermeiden, waren aber clever genug, die knappe Führung zu behaupten“, so die damalige Presse. Nach einem verschossenen Strafstoß machte Schütze „…seinen Fehler dann aber wieder gut, als er wuchtig gegen den Pfosten schoss und Düben den abprallenden Ball nur noch einzudrücken brauchte.“

Auch viele andere Spiele gingen denkbar knapp an die Nordhäuser. So wäre 1980 beim 3:2-Erfolg beinahe in der 88. Minute bei einem Strafstoß, den Kulle aber hielt, noch der Ausgleich gefallen. Der damalige Trainer war übrigens auch der heutige: Udo Hoffmann.

Oder 1985. Erst in der 88. Minute „…riss Demme mit einem tollen 25-m-Schuss den Sieg noch aus dem Feuer. Zuvor hatte Schlussmann Schlegel bei Ilmenauer Kontern mit zwei glänzenden Paraden (81., 84.) Nordhausen vor einem Rückstand bewahrt.“

Beim bisher letzten Heimspiel gegen Ilmenau 2005 lag Wacker sogar schon 0:2 zurück, konnte aber mit sehr viel Glück das Match noch zum 3:2 drehen, was den Aufstieg in die Thüringenliga bedeutete.

Trotz dieser hervorragenden Heim-Bilanz sollten also alle gewarnt sein, um nicht erstmals gegen Germania zu Hause zu verlieren.
K. Verkouter
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)