eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Di, 18:47 Uhr
20.03.2007

Schule im Landratsamt

Nordhausen (nnz). Einen lebendigen und praxisnahen Unterricht erlebten heute Vormittag Schülerinnen und Schüler aus dritten Klassen der Grundschule "Albert Kuntz" im Landratsamt Nordhausen. Ihr Ziel war es, das im regulären Schulunterricht bereits erworbene Wissen im Umweltschutz, und da vor allem in der Abfallproblematik, zu vertiefen.

Interessiert (Foto: pln) Interessiert (Foto: pln)

Vizelandrätin und 1. Beigeordnete Jutta Krauth (SPD), in deren Verantwortung auch der Umweltschutz fällt, begrüßte die Drittklässer gemeinsam mit ihrer Lehrerin Jutta Große herzlich in ihrer Behörde. Sie stellte ihnen gleich zu Beginn auch die Fachgebietsleiterin Abfallwirtschaft, Kathrin Mauder, und Abfallberater Hans-Georg Backhaus vor.

"Wer seid ihr und warum seid ihr heute hier?", fragte Jutta Krauth spontan. "Wir wollen sie ausfragen, wollen wissen, was das Landratsamt für Aufgaben hat. Und der Umweltschutz interessiert uns dabei besonders", sprudelte es aus zahlreichen Kinderkehlen. Und Jutta Krauth informierte kindgerecht über die politischen Strukturen in Deutschland. Zum Beispiel über die Aufteilung in Länder und Landkreise und um was sich eine Kreisverwaltung alles kümmern muss. Großes Erstaunen rief bei den Kids die (ungefähre) Zahl 370 hervor, die die 1. Beigeordnete nannte, als nach der Anzahl der Beschäftigten im Landratsamt gefragt wurde.

Kathrin Mauder erklärte in verständlichen Worten, wie die Mülltrennung praktiziert wird und wohin der Müll kommt. Obwohl die Schüler im Umweltschutz schon erstaunlich gut Bescheid wussten, hatte einige noch die Vorstellung, dass der Müll einfach zur Deponie Nentzelsrode gebracht und dort nur abgekippt wird. Das musste die Fachgebietsleiterin dann schon korrigieren. Sie machte auf ein neues Gesetz aufmerksam, das vorschreibt, das der Restabfall nun mechanisch behandelt, sortiert, in fünf verschiedene Restarten (Fraktionen) getrennt und schließlich unschädlich verwertet wird. Abschließend konnten die Schüler anhand von Quiz-Fragen ihr bereits vorhandenes Wissen bzw. die hinzu gewonnenen Erkenntnisse in Sachen Abfall testen. Das Ergebnis war äußerst positiv.

Kathrin Mauder gab ihren jungen Gästen mit auf den Weg, ihr Wissen über die Abfallvermeidung und -trennung auch im Alltag anzuwenden. Die Schüler versprachen es und fanden, dass sie "noch nie so eine interessante Schulstunde erlebt" hätten.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)