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Do, 07:40 Uhr
12.04.2007

Zusammenarbeit wird fortgesetzt

Nordhausen (nnz). In zahlreichen Thüringer Landkreisen stehen die Arbeitsgemeinschaften zwischen der Arbeitsagentur und den Landkreisverwaltungen (ARGE) auf der Kippe. Hintergrund sind – wie auch derzeit im Landkreis Nordhausen – ungeklärte Fragen der anteiligen Finanzierung. In einem Nachbarlandkreis sind diese Fragen jetzt geklärt, wie die nnz erfahren hatte.


Über zwei Jahre sind der Kyffhäuserkreis und die Nordhäuser Arbeitsagentur die Träger der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für die Hartz IV-Empfänger der Region - und das soll auch so bleiben. In einigen Landkreisen und kreisfreien Städten der Bundesrepublik war in den letzten Wochen die Auflösung von Arbeitsgemeinschaften im Gespräch. Ursache dafür war die Aufforderung der Bundesregierung an die Bundesagentur für Arbeit eine angemessene Kostenbeteiligung der Kommunen durchzusetzen. Gemeint ist hierbei der Anteil der Verwaltungskosten, der auf die kommunalen Leistungen (Unterkunftskosten) entfällt.

Der Kyffhäuserkreis hatte bislang rund sechs Prozent der Verwaltungskosten getragen - ein Anteil, von dem man heute weiß, dass er zu niedrig ist. Aufgrund tatsächlicher Fallzahlen hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Finanzierungsanteil von 12,6 Prozent errechnet. Für den Fall, dass die Kostenanteile so nicht akzeptiert würden, war eine Kündigung und damit Auflösung der Arbeitsgemeinschaft angekündigt worden.

Das hätte für die Kunden bedeutet, wieder zwei Stellen anlaufen zu müssen - aber das ist nun Geschichte. In der zurückliegenden Trägerversammlung Ende März fanden die Verantwortlichen im Interesse der betroffenen Menschen einen Konsens. In den Verhandlungen verständigte man sich darauf, dass jeder Träger seinen erforderlichen Anteil zur Finanzierung der Verwaltungsaufgaben erbringt. Die Arbeitsgemeinschaft bleibt damit auch 2008 mit ihrem Dienstleistungsangebot an den Standorten Artern und Sondershausen erhalten.
Autor: nnz

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