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Fr, 15:07 Uhr
13.04.2007

Traditionsduell

Nordhausen (nnz). Mit dem SC 1903 Weimar kommt am Wochenende ein ganz dicker Brocken auf den FSV Wacker 90 zu. Die Goethestädter reisen als Tabellendritter der Thüringenliga sicherlich mit breiter Brust in den Südharz, denn im Spieljahr 2006/07 mussten sie erst einmal in elf Auswärtsbegegnungen als Verlierer den Platz verlassen. Eine Vorbetrachtung von Klaus Verkouter in Ihrer nnz.

Neben vier Unentschieden wurde immerhin sechsmal gewonnen. Dabei lautete das Torverhältnis 20:7. Wacker bekommt es demnach mit einer äußerst diszipliniert agierenden Abwehrreihe zu tun. Dass sich Weimar auch auf das Toreschießen versteht, beweisen die vierzig erzielten Treffer (davon zwanzig auf gegnerischem Gelände – das sind fast zwei pro Spiel). Der SC 1903 holte auswärts mehr Punkte (20) als Wacker zu Hause (18). Wie für Wacker Nordhausen war das Osterwochenende auch für Weimar erfolgreich: 3:0 gegen Sonneberg und 1:1 in Geisa.

In der Geschichte zwischen beiden Vereinen gab es nach 1945 84 Spiele miteinander, davon 32 Jahre lang Punktspiele (einbezogen allerdings drei Jahre gegen Weimar II). Freundschafts- und Pokalbegegnungen kommen noch hinzu. Eine Gesamtbilanz der beiden Traditionsvereine spricht für Weimar, vor allem weil es nur sehr selten gelang, die „Festung“ Lindenberg einzunehmen. Allerdings sprechen die Spiele im heimischen Albert-Kuntz-Sportpark eine etwas andere Sprache, denn die Hälfte konnte von den Nordhäusern gewonnen werden.

Am 19.04.1953 siegte Motor West zu Hause erstmals gegen Turbine Weimar – und das mit 4:0 sehr eindeutig. „Bei den Gästen war die Abwehr der beste Mannschaftsteil“, schätzte damals „Die neue Fußballwoche“ ein. Trotzdem erzielten Hochgreve (2), Möller und Schild vier Bilderbuchtore. Nordhausen wartete vor 6000 Zuschauern (!) besonders in der zweiten Halbzeit mit einer guten Leistung auf.

Das letzte Heimspiel gegen Weimar am 17.06.2006 bescherte Wacker einen 4:2-Erfolg. Die 260 Zuschauer konnten Tore von Sven Pistorius und Lars Pohl (3) bejubeln.

Ein dritter Sieg für Wacker nach dem guten Rudolstadt-Spiel und der tollen Osterüberraschung in Steinach wäre ja schon eine kleine Serie – aber die gegen Weimar fortzusetzen, erfordert sehr viel von der Mannschaft (siehe oben).
K. Verkouter
Autor: nnz

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