Di, 18:48 Uhr
20.03.2007
Mehr Geld fürs Theater
Nordhausen (nnz). Den mit dem Freistaat Thüringen geschlossenen Theaterfinanzierungsvertrag werden die Nordhäuser Stadträte morgen in erster Lesung behandeln. Was alles daran hängt, das hat die nnz schon mal zusammengefaßt.
Wir haben uns bis zur ersten Lesung bewusst Zeit gelassen - und werden uns diese auch bis zur endgültigen Ratifizierung noch einmal ausreichend nehmen. Denn wir wollen sehen, wie die Verhandlungen für die noch ausstehenden Bühnen und Orchester letztlich ausgehen werden, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Trotz des relativen Verhandlungserfolges für die Nordthüringer Bühne - statt einer Kürzung des ursprünglichen 4,9 Millionen-Landeszuschusses auf 1,5 Millionen Euro gestand der Freistaat dann doch 4,2 Millionen Euro zu - haben wir mit einer Streichung um 15 Prozent den tiefsten Einschnitt zu verkraften; abgesehen natürlich von den tragischen Fällen in Thüringen, wo aufgrund der Streichungen die Kultur ganz vor dem Aus steht, sagte Frau Rinke weiter.
Deshalb interessiert es uns natürlich besonders stark, ob und was am Ende der gesamten Thüringer Streichungen vielleicht noch übrig bleibt, denn direkt oder indirekt haben die noch fälligen Entscheidungen Auswirkungen auf alle Thüringer Orchester- und Theaterträger.
Für uns bedeutet der derzeitige Stand, dass wir die Landesstreichungen um 700.000 Euro kompensieren müssen. Das ist bitter und äußerst schwierig; doch es gilt nach wie vor: Trotz aller Streichungen die Qualität halten. Und das wird nicht einfach. Es wird viel Fantasie brauchen - und wir werden sicher zusätzliches Geld aus dem eigenen Haushalt bereit stellen müssen.
Autor: nnzWir haben uns bis zur ersten Lesung bewusst Zeit gelassen - und werden uns diese auch bis zur endgültigen Ratifizierung noch einmal ausreichend nehmen. Denn wir wollen sehen, wie die Verhandlungen für die noch ausstehenden Bühnen und Orchester letztlich ausgehen werden, sagte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD).
Trotz des relativen Verhandlungserfolges für die Nordthüringer Bühne - statt einer Kürzung des ursprünglichen 4,9 Millionen-Landeszuschusses auf 1,5 Millionen Euro gestand der Freistaat dann doch 4,2 Millionen Euro zu - haben wir mit einer Streichung um 15 Prozent den tiefsten Einschnitt zu verkraften; abgesehen natürlich von den tragischen Fällen in Thüringen, wo aufgrund der Streichungen die Kultur ganz vor dem Aus steht, sagte Frau Rinke weiter.
Deshalb interessiert es uns natürlich besonders stark, ob und was am Ende der gesamten Thüringer Streichungen vielleicht noch übrig bleibt, denn direkt oder indirekt haben die noch fälligen Entscheidungen Auswirkungen auf alle Thüringer Orchester- und Theaterträger.
Für uns bedeutet der derzeitige Stand, dass wir die Landesstreichungen um 700.000 Euro kompensieren müssen. Das ist bitter und äußerst schwierig; doch es gilt nach wie vor: Trotz aller Streichungen die Qualität halten. Und das wird nicht einfach. Es wird viel Fantasie brauchen - und wir werden sicher zusätzliches Geld aus dem eigenen Haushalt bereit stellen müssen.

